
Zehn Jahre nach den massenhaften Raub- und Sexualstraftaten in der Kölner Silvesternacht 2015/2016, überwiegend begangen von jungen Geflüchteten aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum, fordert der israelisch-deutsche Autor und

Zehn Jahre nach den massenhaften Raub- und Sexualstraftaten in der Kölner Silvesternacht 2015/2016, überwiegend begangen von jungen Geflüchteten aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum, fordert der israelisch-deutsche Autor und

In diesen Tagen bestimmt sie wieder die Schlagzeilen der Sportberichterstattung: die Darts-Weltmeisterschaft in England. Kaum ein Sportformat wird zwischen Weihnachten und Neujahr so penetrant beworben, kaum ein Ereignis so zuverlässig zum vermeintlichen „Kult“ verklärt.
Selbst für einen relativ toleranten Sportfan wie mich stellt sich dabei regelmäßig die gleiche Frage: Warum ist das Ganze eigentlich so erfolgreich?

Kurz vor seinem Ende bleibt das Jahr 2025 für mich noch immer schwer greifbar. Es war kein Jahr der klaren Extreme, sondern eines der eher leisen, manchmal unbequemen Erkenntnisse. Besonders meine eigene Gesundheit hat mich länger beschäftigt, als ich es von mir kannte. Probleme, die zuvor kein Thema waren, traten plötzlich in den Vordergrund und haben mich seit dem Sommer zeitweise deutlich ausgebremst.
„Man wird eben älter“ – dieser Satz bekam in den vergangenen Monaten eine neue, sehr reale Bedeutung. So unangenehm diese Erfahrung auch war, sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Körper ernst zu nehmen und Gewohnheiten zu hinterfragen.

Für die Biologin Uta Eser, Mitglied des Ethikrates, ist klar: „Es gibt ja keinen Grund, davon auszugehen, dass wir ein Recht darauf haben, als Mehrzahl der Menschen in unserer Gesellschaft so zu leben, wie noch vor 250 Jahren nur die Könige gelebt haben.“ Man dürfe nicht nur auf die Superreichen schauen. Im Freitag sagt sie über die Auswirkungen dieser Lebensweise weiter: „Und wenn ich mal verstanden habe, dass dieser
Corvus Corax, Dienstag, 30. Dezember, 20.00 Uhr, Christuskirche, Bochum

Als Antwort auf Kritik an meinem vorherigen Beitrag: Warum ich Meinungsvielfalt für so wichtig halte und Programme gegen „Hass und Hetze“ kritisch sehe.
Demokratie lebt nicht davon – das ist ein Grundirrtum vieler Rechter wie Linker –, dass sich die Mehrheit oder die jeweils lauteste, mächtigste Gruppe durchsetzt. Sondern dass jeder die Chance haben muss, mit seinen Ansichten und Interessen durchzudringen. Also wenigstens gehört und gesehen zu werden, auch wenn er im Moment in der Minderheit ist. Nur dann ist er oder sie bereit, Entscheidungen mitzutragen, die ihm oder ihr nicht gefallen – in der Hoffnung, bei der nächsten Wahl eine andere Mehrheit und Regierung zu bekommen.
Ski’s Country Trash, Montag, 29. Dezember, 18.00 Uhr, Pitcher 29, Düsseldorf