
mit bestem dank an: Mario Gräbel.
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Während der Gedenkfeier an den von dem Neonazi Sven K. erstochenen Punker Thomas „Schmuddel“ Schultz kam es am 28. März in Dortmund zu gewalttätigen Einsätzen von Seiten der Polizei auf die Demonstranten. Ein Video des Dortmunder Antifa Bündnisses (DAB) dokumentiert den Polizeieinsatz.
Kritisch fällt auch der Rückblick von DAB auf den gestrigen Polizeieinsatz im Umfeld der Nazi-Demo aus. DAB in einer Erklärung Hannah Piehl, Pressesprecherin des Bündnisses:
“Trotz des neuen Polizeipräsidenten hat sich an der Strategie der Polizei – Naziaufmärsche zuzulassen und effektiven Protest, der über symbolische Aktionen hinaus geht, zu verhindern – nichts Wesentliches geändert. Enttäuschend ist weiterhin, dass die Polizei trotz fünf Nazimorden in den vergangenen Jahren nicht gewillt ist, das Abfilmen der antifaschistischen Demonstration durch die Nazis am Dorstfelder Wilhelmplatz zu unterbinden.”
Schon ein paar Mal hat Nina Ryschawy als Gastautorin Texte auf den Ruhrbaronen veröffentlicht. Nun hat sie einen Gedichtband herausgegeben. Eine Leseprobe:
Eretz Israel
Land Israel
Reise
zurück in mein geliebtes gelobtes Land
dort wo ich lerne
lebe und spüre
die Umgebung schmecke
Die ewige Zeit die hier tickt
und die Menschen
getragen durch Stürme
Die Dortmunder Polizei hat sich verändert. Statt wie eine Besatzungsmacht trat sie im Umfeld der gestrigen Proteste gegen die Nazi-Demo als Teil der Stadtgesellschaft auf.
Ja, die Nazi-Demo in Dortmund fand gestern statt. Und ebenfalls ja, die Polizei unterband kleinere Versuche, sie durch Blockaden aufzuhalten. Und doch war am Samstag in Dortmund vieles anders. Schon im Vorfeld hatte die Polizei ihr Bedauern darüber geäussert, dass die Demo nicht verboten werden konnte. Sie hatte sich in einer Pressemitteilung auf die Seite des Protestes gestellt und das durch allerlei Maßnahmen im Vorfeld der Nazi-Demo auch deutlich gemacht: Razzien im braunen Milieu, ein paar Festsetzungen örtlicher Nazi-Promis und das Verbot einer Spontandemo der Nazis in der vergangenen Woche machten klar, auf wessen Seite die Beamten stehen.
In Dortmund hat sich vieles geändert, seitdem Norbert Wesseler Polizeipräsident ist. Ihn und Oberbürgermeister Ullrich Sierau verhöhnten die Nazis gestern auf ihren Transparenten.

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Heute finden in Dortmund den ganzen Tag über Demos gegen Nazist statt. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Weitere Infos gibt es via Twitter auf dem Ticker des Antifa-Medienzentrums (ANZDO) und ab 14.00 Uhr bei den Ruhr Nachrichten.
21.00 Uhr: ANZDO meldet: „Naziveranstaltung nun beendet!“
20.30 Uhr: Mal ein kurzes Fazit, morgen dann ausführlicher: Heute konnte in Dortmund nach langer Zeit wieder gegen Nazis so protestiert werden, dass sie das auch mitbekamen. Die Gegendemonstranten wurden von der Polizei nicht wie Feinde behandelt, Dortmund war keine besetzte Stadt. Dortmunds neuer Polizeipräsident Norbert Wesseler hat einen anderen Kurs eingeschlagen als sein Vorgänger – und Wesselers Konzept ging auf: Lauter und friedlicher Protest gegen die Nazis war fast überall möglich. Sein Vorgänger Hans Schulze gefiel sich darin, Nazigegner zu verteufeln und zu drangsalieren. Unter ihm wuchs die Naziszene heran, er bekam sie nicht in den Griff – und unterdrückte stattdessen den Protest. Die letzten Monate, der heutige Tag haben gezeigt, was Schulze war: Ein unfähiger Polizeichef ohne tragbares Konzept und ohne Erfolg.
20.25 Uhr: ANZDO meldet, dass die Nazi-Kundgebung noch weiter läuft und bemerkt lakonisch: „So langsam müsste dann auch ende sein.“
20.24 Uhr: DAB Bericht der Demo heute Mittag: „500 Menschen nahmen heute Vormittag an einer Demonstration gegen rechte Gewalt teil. Die Demonstranten zogen lautstark durch den Stadtteil Dorstfeld, um gegen die fünf Morde und unzähligen Übergriffe von Neonazis in Dortmund zu protestieren und ihre Solidarität mit den Betroffenen zu bekunden.“
20.12 Uhr: Dortmund Nazifrei bedauert, dass es mit den Blockaden am Westcenter nicht geklappt hat, ist insgesamt aber zufrieden: „Der massive Protest in Sichtweite der Nazis am Versammlungsort von Dortmund nazifrei! ist ein großer Fortschritt im Widerstand gegen Rechts in unserer Stadt. Erstmals seit 2005 ermöglichte die Polizei den Protest in Sicht- und Hörweite. Diese
Heute um 11.00 Uhr startet am S-Bahnhof Universität eine Demonstration gegen das Nazi-Zentrum in Dortmund, einem der wichtigsten Treffpunkte der Nationalen-Autonomen in Westdeutschland.
Die Nazis planen indes zwei Aktionen: Ein Konzert um 16.00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof und eine Demo ab 18.00 Uhr: Route: Do HBF, Königswall, Rheinische Straße, Oswaldstraße, Beuthstr., Langestraße, S-Bahn Do-West. Gegen die Nazi-Demo wurden von verschiedenen Gruppen Aktionen angekündigt.
Mehr Infos beim Dortmunder Antifa Bündnis.
Die Ruhr Nachrichten bieten ab dem Nachmittag einen Live Ticker an. Wir werden im Laufe des Tages ebenfalls mehrfach berichten.