Blick auf das ‚geplante‘ E.On-Kraftwerk ‚Datteln 4‘. Foto: Robin Patzwaldt
Zuletzt konnten Einwände gegen die Neuaufstellung eines Bebauungsplans für das Kohlekraftwerk ‚Datteln 4‘ bei der Stadtverwaltung der Kanalstadt eingereicht werden. Zahlreiche Einzelpersonen und Bürgerinitiativen machten davon Gebrauch.
Wie jetzt bekannt wurde, hat auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) diese Möglichkeit genutzt. Und nicht nur irgendwie. Der BUND reichte eine über 400 Seiten starke Einwendung ein, welche die Planer, bei einem verantwortlichen Umgang damit, erst einmal kräftig ins Grübeln bringen dürfte.
Denn der Umweltverband attestiert den Kraftwerksplanern darin schwere Planungsfehler. Als Konsequenz daraus fordert der BUND den Abbruch des Verfahrens und den Abriss des Kraftwerkstorsos.
Der Düsseldorfer Michael Gumnor hat eine Idee: Er möchte eine Veganpartei gründen. Mit seinen wirren Thesen wird er es allerdings selbst in dieser an Irren nicht armen Szene nicht leicht haben.
Michael Gumnor hat einen Plan: Er will eine Veganer Partei aufbauen. Der ehemalige Student der Kommunikationswissenschaften, der später eine journalistische Ausbildung beim Ruhrstadtnetzwerk durchlief, arbeitet an der Umsetzung seiner Idee. Zum Beispiel mit Postings auf Facebook:
Lassen sie eine vegane Gemeinschaft in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen entstehen. Ein Vereinsheim soll gefunden werden. Eine Vereinigung will gegründet werden. Es darf eine Veganpartei Koch-Werkstatt entstehen. Täglich treffen die Vereinsmitglieder und Interessierte aus den Gemeinden zusammen, um die Sprache der veganen Ernährung zu kosten.
Migration ist ein Reizthema, aber warum ist das so? In Talkshows, Feuilletons, politischen Debatten und der Boulevardpresse wird über Phänomene, die unmittelbar oder indirekt mit Migration zusammenhängen, gestritten. Anders als häufig vermutet wurde, spielen hier nicht die Gesetzmäßigkeiten der Massenmedien ein ritualisiertes Spiel, in dem ein Thema hochgekocht wird, um dann schnell wieder abzukühlen. Migration ist ein Dauerbrenner geworden, ein zentrales Thema für Politik und Gesellschaft. Dabei sind die Diskussionsanlässe in der Regel negativ konnotiert, sei es die Angst vor Flüchtlingswellen, vor einer Islamisierung oder ganz allgemein vor Überfremdung: So gab es in der jüngeren Vergangenheit Proteste gegen Flüchtlingsheime oder Moscheebauten, Empörungen wegen der Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien, der vermuteten Integrationsunwilligkeit ehemaliger Gastarbeiter oder der Identifikation von Problembezirken. Ja selbst das Schweigen eines türkeistämmigen Nationalspielers beim Erklingen der Nationalhymne schaffte es auf Titelseiten.
An 10 Veranstaltungsterminen nähern wir uns diesem Diskurs aus verschiedenen Perspektiven an. Dabei werden Experten aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Islamwissenschaft, Theologie und Politikwissenschaft ihre Expertise zu einem Schwerpunkt zur Diskussion stellen. Den Auftakt macht die Migrationspädagogin Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (Universität Duisburg-Essen). Sie hat den Begriff „Migrationshintergrund“, der mittlerweile aus der Wissenschaft in die Amts- und Alltagssprache durchgedrungen ist, in den 1990ern maßgeblich geprägt. Anhand der Geschichte und Verwendung dieses Begriffs wird sie den Rahmen der Vortragsreihe abstecken. Im Anschluss an jeden Vortrag besteht die Möglichkeit der offenen Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Wappen Niedersachsens (Symbolbild. Wieso? Hier klicken) Grundlage: Buletten / Rainer Z / cc-by-sa
Im heutigen Teil unserer Serie „Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium“ werfen wir einen Blick nach Rheinland-Pfalz. Zunächst. Denn dem geübten Betrachter fällt auf, dass das Pferdchen zur Linken im Wappen des Landes Niedersachsen prangt. Darum wird es hier gleich danach gehen. Wieso aber zuerst Rheinland-Pfalz?
Nun, letzte Woche schauten wir uns die Mainzer genauer an. Zum ersten Mal im Serienverlauf geschah es dann, dass ich nicht wusste, wieviel Globuli die „Antwort“ wert war – statt dessen wurdet ihr, unsere Leser gebeten, eure Einschätzung abzugeben. Über Twitter, Facebook und auch unter dem Artikel erreichten mich Anregungen.
Ich überlegte, wog ab, bedachte, grübelte und habe mich entschieden – die Esoterikwertung für Rheinland-Pfalz beträgt, tatatataaaaaaa, 9 Globuli! So, jetzt aber Niedersachen.
Peter Neururer. Quelle: Wikipedia, Foto: xtranews.de, Lizenz: CC
Nach den letzten Niederlagen ist der VfL Bochum in der zweiten Liga quasi wieder genau da angekommen, wo Trainer Peter Neururer ihn zum Ende der letzten Spielzeit übernahm: In unmittelbarer Nähe der Abstiegsplätze.
Und machen wir uns nichts vor, nach zehn Spieltagen hat die Tabelle durchaus schon Aussagekraft, ist schließlich doch nun auch schon wieder fast ein Drittel der neuen Saison absolviert.
Es droht also wohl genau das einzutreten, was dem Image des Trainers Peter Neururer entspricht, und was viele Skeptiker schon bei seiner Amtsübernahme befürchtet hatten.
Stefan Kießling im Bayer-Trikot. Quelle: Wikipedia, Foto: Johann Schwarz, Lizenz: CC
Es gibt Dinge im Fußball, die kann man als Beobachter so einfach nicht nachvollziehen. Das seit Monaten und Jahren von Joachim Löw veranstaltete Nominierungschaos gehört eindeutig mit dazu.
Das man als Fan und Beobachter nicht immer alle Entscheidungen des Nationaltrainers so auch toll finden muss, das ist eine Selbstverständlichkeit. Nur sollte man dabei doch zumindest eine klare Linie, ein gewisses Maß an Konsequenz erkennen können. Doch was Joachim Löw zuletzt für Verwirrung um die Nominierungen bzw. Nicht-Nominierungen zur deutschen Fußballnationalmannschaft stiftet, das geht inzwischen schon nicht mehr auf die sprichwörtliche ‚Kuhhaut‘. Die Beispiele häufen sich. Über die urplötzliche ‚Degradierung‘ des ‚ehemaligen‘ Stammspielers Mats Hummels hatten wir hier vor einigen Wochen schon diskutiert.
Absoluter Härtefall in diesem Bereich ist aktuell jedoch der Leverkusener Stürmer Stefan Kießling. Seit Jahren liefert er in der Liga Top-Leistungen ab, war in der Vorsaison sogar ‚Torschützenkönig‘.