Warum ich Atheist bin

Gleich vorweg: Ich achte den Glauben an Gott, denn er scheint vielen Menschen ein wichtiges Bedürfnis zu sein. Ein Bedürfnis das es offensichtlich völlig unabhängig davon gibt, ob Gott existiert oder nicht. Ein Bedürfnis dessen Befriedigung diesen Menschen spirituelle Orientierung, geistige Werte, emotionalen Trost und nicht zuletzt auch eine sie tragende soziale Gemeinschaft bietet.

Ich habe solche Anliegen auch, aber ich brauche zu ihrer Befriedigung kein höheres Wesen und keinen höheren Sinn. Ich lehne es deswegen ab, an welchen Gott auch immer zu glauben. Die Existenz oder Nichtexistenz eines solchen Wesens ist für meine Lebensführung schlicht irrelevant. Besser gesagt habe ich  andere Bezugsgrößen die mir  Werte setzen und geistige Orientierung geben, und ich habe darüber hier schon des Öfteren ausführlich und – auf Grund der gegensätzlichen Meinungen – auch  heftig diskutiert. Mit gläubigen wie mit nichtgläubigen Menschen.

Es war mir jedoch leider nicht immer möglich, so gelassen und fair zu bleiben, wie es diesem Thema angemessen ist. Deswegen bin ich froh bei Youtube ein Video gefunden zu haben, in dem Jemand meine Position in einer Weise darzustellen in der Lage ist, die eine tragfähige Basis für weitere diesbezügliche Diskussionen in diesem Blog bieten könnte.

Wer also eine Stunde Zeit hat, sollte sich diese Folge der Fernsehserie „ Sternstunden der Philosophie“ zu Gemüte führen. Bei dieser Gelegenheit nochmal Dank an alle, die sich hier zusammen mit mir zum Thema Glaube und Religion immer wieder die Köpfe heiß geschrieben haben.

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Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW: Wie die Polizei-Statistik Verbrechen verheimlicht…Welt

Bochum: Opel-Blitz schlägt beim Solidaritätsfest in der Innenstadt ein…Der Westen

Bochum II: Launige Lesung mit Treibgut-Literaten im Zacher…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Kabeldiebe legen Vodafone-Netz lahm…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Stadt fordert Hilfe boe Roma-Versorgung…Der Westen

Essen: Gelassen bleiben und nicht ärgern!…Der Westen

Witten: Bürgermeisterin unter Verdacht…Der Westen

Umland: Pirat läuft zu Pro Köln über…Kölner Stadtanzeiger

Debatte: Fleischlos, geschlechtslos, sinnlos…Welt

 

BVB: Hans-Joachim Watzke ist am Sonntag zu Gast in der Talkrunde ‚Doppelpass‘ auf Sport1

bvbEreignisreiche Wochen rund um den BVB. Wenige Tage nach dem bitteren Aus im DFB-Pokal gegen die Bayern, bei derzeit schon 17 Punkten Rückstand auf die Münchener in der Bundesliga und kurz vor dem entscheidenden Rückspiel im Champions League-Achtelfinale gegen Donezk, ist der Vorsitzende der Geschäftsführung von Borussia Dortmund am 03. März 2013 zu Gast bei Moderator Jörg Wontorra in der Sendung ‚Doppelpass‘ auf Sport1 (ab 11:00 Uhr).

Zusammen mit Aki Watzke werden lt. Sport1-Informationen u.a. ‚Experte‘ und Ex-Borusse Thomas Helmer, Utz Claasen (Unternehmer, ehemaliger Präsident Hannover 96), Freddie Röckenhaus (freier Journalist) und Dirc Seemann (u.a. LIGA total!) über den 24. Spieltag und aktuelle Themen in der Fußball-Bundesliga debattieren.

An heißen Themen herrscht rund um den BVB ja aktuell wahrlich kein Mangel. U.a. dürfte in der Runde wohl auch über die jüngsten Diskussionen um Robert Lewandowski, die umstrittene Aussage von Jürgen Klopp in Bezug auf die Bayern und über die aktuelle sportlich Lage des BVB ausführlich gesprochen werden. Die Sendung sollte diesmal, besonders für die zahlreichen BVB-Fans im Lande, also wohl besonders interessant werden. Daher wollte ich es nicht versäumen auch an dieser Stelle einmal kurz auf diesen Termin am Sonntagvormittag hinzuweisen.

Duisburg: Bauamt schließt High5Club!

high

Schock in Duisburg: Der renommierte „High5Club“ hat dichtgemacht. Das gaben die Verantwortlichen soeben auf ihrer Website bekannt. Grund dafür sind nach Angaben des Clubs Beanstandungen des Duisburger Bauamtes.

„Ich hab das auch erst heute Morgen erfahren, wir haben uns bereits auf die Suche nach einer neuen Location gemacht“, sagt Ilja Budnizkij den Ruhrbaronen. Im High5 Club veranstaltete er bislang die erfolgreiche Hip-Hop-Reihe „Rapslam Duisburg“, die regelmäßig in dem alten Kino stattfand. Für den 16.3. war eigentlich eine weitere „Rapslam“ geplant. „Wir führen die Slam auf jeden Fall noch durch, verschoben werden muss sie aber auf jeden Fall.“ Das wird nicht einfach werden: „Es ist recht schwierig, auf die Schnelle etwas anderes zu finden.“ Wie Budnizkij dürfte es vielen Künstlern und Veranstaltern gehen, die im High Five Club, der direkt in der Duisburger Innenstadt liegt, ein Zuhause für ihre Projekte gefunden haben. Die Pressemitteilung des Clubs stimmt wenig zuversichtlich: die Schließung sei voraussichtlich „Für immer“.

Die Mitteilung des High5Clubs:

WIR MÜSSEN SCHLIESSEN…UND ZWAR HEUTE…DAS IST KEIN SCHERZ, sondern bittere Realität! Das Duisburger Amt für Baurecht hat den High5Club

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NRDSTDT Kidz kritisieren Künstlerin Barbara Meisner

meisner

 

Der Text wurde in den vergangenen Tagen in der Nordstadt verteilt. Wir bekamen ihn mit der Bitte zugesandt, ihn zu veröffentlichen, was wir hiermit tun:

Frau Barbara Meisner, sehr geehrte Bewohner der Nordstadt, liebe Freunde
des Viertels,

im Folgenden wenden wir uns an euch. Da uns die veröffentlichten Briefe
der Frau Meisner an den Oberbürgermeister Ullrich Sierau sauer
aufgestoßen sind, wollen wir es uns nicht nehmen lassen, an der
öffentlichen Debatte teilzuhaben.

Beginnen wir einfach mit den durchaus existierenden Problemen im
Viertel, denen auch wir uns bewusst sind. Menschen, die das Viertel mit
offenen Augen durchschreiten, bemerken leicht, dass Zustände wie
Prostitution und Drogenhandel, wie in jeder anderen Großstadt nun mal
auch, Teil des Lebens sind.

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NRW-Grünen Chef beschimpft italienische Wähler

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Da wollte jemand lustig sein: NRW-Grünen Chef Sven Lehmann twitterte nach der Italien-Wahl den launigen Spruch: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Betrüger selber“. Die Kälber, das sind für Lehmann die italienischen Wähler, die Berlusconi gewählt haben. Nun gibt es über Berlusconi nichts Gutes zu sagen: Der Mann ist ein Betrüger und mit dem Begriff „Clown“ noch nett beschrieben. Aber anstatt die Dummheit der Wähler als Grund anzuführen, wäre es vielleicht nicht falsch, sich zu fragen, wie verzweifelt Menschen sind wenn, sie solche Gestalten wie Berlusconi wählen. Daniel Cohn-Bendit, Grüner Abgeordneter im Europaparlament, kritisierte schon die Clown-Aussage von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück als verbalen Ausraster. Kann man machen, muss man nicht. Aber die Beschimpfung von ein paar Millionen Wählern als Kälber geht  als Satire in Ordnung, nur Lehmann ist nicht  Vorsitzender von „Die Partei“ sondern der Grünen, die eher dafür bekannt sind, kleinste Abweichungen vom Pfade der Korrektheit zu streng zu geißeln. Update: In einer früheren Version stand, das Lehmann den Tweet gelöscht hätte. Hat er aber nicht.

Kreativquartiere – Aus dem geheimen Tagebuch von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin

Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC
Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) besuchte vor einer Woche gemeinsam mit der Leitung des unverzichtbaren European Center for Creative Economy (ECCE) die Kreativquartiere des Ruhrgebiets. Duin stammt aus Leer in Niedersachsen und kam erst  im Sommer nach Nordrhein-Westfalen. Diesem Blog liegt ein Auszug aus dem Tagebuch des Ministers vor, in dem er seine Reise in das Herz der Fördermittel-Finsternis beschreibt.

Freitag, 22. März

Das Wetter schlägt mir aufs Gemüt. Grau und kalt, es nimmt kein Ende. Zum Frühstück ein Kaffee und ein Wurstbrot, dann kam schon mein Fahrer. Auf dem Programm standen „Kreativquartiere“. Im Ministerium konnte mir niemand genau sagen, was das ist. Mein Referent meinte, das sei aber auch egal. Im Ruhrgebiet würden  sie sich immer irgendwas einfallen lassen was wichtig klingt, aber im Kern wollen sie immer nur Geld.  So vorgewarnt ließ ich meine Kreditkarten  im Büro und steckte nur einen 20er ein.

Erste Station war Dortmund. Wir fuhren zu ECCE.  „Das ist aber mal nett, sie laden mich zu einem Italiener zum Frühstück ein,“ dachte ich. War natürlich nichts. ECCE ist irgendein Kreativdingsbumsding – zum Glück zahl ich nichts dafür, die schnorren sich bei Ute durch.  Dort traf ich Dieter Gorny. Gorny – hatte der nicht mal was mit VIVA zu tun? Heike Makatsch fand ich damals  niedlich – aber die war natürlich nicht da.

Dann kam der U-Turm. Ja, das mit dem „U“ oben ist ganz nett, aber warum sieht es von innen aus wie die Schalterhalle der Sparkasse in Leer? Hab ich natürlich nicht gefragt sondern „Oh“ und „Ah“ gesagt.

Dann kam einer von der Stadt Dortmund und erzählte was von Stadterneuerung, wie sehr hier alles boomt weil das mit der Kreativwirtschaft so toll ist. Klar, Geld brauchen sie auch und zwar viel und noch lange. Ich entspannte mich und verkniff mir die Frage, warum sie denn Geld vom Land brauchen, wenn sie so erfolgreich sind. Geld für

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