Magic Arm, Montag, 7. Oktober, 20.00 Uhr, Grammatikoff, Duisburg (Eintritt frei)
Der Ruhrpilot
NRW: „Es braucht sehr viel Geld“…Welt
Ruhrgebiet: Protest gegen Pro NRW – Anwohner in Duisburg applaudieren Rechtspopulisten…Der Westen
NRW: Die öffentliche Sicherheit in privaten Händen…Welt
Bochum: Schauspielhaus bringt Hits von Grönemeyer auf die Bühne…Bild
Bochum: Anna Teresa De Keersmaekers macht Tanz hörbar und Musik sichtbar…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Wie der Dortmunder Herbst für Familien interessanter werden will…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Drei Romademos in Rheinhausen: Gegen Nazis – “Motherfuckers, Stronzi”…Xtranews
Essen: Von Malochern und Öko-Lesben…Der Westen
Die Hinterlassenschaften der Bundestagswahl
In der zurückliegenden Woche versuchten einige Ordnungsämter hier im Ruhrgebiet auf sich aufmerksam zu machen und drohten den Parteien in ihrem Zuständigkeitsgebiet Bußgelder für die nicht fristgerechte Beseitigung der Wahlplakate an.
Hierbei wurde geflissentlich gerne mal übersehen, dass in vielen Städten der Region nicht nur die Plakate der Parteien häufig länger, manchmal viel länger, nach einer Veranstaltungen noch die Stadtbilder verzieren als nötig, sondern in ähnlicher Weise häufig auch Werbeschilder anderer Organisationen und Veranstaltungen, auch städtischer übrigens. Der ungewohnte Aktionismus der Ämter wunderte mich vor diesem Hintergrund da zuletzt schon etwas. Aber sei es drum…
Offenbar haben die jüngsten Ordnungsrufe an die Parteien aber vielerorts durchaus gefruchtet. Inzwischen sieht man auf den Fahrten durch den Ruhrpott zumindest kaum noch Wahlwerbung am Wegesrand stehen bzw. hängen.
Schaut man aber mal etwas genauer hin, dann entdeckt man schon noch zahlreiche, unschöne Hinterlassenschaften des zurückliegenden Wahlkampfes. Tausende Kabelbinder hängen z.B. nach wie vor an den Befestigungselementen, sprich Verkehrsschildern und Laternen.
Reminder: The Blog House – Lesung in Dortmund

Heute um 22.00 Uhr startet im Institut des Schauspielhauses Dortmunds die Lesereihe „The Blog House„. Veranstaltet wird der Abend von den Ruhrbaronen und dem Schauspiel Dortmund. Mit dabei sind Sascha Bisley, aus Dortmund, dessen Blog dortmund-diary.de zu den beliebtesten in der Stadt gehört; Thorsten Bihegue, Dramaturg am Schauspiel Dortmund schreibt auf My Own Private Irgendwo am liebsten über seine zweite Leidenschaft neben dem Theater: der experimentierfreudigen Rap-Musik und Martin Krauss, Berliner Schriftsteller und Sportjournalist, der in seinem Blog aufmartinkrauss.de über Politik und Kultur schreibt. Moderiert wird der Abend von Alexander Kerlin und Stefan Laurin.
Der Eintritt beträgt schlappe fünf Euro. Ein paar Karten sind noch da!!!
Frühstück

Uni: TU Dortmund setzt Security-Männer ein…Bild
Uni: Sicherheitskräfte beim Semesterstart vor TU-Hörsälen…Ruhr Nachrichten
Uni: Sicherheitskräfte in Uni Dortmund…RP Dortmund
Steinmeier: Die dubiose Rolle eines Dortmunder Professors…Welt
Wir die Wand: BVB-Fan wehrt sich gegen Nazi-Vorwürfe…Ruhr Nachrichten
Bundestagswahl: SPD-Basis wehrt sich gegen Schwarz-Rot…RP Online
Live: Baroness eröffnen Westend-Festival mit intensivem Gitarrenfeuer…Ruhr Nachrichten
Medien: Radiosender WDR 4 meldet sich jetzt aus Dortmund…Der Westen
Schule: Unterricht auf dem Tablet-PC statt auf der Tafel…Der Westen
BVB: Klopp-Sperre – BVB prüft Einspruch…Sport1
BVB: Dortmund spielt Vollgas-Fußball…RP Online
AfD in Bochum: Jung und akademisch?
Ohne große Vorzeichen hat sich die AfD in Bochum im akademischen Milieu der Ruhr-Universität etabliert. Teile der offiziell unpolitischen Hochschul-Liste Nawi (Liste der Naturwissenschaftler) stellen sich hinter die rechtspopulistische Anti-Euro-Partei. Und die Koalitionspartner Juso-Hochschulgruppe, Gewi (Liste der Geisteswissenschaften) und die Internationale Liste schauen tatenlos zu und wollen die Koalition fortsetzen.
Der „Alternative für Deutschland“, kurz AfD, gelang innerhalb kürzester Zeit der Weg von der rechtspopulistischen Splitterpartei in die Mitte der Gesellschaft. Nur knapp verpasste die junge Partei den Einzug in den Bundestag. Präsent ist die Partei um One-Man-Show Bernd Lucke seitdem tagtäglich in den Medien.
Kakkmaddafakka
Kakkmaddafakka, Sonntag, 6. Oktober, 19.00 Uhr, Zeche, Bochum
Der Ruhrpilot

NRW: CDU darf Merkel beim Sondieren nur zuschauen…Der Westen
NRW: Dialektische Prozesse an der SPD-Basis…FAZ
NRW: Weiter Widerstand gegen große Koalition aus NRW-SPD…Frankfurter Neue Presse
NRW: Linke schöpft Hoffnung…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Land würde von Freihandel mit USA kräftig profitieren…Bild
Bochum: Rechte und Gegendemonstranten vor dem Bomin-Haus…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Die dubiose Rolle eines Dortmunder Professors…Welt
Duisburg: Stadt muss nach Klage 2,23 Millionen Euro nachzahlen…Der Westen
Duisburg: MSV will die Schauinsland-Reisen-Arena übernehmen…Der Westen
Essen: Zwei Demos gegen Rechts…Radio Essen
Essen: Deutungskampf um die Messe…Der Westen
Essen: Kämmerer drängt Evag zu Sparkurs…Der Westen
Düsseldorf: DEG lädt Erstsemester zum DEL-Eishockey ein
Sind hier auch Düsseldorfer Erstsemesterstudenten unter unseren Lesern? Wenn ja, dann habe ich heute einen tollen Tipp für diese:
Die Düsseldorfer EG, ihres Zeichens finanziell angeschlagener Erstligist in der DEL (Deutschen Eishockey Liga), wirbt aktuell vermehrt um die Gunst neuer Fans. Aus diesem Anlass lädt der Traditionsverein Studienanfänger nun zu einem der kommenden Heimspiele in den ISS-Dome (gegen die Hamburg Freezers, oder gegen die Adler Mannheim) ein.
Piraten NRW: Wie geht es weiter nach Steins Austritt und der verlorenen Bundestagswahl?

Am Tag der Bundestagswahl trat Robert Stein aus der Landtagsfraktion der Piraten in NRW aus, auf Spiegel-Online erhob er schwere Vorwürfe gegen die Fraktion. Über Stein, seine Vorwürfe und die Zukunft der Piraten habe ich mich via Facebook mit den beiden Piraten-Abgeordneten Kai Schmalenbach und Monika Pieper unterhalten.
Ruhrbarone: War Ihr von dem Austritt Robert Steins aus der Fraktion überrascht?
Kai Schmalenbach: Ja, wir waren überrascht, weil wir wenige Wochen zuvor in der Fraktionsklausur die Frage gestellt haben, ob an den Austrittsgerüchten, die es gab, was dran ist. Was Herr Stein zwar insofern bestätigte, dass der Gedanke da war, einen aktuellen Austrittswillen aber verneinte.
Ruhrbarone: Immerhin war der Zeitpunkt fair: Zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale, hatte sein Austritt keine Auswirkungen mehr auf das Wahlergebnis.
Kai Schmalenbach: Das ist korrekt. Jedoch war ich persönlich davon enttäuscht, wenige Wochen zuvor belogen worden zu sein.
Monika Pieper: Ich war enttäuscht, dass er nicht zuvor in der Fraktion bekannt gegeben hat, sondern es parallel zur Presse zu erfahren. Ich hätte mir die Chance gewünscht, ein Gespräch vorab darüber mit ihm zu führen.