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Der Ruhrpilot
NRW: Rot-Grün entdeckt die Industrie…Der Westen
NRW II: Innenminister legt Bericht zu Loveparade-Unglück vor…Welt
NRW III: Sperranordnung gegen „bösgläubige“ Provider…Gulli
Ruhrgebiet: Juden für den StaatsanwaltDas schwarze Gold der RAG hat ausgedient…Handelsblatt
Gelsenkirchen: Neuer-Wechsel zum FC Bayern perfekt…Ruhr Nachrichten
Bochum: Teurer Verein für Leibesübungen (VfL)…BSZ
Bochum II: WM für 2,9 Millionen Euro…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Heinz Eikelbeck verstorben…Der Westen
Dortmund: Wer folgt Burchardt in den Bundestag?…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Bundestags-Abgeordnete Ulla Burchardt (SPD) verzichtet auf Kandidatur…Der Westen
Duisburg: Initiative zur Abwahl von OB Adolf Sauerland kündigt heißen Sommer an…Der Westen
Duisburg II: Richter verbieten Obdachlosenheim…Der Westen
Essen: Mangelhafter Brandschutz auf Zollverein…WAZ-Recherche
Umland: Juden für den StaatsanwaltGrünes Licht für Moscheebau in Menden…Zoom
NRW-Innenminister Ralf Jäger: „Herr Dierkes hat keinen generellen „Israelboykott“ veröffentlicht.“

Duisburg ist die einzige Großstadt Nordrhein-Westfalens, die von einem rot-rot-grünen Bündnis regiert wird. Und weil das auch in Zukunft so bleiben soll, ignoriert der Chef der Duisburger SPD, NRW-Innenminister Ral Jäger, beharrlich die Aufrufe zum Israel-Boykott von Linksfraktionschef Hermann Dierkes.
Dem Fraktionsvorsitzenden der Duisburger Linkspartei, Hermann Dierkes, kann man vieles nachsagen. Dass er ein Mann ist, der seine Ansichten verleugnet, nicht:
„Wir müssen mutig die Wahrheit verbreiten. Wir dürfen es nicht länger zulassen, dass im Namen des Holocaust und mit Unterstützung der Bundesregierung derart schwere Menschenrechtsverbrechen begangen und geduldet werden. Jede und jeder kann z.B. durch den Boykott von israelischen Waren dazu beitragen, dass
Coming soon: Nicolas Born über Heimatverlust & Gorleben
Die Schriftstellerin Katharina Born (Paris) , Tochter des in Duisburg geborenen Autors Nicolas Born (beide Literaturpreis Ruhr), weist in einer Rundmail auf einen bisher unveröffentlichten Text Nicolas Borns hin
(mehr über Katharina und Nicolas Born hier bei den Ruhrbaronen unter dem Datum des 4. März 2011: Das Ruhrgebiet und das Aufleuchten und Verschwinden des Poetischen.):
„Liebe Born-Interessierte,
an diesem Wochenende erscheint in der Süddeutschen Zeitung in Auszügen ein sehr berührender, bisher unveröffentlichter Text Nicolas Borns zu Gorleben, der eigenen Krankheit und dem Gefühl eines wiederholten Heimatverlusts.
Bereits schwerkrank sprach Born im April 1979 diesen Text auf Band, eine Art Tonbandprotokoll, eine letzte Erzählung, die dreißig Jahre später oft beklemmend, vor allem aber überraschend aktuell wirkt.
(…) Der ganze Text erscheint dieser Tage in der von Michael Krüger herausgegebenen Literaturzeitschrift Akzente.
Mit herzlichem Gruß
Katharina Born“
Update: Angeklagt wegen Nazi-Aufkleber überkleben

Die Staatsanwaltschaft Bochum scheint nicht ausgelastet zu sein. Heute findet in Bochum ein Prozess gegen eine junge Frau statt, die Naziaufkleber überklebt hat.
Sie gehören in vielen Städten zum Stadtbild: Naziaufkleber auf Stromkästen, Masten und Häuserwänden. In Bochum findet heute ein Prozess gegen eine junge Frau statt, die Naziaufkleber überklebt hat. Sie pappte Aufkleber mit dem Spruch “Hier wurde Nazipropaganda überklebt. Faschistische Strukturen zerschlagen. Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und Sexismus angreifen. Für eine befreite Gesellschaft” über die Nazisticker.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihr nun eine „unerlaubte Veränderung des Erscheinungsbildes” der Stadt Bochum vor. Und ich der Staatsanwaltschaft Bochum, dass sie meine Steuergelder verschwendet.
Update:
Die Richterin hat das Verfahren eingestellt. Aber es gab keine Freispruch. Das hat zur Folge, dass die junge Frau ihre Anwaltskosten selbst tragen muss. Wird sie aber nicht tun müssen, da zahlreiche Gruppen in Bochum zugesichert haben, ihr finanziell zu helfen. Die Gerichtskosten trägt die Staatskasse. Wenn die Bochumer Staatsanwaltschaft während eines akuten Langeweileanfalls also künftig Minesweaper oder Solitär spielen würde, wäre das eine günstigere Alternative als solche Verfahren auf den Weg zu bringen.
Bericht über den Prozess auf Bo-Alternativ.
BoDo im Juni: „Arm gegen ärmer?“
Heute erscheint die Juni-Ausgabe des Straßenmagazins BoDo. Und die sollte man auch wieder kaufen.
Und BoDo sollte man nicht nur kaufen, weil das Magazin Obdachlosen eine Chance gibt, etwas Geld zu verdienen, sondern weil es auch ein gutes Stadtmagazin ist. Punkt. Und folgende Themen findet Ihr nach der Ankündigung der Bodo-Macher in der Juni Ausgabe:
Wenn es warm wird, schwindet jedes Jahr das Verständnis dafür, wie hart das Leben auf der Straße ist, die Mainstream-Medien suchen sich „ihren Obdachlosen“ traditionell zu Weihnachten. Die Kunstaktion „Unbehaust – 100 Zelte Kunst“ macht am ersten Juliwochenende unter anderem auf dieses
Jack Beauregard
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Jack Beauregard, Donnerstag, 2. Juni, 21.00 Uhr, Tsunami, Köln
Der Ruhrpilot

NRW: Umstrittene Erdgas-Bohrungen – Behörden unterbesetzt…Ruhr Nachrichten
NRW II: Minister Jäger spielt Gegenteiltag…WAZ-Recherche
NRW III: Minister Jäger weist Kritik zurück…RP Online
NRW IV: Gewerkschaft will Azubi-Übernahmen erzwingen…RP Online
NRW V: Homo-Ehe bei Steuern gleichstellen…Der Westen
Ruhrgebiet: Die fünf Knackpunkte beim Streit um Datteln…Der Westen
Ruhrgebiet II: Freie Fahrt für Fahrräder…taz
Ruhrgebiet III: Der Arbeitsmarkt im Ruhrgebiet ist zweigeteilt…Der Westen
Bochum: 1800 Arbeiter müssen Opel verlassen…Ruhr Nachrichten
Essen: Razzia verscheucht Dortmunder Wanderhuren vom Strassenstrich…Der Westen
Essen II: SPD und CDU fordern Grillverbot…Der Westen
Duisburg: Krefelder Kanzlei Vauth bekam auch Empfehlung von CDU-Ratsherr Enzweiler…Der Westen
Duisburg II: Gebag hat offensichtlich mehr finanziellen Druck als sie zugibt…Der Westen
Duisburg: Der nächste unbewohnte Riese in Hochheide…Der Westen
Umland: Juden für den Staatsanwalt..Tapfer im Nirgendwo
Medien: WAZ über Superdesk-Pläne…Pottblog
EHEC/HUS: Blut(plasma) spenden hilft Leben retten…Pottblog
Debatte: Verschont uns mit dem Tugendstaat…Zeit
Debatte II: Neupositionierung der Grünen in der Zeit des schwarzen Atomausstiegs…Spiegelfechter
Debatte III: Die Konsequenzen aus dem Freispruch des Kachelmann…Isis
Treffen: 2. Weltkongress der Hedonistischen Internationale…Netzpolitik
Zensur: Innenminister Ralf Jäger klagt gegen David Schraven

NRW Innenminister Ralf Jäger (SPD) ist in Not – und versucht kritische Berichterstattung zu unterbinden.
Es sieht nicht gut aus für NRW-Innenminister Ralf Jäger: Durch Zwangsspenden gekaufte Ratsmandate, dubiose Auftragsvergaben, Spenden an die SPD von einer Anwaltskanzlei, die Aufträge zugeschanzt bekam – alles Vorwürfe, die gute Gründe sind, zurückzutreten. Und eine gute Arbeit von David Schraven, der die Geschichte zusammen mit dem Rechercheteam der WAZ aufgedeckt hat. Doch David und die WAZ haben jetzt Ärger: Jäger will mit einer einstweiligen Verfügung verhindern, dass weiterhin kritisch über ihn berichtet wird. In dem Schriftstück der Kanzler Redeker, Sellner, Dahs, das uns über den Landtag erreichte, soll David unter anderem verboten werden weiterhin zu sagen, dass Jäger seine Aussage vor dem Innenausschuss korrigieren musste – was er jedoch tat. Mit einem Brief. Die Begründung allein für diesen Teil der einstweiligen Verfügung ist hanebüchen:
Jäger versucht durch Wortklaubereien zu retten, was nicht zu retten ist. Er sei nach „privaten Kontakten“ gefragt worden, sagt er, deswegen habe nicht, wie David schrieb, von „privaten Treffen“ geredet. Und aus der nachträglichen Korrektur wird eine „vorsorgliche ergänzende Information“. Jäger will die Berichterstattung über sich kontrollieren – anstatt an der Aufklärung mitzuwirken. Und das tut er auf eine so hilflose und erbärmliche Weise, das man schon fast Mitleid mit ihm bekommen kann. Mal schauen wie lange Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sich Jägers unwürdiges Spiel noch anschaut. Hoffentlich nicht mehr allzu lange.
David Schraven war Mitgründer dieses Blogs und ist Herausgeber des Ruhrbarone-Magazins.
Datteln IV: Vertragsbruch der Grünen
Die Grünen haben sich nicht an die Vereinbarung mit der SPD gehalten und heute nicht der Regionalplanänderungsverfahrens zur Fortführung des Kraftwerksstandorts in Datteln zugestimmt.
Damit haben die Grünen im RVR klar die mit der SPD getroffene Vereinbarung gebrochen, sich an dem Ergebnis des Kment-Gutachtens zu orientieren. Das Kment-Gutachten musste von Eon in Auftrag gegeben und bezahlt werden – den Gutachter haben allerdings SPD und Grüne ausgesucht. Nur weil das Ergebnis nicht das war, was sich die Grünen gewünscht hatten, gaben Sie dem Druck ihrer Basis nach. Was wäre los gewesen, wenn das die SPD gemacht hätte? Wenn die Sozialdemokraten für die Weiterführung des Verfahrens gestimmt hätten, obwohl das Gutachten zu einer anderen Empfehlung gekommen wäre? Noch in den vergangenen Tagen haben die Grünen immer betont, dass sie sich an die Vereinbarung halten werden. Im Ausschuss, als den Worten Taten folgen mussten, haben sie es nicht getan. Bei einer wichtigen industriepolitischen Entscheidung, der wohl wichtigsten, die der RVR in den vergangenen Jahren fällte, war die SPD auf die Stimmen der Opposition angewiesen. Mit den Grünen – das ist die Erkenntnis – geht gute Laune Politik. Geht Radwegebau. Und natürlich kann man auch trefflich mit ihnen Pöstchen schieben. Aber wenn es für sie unangenehm wird, knicken sie ein – wissend, dass auch dies ohne jede Folgen für das Projekt selbst bleiben wird. Symbolischer Wohlfühlprotest ohne Wirkung.
