
Einmal im Jahr die Funken sprühen zu lassen, bedeutet für viele Menschen eine ganz besondere Faszination. Das individuelle und gleichzeitig kollektive Feuerwerk zum Jahreswechsel verbindet und lässt Menschen verschiedenster sozialer Herkunft und Milieus zusammenkommen. Nicht nur deswegen erfreut sich Feuerwerk ungebrochener Beliebtheit. Vermeintliche umweltpolitische Argumente gegen Feuerwerk wurden in den letzten Jahren geradezu pulverisiert.
„Insbesondere in Zeiten besonderer Belastungen und Entbehrungen ist das Feuerwerk zum Jahreswechsel für viele Menschen von hohem Wert. Feuerwerk bedeutet einen Lichtblick und markiert einen kurzen und besonderen Moment der Ausnahme vom Alltag“, sagt Ingo Schubert, Vorsitzender des Bundesverband Pyrotechnik. „Es ist ein Brauch, mit dem Leistungen des vergangenen Jahres gewürdigt und das neue hoffnungsvoll empfangen wird. Durch das gemeinsame Feuerwerk entsteht ein Resonanzraum, der Menschen verschiedenster sozialer Herkunft und Milieus zusammenbringt und ein Gefühl der Gemeinschaft entstehen lässt. Nach zwei Jahren Verbot im Kontext der Corona-Pandemie sehnen sich die Menschen nach der feurigen Silvestertradition“, kommentiert Ingo Schubert.
Die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde liegt im Zentrum der Stadt Brandenburg an der Havel. Dort befand sich von Januar bis Oktober 1940 eine der sechs Tötungseinrichtungen der nationalsozialistischen „Euthanasie-Aktion T4“.




