Dortmund: SS-Siggi will in den Rat

Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC
Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC

Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt, ist der Spitzenkandidat der Partei Die Rechte für die Kommunalwahl in Dortmund im kommenden Jahr.

Ob FAP, Borussenfront, Nationaler Widerstand Dortmund oder jetzt Die Rechte: Siegfried Borchardt dürfte zu den bekanntesten Nazis Dortmunds gehören. Den unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung vorbestraften Rechtsradikalen zieht es nun in den Rat der Stadt. Borchardt ist Spitzenkandidat der Partei „Die Rechte“ bei der  Kommunalwahl 2014 in Dortmund. Und da es keine Fünf-Prozent-Hürde mehr gibt, stehen die Chancen für Borchardt ein Mandat inklusive der damit verbundenen Aufwandsentschädigung zu erhalten, nicht schlecht. Die Rechte tritt mit einer zehnköpfigen Liste an und hat nach eigenen Angaben Kandidaten für alle Wahlbezirke. Ob sie auch wirklich antreten kann hängt davon ab, ob es ihr gelingt ausreichend Unterstützungsunterschriften zu sammeln.

Im Moment ist die NPD die einzige Nazi-Partei im Dortmunder Rat. Sie hat  dort  zwei Sitze. Die NPD liegt im Dauerstreit mit Die Rechte.

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6 Kommentare

  1. #1 | Achim sagt am 8. September 2013 um 19:00 Uhr

    Wollen tun sie schon, aber können sie auch?
    Wer redet heute noch von der „Volksintiative Kamen“?

    10 Kandidaten sind eine sehr knappe Personaldecke…
    (Bei den anderen handelt es wohl um reine Z#hlkandidaten, die nur benötigt werden damit die Gruppe für alle Dortmunder auf dem Stimmzettel auftaucht,

    Achim

  2. #2 | Ricardo sagt am 8. September 2013 um 19:49 Uhr

    Der versoffene Schrottvogel Borchardt? Lange macht der’s eh nicht mehr …

  3. #3 | Erdmann Linde sagt am 8. September 2013 um 22:14 Uhr

    SS-Siggi? Hat der überhaupt die bürgerlichen Ehrenrechte?

  4. #4 | Essener sagt am 9. September 2013 um 08:17 Uhr

    Leute, so einfach kann man es sich nicht machen. Die Nase hat wirklich Chancen. Warum? DO hat ungefähr gleiche Zahl an Wahlberechtigten wie Essen. In Essen genügen rund 1400 Stimmen um in den Stadtrat zu kommen.
    Die Rechte hat zur BTW die nötigen 2000 Stimmen locker eingefahren.
    Also, Dortmunder, tut was mehr als reden…

  5. #5 | Staf sagt am 9. September 2013 um 22:48 Uhr

    Die Frage von #3 ist durchaus berechtigt!

  6. #6 | Deutsche Fußballfans - Rassisten und Nazis? - Seite 20 sagt am 26. Oktober 2013 um 18:42 Uhr

    […] Zitat von Firecreek Wurde SS-Siggi nicht vor einigen jahren von der Polizei aus seiner Wohnung ausgeräuchert? Er hatte sich doch mit einem Waffenarsenal verschanzt … Irgendwie war es ein Aktion mit Spezialeinheiten und dauerte etwas länger … SS-Siggi will jetzt in Politik machen als Stadtrat für "Die Rechte". Dortmund: SS-Siggi will in den Rat | Ruhrbarone […]

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