Gretchen Peters, Dienstag, 19. März, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Der Ruhrpilot
NRW: SPD wählt Steinbrück mit fast 98 Prozent zur Nummer 1…General Anzeiger
NRW II: Erste Spur zu Salafisten…Süddeutsche
NRW III: „Bei der ersten SMS lag ich noch auf dem Boden“…Welt
Ruhrgebiet: Zusammenarbeit plus Kooperation…Post von Horn
Ruhrgebiet II: Die heiklen Flüge des Ehrenvorsitzenden Beitz…Welt
Ruhrgebiet III: Wann kommen die Urwälder?…Xtranews
Bochum: Innovatives Design bei der Messe „Form-Art“…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Bürger planen „ihren“ Platz…Der Westen
Duisburg II: Westerwelle eröffnet Ausstellung…Der Westen
Dortmund: Junge Gewerkschafter wirbeln bunten Staub auf…Ruhr Nachrichten
TV-Serie: Bates Motel startet heute…Pottblog
FC Schalke 04: Wochen der Extreme für Trainer Jens Keller

Es ist wirklich schon sehr extrem, was da derzeit rund um den FC Schalke 04 abläuft. Da wird ein Spiel vor der Winterpause überraschend Jens Keller als neuer Cheftrainer installiert. Das Team war zuvor, aus eigentlich scheinbar unerklärlichen Gründen, in eine wochenlange sportliche Abwärtsspirale geraten, welche schlussendlich mit der Entmachtung von ‚Jahrhunderttrainer‘ Huub Stevens enden sollte.
Es läuft dann auch zu Beginn seiner Tätigkeit nicht so wirklich ideal bei den Blau-weißen und auch Keller wird, bereits nach wenigen Spielen, in der Öffentlichkeit ernsthaft ‚angezählt‘, über einen erneuten Trainerwechsel bei den Gelsenkirchenern laut und heftig spekuliert.
Vorläufiger Tiefpunkt dieser Entwicklung ist dann die total ‚blutleere‘ Vorstellung der Schalker in München, wo man jedwede Einstellung zu Spiel und Gegner vermissen lässt und dafür von den Bayern mit einem fast noch schmeichelhaften 0:4 recht bitter abgestraft wird.
Doch plötzlich, eine Woche später, als eigentlich schon niemand mehr damit rechnet, gelingt unter dem unerfahrenen Trainer dann doch noch scheinbar die Kehrtwende zum Guten.
Wächterpreis für WAZ Recherche
Nebenan gibt es mal eine gute Nachricht aus dem WAZ-Konzern: Daniel Drepper aus dem Ressort Recherche hat einen Wächterpreis geholt. Es ist der erste für die WAZ – nachdem Rolf Hartmann für seine Bochumer Geschichten 1991 den Preis geholt hatte. Davor hatte die WAZ 1979 und 1981 Wächterpreise kassiert. Man sieht also ein nicht ganz alltägliches Ereignis. Der Wächterpreis gilt zusammen mit dem Nannenpreis und dem Theordor-Wolff-Preis als einer der drei wichtigsten und renomiertesten Journalistenpreise in Deutschland.
Daniel Drepper, der auch hin und wieder bei den Ruhrbaronen schreibt, hat den Preis gemeinsam mit Niklas Schenck für seine Recherchen zur staatlichen Sportförderung in Deutschland bekommen. Es war der 2. PLatz.
Hier das, was die Jury sagte:
Den zweiten Preis (8.000 Euro) erhalten die freien Journalisten Daniel Drepper und Niklas Schenck für ihre Artikelserie in den Zeitungen der WAZ – Gruppe. Ihre Recherchen brachten die intransparenten Praktiken bei der finanziellen Förderung des deutschen olympischen Sports ans Licht. Unter hohem persönlichem Risiko gelang es ihnen, die Missstände bei der sich demokratischer Kontrolle entziehenden Verteilung erheblicher Steuermittel durch das Innenministerium und des Deutschen Olympischen Sportbunds offenzulegen. Das führte zu einer vielbeachteten Debatte um das System der deutschen Sportförderung.
Wir freuen uns, dass aus der WAZ nach all den schlechten Nachrichten auch mal was positives zu hören ist. Offensichtlich ist Qualität machbar.
Daniel Drepper hat die Hintergründe seiner Recherche nebenan im Rechercheblog der WAZ veröffentlicht. Klick
Es lohnt sich, die Nummer zu lesen. Spannend, wie die Kiste gelaufen ist.
Ballett: Feine Jade in Dortmund

Warum steht etwas über Ballett in Dortmund ausgerechnet bei den Ruhrbaronen? Nun, weil wir da waren und es war klasse. Eine wirklich tolle Erfahrung. Und wir meinen: jeder sollte hingehen.
Es geht um das Stück „Feine Jade“. Edwaard Liang und Xin Peng Wang haben die Nummer choreografiert. Beide kommen aus China – bzw. Taiwan. Beide sind Weltstars des Balletts. Und wenn man ihr Stück sieht, weiß man auch warum.
Ich versuch mal, die getanzte Geschichte auf einen kurzen Punkt zu bringen – so wie ich sie verstanden habe.
Jade wird in den Bergen gefunden, ist aber eigentlich nicht mehr als ein dreckiger Stein. Dann wird die Jade in die Täler gebracht, in die Städte. Hier werden die Steine geputzt, gepflegt, geschliffen. Aus den dreckigen Klumpen werden die kostbarsten Steine der Welt. Seelenträger sogar – meinen die Chinesen.
Frühstück
U: Im „U“-Turm-Gewölbe eröffnet im Herbst neue Gastronomie…Der Westen
Show: Zombies erobern Dortmund…Lokalkompass
Fördervereine: Jetzt um Bildungsschecks bewerben…Ruhr Nachrichten
Polizeieinsatz: Hauptbahnhof wegen Pappkarton teilweise gesperrt…Ruhr Nachrichten
BVB: Dortmunder Freudentage…Welt
22-Pistepirkko
22-Pistepirkko, Montag, 18. März, 20.30 Uhr, Studio 672, Köln
Der Ruhrpilot

NRW: Notorischer Verfassungsbruch…Welt
NRW II: Sanitärbranche unter Verdacht…Welt
Bochum: Bau des Musikzentrums beflügelt Steven Sloane…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Schulleiterin wünscht sich, dass Kinder zur Schule laufen…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Torwart nach Flaschenwurf gesperrt – Fans beleidigten ihn…Der Westen
Essen: Comicforscher kommen zur Uni…Der Westen
Essen II: Der Gründungs-Kanzler der Uni Duisburg-Essen erinnert sich…Der Westen
Oberhausen: „Wir machen kein Kunstwerk zweimal“…Welt
Heute im Dortmunder Stadion: Aufruf des BVB gegen Rassismus
Dieses Video von schwatzgelb.de dokumentiert die heutige Aktion gegen Nazis und Rassismus im Dortmunder Stadion vor dem Spiel gegen den SC Freiburg.
Gute Aktion des BVB!
BVB: Mit einem kuriosem 5:1-Sieg gegen Freiburg geht es in die Länderspielpause

Es war, ohne Zweifel, eines der kurioseren Spiele der letzten Jahre heute im Westfalenstadion. Das Schlussergebnis von 5:1 täuscht jedoch. Bis zur 40. Minute ließ der BVB leider vieles von dem vermissen was sich die Fans von ihm erwartet hatten. Erst mit dem insgesamt sehr glücklichen Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Robert Lewandowski in der 41. Spielminute sollte sich das ändern.
Im Stile einer echten Klassemannschaft zerlegte die Borussia danach plötzlich die Abwehr der Schwarzwälder quasi im Minutentakt und konnte bis zum Pausenpfiff, innerhalb von nur 4 Minuten, durch weitere Treffer von Nuri Sahin und Robert Lewandowski urplötzlich auf 3:1 für die Schwarzgelben stellen. Ein Ergebnis, wie es brutaler für die eigentlich mindestens ebenbürtigen Gäste aus dem Breisgau kaum hätte ausfallen können.

