Der Ruhrpilot

Loveparade: „Hier hätte niemals ein Konzert stattfinden dürfen“…Spiegel

Loveparade II: Duisburg erinnert am Gedenkwochenende an die Opfer der Loveparade…Der Westen

Loveparade III: Das Versagen des WDR…Pottblog

NRW: Grüne Jugend greift Schulministerin Löhrmann wegen Schulkonsens an…Der Westen

Bochum: Bochum Total-Sprecher Björn Büttner zieht erstes Fazit…Ruhr Nachrichten

Essen: Keine Krise im Gründerzentrum…Der Westen

Umland: Hausbesetzung in der Kölner Südstadt…AZ

Umland II: PPP und PKSP – Von Akronymen, Zeitgeist-Floskeln und Meinungsmache…Zoom

Netzwerke: Google+ hat mich gesperrt…Kaffee bei mir 

Oslo: Krieg der Welten…Weissgarnix

Fußball: Doppelniederlage für den BvB…Pottblog

 

Loveparade-Gedenkfeier beendet

Die Gedenkfeier ist zu Ende. 5000 – 7000 Besucher waren  im MSV-Duisburg Stadion zusammen gekommen, um den 21 Opfern der Loveparade-Katastrophe zu gedenken. Und weil die in Duisburg und nicht in Köln stattfand, berichtet der WDR auch nicht live von der Veranstaltung, sondern zeigt lieber „Emma – Tierärztin auf Safari“.  Die Landesregierung hat einen Livestream eingerichtet.

Loveparade: Das Versagen der Vielen und der Tod der 21

Eine Tragödie ohne Schuldige?

Heute vor einem Jahr starben 21 Menschen bei der Loveparade in Duisburg. Wer letztendlich Schuld hatte, werden die Gerichte entscheiden. Wer verantwortlich war, wissen wir heute schon.

Irgendwann, es wird in Monaten oder vielleicht auch letztinstanzlich in Jahren sein, wird ein Gericht ein Urteil fällen. Es wird entscheiden, wer die rechtliche Schuld oder Mitschuld an der Loveparade-Katastrophe 2010 trägt oder auch nicht trägt. Es wird ein Urteil fällen – ob es Freisprüche oder Haftstrafen sein werden, kann heute niemand sagen. Klar ist nur: Es gibt den Schuldigen, den einen Schurken, der alles verbrochen hat nicht. Aber es gibt viele, die verantwortlich sind für das, was am 24. Juli 2010 in Duisburg geschah.

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Glückauf, Viktor! – Nachruf auf Viktor Seroneit

Von links nach rechts: Peter Schnell, Viktor Seroneit, Andrea Held, Janina Krüger. Foto: Ehrenamt Agentur Essen e.V.

Pils, Kölsch und Altbier zusammenzuschütten, das muss man sich erst mal trauen. Bei seinem 200. Stammtisch im Juni im PlakatKunstHof in Essen-Rüttenscheid hat Viktor Seroneit spaßeshalber „PiAKö“ serviert, Nordrhein-Westfalen und seiner NRW-Ministerpräsidentin zu Ehren. Es ist Viktors letzter Stammtisch gewesen. Essen und die Ruhrstadt haben eine einzigartige Persönlichkeit verloren. Von unserem Gastautor Uwe Knüpfer

Wenn es jemandem gelang, PiAKö als fast trinkbar zu verkaufen, dann Viktor. Er war, was man heute einen begnadeten Netzwerker nennt. Er brachte zusammen, was zusammengehört – und manchmal auch, was oder wer eigentlich nichts miteinander zu tun haben will.

Es wird wahrlich nicht wenig geredet und „getalkt“ im Ruhrgebiet. Mit Vorliebe aneinander vorbei oder übereinander her. Die Stammtisch-Zusammenkünfte in Viktors Rüttenscheider Hinterhof sind anders gewesen. Allein schon wegen der Enge konnten sich hier Künstler und Banker, Kreative und Verwalter, Schreiber und

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Bochum Total: Der Sonntag

Bochum Totals letzter Tag hat begonnen. Und das Festival endet mit einem Highlight: Kettcar spielen um 20.45 Uhr auf der 1Live Bühne.

1Live-Bühne

17.00 – 17.45 Uhr Bourani

18.15 – 19.00 Uhr Frida Gold

19.30 – 20.15 Uhr Bosse

20.45 – 22.00 Uhr Kettcar

Pottmob-Bühne

17.00 – 17.45 Uhr The Staars

18.15 – 19.00 Uhr Danja Atari

19.30 – 20.15 Uhr M Walking On The Water

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Der Ruhrpilot

Adolf Sauerland

Loveparade: Sauerland, das Gesicht der  Duisburger Katastrophe…Welt

Loveparade II: Alt-OB Krings: „Mit Sauerland gibt es keinen Neuanfang“…Der Westen

Loveparade III: Landesregierung sendet Loveparade-Trauerfeier selbst…Kölner Nachrichten

Oslo: Das Massaker von Norwegen und die deutschen Brüder im Geiste…Exportabel

Oslo II: Anders B., der moderne Timothy McVeigh?…Zoom

Ruhrgebiet: 3500 Menschen sind diese Nacht bei der Haldensaga mitgewandert…REL

NRW: Verliert das Land den Anschluss?…Welt

Dortmund: Juicy Beats soll „grünes Festival“ werden…Der Westen

Dortmund II: Jusos gedenken Oslo-Opfern…Ruhr Nachrichten

Bochum: Opel-Mitarbeiter informieren sich wegen blauer Briefe…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Streit zwischen dem MSV und den Sauerland-Gegnern…Der Westen

Umland: Stadt und Land wollen Entscheidung zu FH-Köln bekannt geben…Meine Südstadt

Blogs: Am 9.9. ist Schluss…Weissgarnix

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Klub 27: Amy Winehouse ist tot

Die britische Sängerin Amy Winehouse ist gestorben. Sie wurden tot in ihrem Haus in Camden, Nord-London, gefunden. Winehouse wurde 27 Jahre alt und gehört damit nun zum Klub 27.  Klub 27 bezeichnet eine Gruppe von Musikern, die im Alter von 27 Jahren starben: Zum Club 27 gehören unter anderem Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain.

Tod auf Zollverein: Das musste passieren

Das Sicherheitskonzept auf der Zeche Zollverein ist schlecht – oder zumindest miserabel umgesetzt. Das wissen wir seit den Berichten aus der WAZ. Der Brandschutz in der Kohlenwäsche war jahrelang – auch während der Kulturhauptstadtzeit – unter aller Sau. Hätte es dort gebrannt, Menschen wären reihenweise gestorben. Damit nicht genug. Die WAZ hatte auch die Verkehrswegesicherung auf Zollverein angegriffen. Auf den Mannschaftsbrücken waren keine ausreichenden Geländer angebracht. Kinder hätten dort jederzeit runterstürzen können. Das Sicherheitskonzept für den Restpark war und ist unter aller Sau – wenn es überhaupt richtig umgesetzt worden ist. Immer wieder wurde der WAZ-Autor Daniel Drepper für seine Berichte persönlich von den Verantwortlichen auf Zollverein angegriffen und schlecht gemacht. Damit nicht genug. Im Lokalteil der WAZ Essen haben sich die Hofberichterstatter lustig gemacht über Dreppers Recherchen.

Und nun das: Ein Mensch, ein 29Jähringer Mann, ist auf Zollverein zu Tode gestürzt. Er ist bei einer Klettertour entlang der Kokerei umgekommen, auf einem der verdammt zu wenig gesicherten Abschnitt des Geländes.

Und die Hofberichterstatter der WAZ Essen machen das, was sie so machen. Sie schreiben – ähnlich wie Adolf Sauerland nach dem Loveparade-Desaster – die Schuld allein dem Opfer zu. Der junge Mann habe vielleicht Alkohol getrunken, sei verbotenerweise über Absperrungen geklettert und dann an seinem eigenen Leichtsinn gestorben.

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