Steinbrück und die Ghetto-Renten

Sie arbeiteten in den Ghettos der Nazis, die meisten starben und viele der Überlebenden kämpfen bis heute um ihre Renten. Ihr Gegner: Die Bundesrepublik Deutschland.

Es gab fast 1.000 Ghettos in Polen und der Sowjetunion, sie waren Sammellager für die osteuropäischen Juden, die hier lebten, arbeiteten und starben und oft bis zum letzten Augenblick die Hoffnung nicht aufgaben, dem Tod im Konzentrationslager zu entkommen: Die Ghettos hatten ihren festen Platz im NS-Terrorsystem. In fast allen Ghettos gab es eigene Betriebe oder wurden die Insassen an Unternehmen verliehen. Die Arbeiter und Arbeiterinnen mussten von ihrem geringen Lohn auch noch Beiträge für die Rentenkasse abführen.

Doch eine Auszahlung der Rente bedeutete das auch nach Ende der Nazizeit nicht. Die Bundesrepublik wehrte sich Jahrzehnte lang dagegen, die Rentenansprüche der ehemaligen Ghettoarbeiter anzuerkennen. Erst 2002, als viele derjenigen, die Ansprüche hätten gelten

Weiterlesen

Stars

[youtube 55FMOJMhV9s]

Stars, Montag, 17. Dezember, 19.00 Uhr, Luxor, Köln

 

 

Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Stille Nacht an der Ruhr…FAZ

NRW: Ein Herz für Kinder nur bei Hartz-IV?…Welt

Ruhrgebiet II: Von Juicy Beats bis Robbie Williams – Die besten Events 2013…Ruhr Nachrichten

Bochum: Protestaktion im Opelwerk…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Rats-SPD trägt Schulden bis auf 15.000 Euro ab…Der Westen

Duisburg: OB Sören Link gratulierte Roma-Frauen nach Deutsch-Kurs…Der Westen

Duisburg II: Theatertreffen zeigt 2013 hochkarätige Produktionen…Der Westen

Essen: Schulen und Kitas beklagen das Schul-Essen…Der Westen

Umland: Zweite Zitrone für Bonner Kunsthalle…Welt

Werbung


NewPark: Landesbürgschaft offenbar erst einmal vom Tisch- Siegt doch noch die Vernunft?

Die Rot-Grüne Landesregierung hat dem Projekt ‚NewPark‘ am Freitag offenbar die benötigte Landesbürgschaft erst einmal verwehrt.

Dies berichtet heute so zumindest die ‚Recklinghäuser Zeitung‘ in ihrer Printausgabe.

Dort zitiert man NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) mit den Worten: ‚Ein Ja jetzt zu geben, wäre nicht verantwortungsvoll gegenüber den Steuerzahlern in Nordrhein-Westfalen‘.

CDU-Fraktionsvize Josef Hovenjürgen bezeichnete den jüngsten Vorgang dort offenbar bereits als ‚Beerdigung erster Klasse‘.

Zumindest vorerst dürfte das, aus meiner Sicht, völlig unsinnige Projekt ‚NewPark‘ damit vom Tisch sein.

Zu viele Ungereimtheiten und nun wohl auch juristische Bedenken hatten das umstrittene Groß-Projekt in den letzten Jahren bereits mehrfach planerisch nach hinten geschoben.

Ohne die dringend erwartete Landesbürgschaft von über 17 Mio. Euro können die zur Errichtung benötigten Flächen vom RWE-Konzern nun von der zukünftigen Betreibergesellschaft erst einmal nicht erworben werden.

Ob die Kaufoption, die eigentlich am Jahresende 2012 abermals auslaufen soll, nun erneut verlängert werden wird, das ist derzeit unklar.

Ich muss sagen, ich bin nun erleichtert. Dieses völlig unsinnige Vorhaben, welches Naturflächen in großem Ausmaß unnötig vernichtet hätte, ohne dass man tatsächlichen Bedarf an Gewerbeflächen in der Region hier überhaupt erkennen könnte, bleibt ‚uns‘ Bewohnern der betroffenen Region erst einmal erspart.

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Opel will angeblich mindestens 1000 Jobs in Bochum erhalten…Der Westen

Ruhrgebiet II: Die Ruhr-Wirtschaft pflegt ihre Kirchtürme…Post von Horn

Ruhrgebiet III: Blühende Forschungslandschaft…Der Westen

Debatte: Tabakverbote – Über die Auslöschung der bürgerlichen Welt…Welt

NRW: Mit einer Broschüre beginnt der Wahlkampf…Welt

NRW II: Rauchmelder – Die Kosten tragen die Mieter…Westfälischer Anzeiger

Bochum: Zahl der Anrufer bei QVC geht zurück…Der Westen

Bochum II: Unternehmen bietet Tagesmutter-U3-Betreuung…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Endgültiges Aus für „Schimanski-Tunnel“…Der Westen

Dortmund: Lüner Forensik rückt näher…Der Westen

Dortmund II: Rot-Grün dreht an Gewerbesteuer-Schraube…Ruhr Nachrichten

Essen: Stadt räumt nächste Zahlungspanne bei Hartz IV ein…Der Westen

Gelsenkirchen: Eon will 59 Millionen Euro von der Stadt…Der Westen

Umland: Bombe von Bonn wurde gezündet…Spiegel

Umland II: Philosoph Jürgen Habermas erhält den Heine-Preis…Welt

Umland III: Wie ein Reporter des Bonner „General-Anzeigers“ nach 16 Jahren einen Mordfall löste…Newsroom

Neonazi-Prozess Langendreer: Berufung zurückgezogen

Am S-Bahnhof Langendreer schlugen die Neonazis zu. Foto: Marku1988 Lizenz: GNU

Im Berufungsverfahren gegen die Neonazi-Schläger Daniel Ewers und Dennis Hülshorst wurden die im Juni dieses Jahres verhängten Urteile heute bestätigt. Die Staatsanwältin zog ihre Berufung zurück. Damit bleibt es beim Freispruch für den einschlägig vorbestraften Daniel Ewers. Die Staatsanwältin hatte gehofft, dass sein Komplize Dennis Hülshorst, mit dem er im Dezember 2011 eine Gruppe Linker in Langendreer angriff,  in einem Berufungsverfahren vielleicht doch noch gegen Ewers aussagen würde. Dies passierte nicht. Hülshorst konnte eine Tatbeteiligung  in der Hauptverhandlung eindeutig nachgewiesen werden, der Richter verurteilte ihn im Juni zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten ohne Bewährung. Im heutigen Berufungsverfahren wurde das Urteil bestätigt. Beobachter berichten von einem skurrilen Prozess mit pikanten Details.

Hintergrund des Freispruchs für Daniel Ewers waren Ermittlungspannen der Polizei. Dies betrifft vor allem die Vernehmung der Zeugen des Tatabends. Diesen wurde eine Fotoserie von Verdächtigen vorgelegt. Dabei fiel das Foto Ewers‘ durch eine stark abweichende Aufmachung auf. Dies betraf etwa die sonst einheitliche Kopfhaltung, die Hintergrundfarbe und die Blickrichtung. Zudem trug Ewers auf dem Foto einen „Thors-Hammer“, ein Symbol also, das in der Neonaziszene beliebt ist. Dies beeinflusse die Entscheidung der Zeugen, hieß es bereits in der Hauptverhandlung. Hinzu kam, dass die Beamten die Fotovorlage in dem Moment stoppten, als eine Zeugin ihre Wahl getroffen hatte; Normalerweise müssen alle Fotos vorgelegt werden. Der Zeugin wurde außerdem bereits im Vorfeld gesagt, dass sich unter den jeweiligen Foto-Sets in jedem Fall ein Tatverdächtiger befinde.

Am 25. Dezember 2011 wurde eine Gruppe junger Leute am S-Bahnhof Langendreer von einer Gruppe Neonazis angegriffen. Dabei wurden mindestens drei Personen zum Teil erheblich verletzt. Ein Geschädigter, der aufgrund eines Augenleidens auf einen Blindenstock angewiesen ist, wurde sogar

Weiterlesen
Werbung


[„Kopf oder Zahl“ – heute und morgen im Theaterkohlenpott in den Flottmannhallen Herne]

[youtube Hm3G_cuF3F8]

Nach einer erfolgreichen Premiere im September diesen Jahres, über die ich hier schon berichtet hatte …

[Die „Spielkinder“  – vier Geschwister gemeinsam auf einer Bühne]

stehen Till und Nils Beckmann erneut mit ihrem Theaterstück “ Kopf oder Zahl“ auf der Bühne.

Die Aufführungen finden heute und morgen Abend jeweils um 19 Uhr im Theaterkohlenpott in den Flottmanhallen Herne statt.

 

Christopher, 15 Jahre alt, war einige Wochen im Jugendarrest — nicht an der Nordsee, wie er seiner neuen Klasse weismachen will. Er hat einen Jungen brutal zusammengeschlagen. Doch nun will er es besser machen, besser werden. Er strengt sich an, wechselt die Schule und sagt sich von seinen ehemaligen Freunden los. Das

Weiterlesen

Apotheken: Staatsnähe nährt Lobbyismus

Apotheke Foto: joho345 Lizenz: Public Domain

Ein Apotheken-Lobbyist soll das Bundesgesundheitsministerium ausspioniert haben. Wer so etwas zukünftig verhindern will, muss die Privilegien von Gruppen  wie den Apothekern abschaffen.

Für Apotheker sind die Entscheidungen der Politik extrem wichtig: Gesetze entscheiden mit über das Einkommen der Apotheker, Gesetze schützen ihre Privilegien – möglichst früh auf Regelungen und Gesetze Einfluss zu nehmen liegt im Interesse der Pharmazeuten. Wenn dabei Gesetze gebrochen werden ist das nicht zu entschuldigen, aber es überrascht auch nicht. Und mher Sicherheit, ein bessere Überwachung der Mitarbeiter in den Ministerien wird auch nicht viel bringen: Die kriminelle Energie, mit der dann vorgegangen wird, wird sich erhöhen – und das auch bei anderen Gruppen, die in enge Abhängigkeit zum Staat stehen.

Weiterlesen