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Der Ruhrpilot

Schloss Neuschwanstein Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


Bayernwahl:
 Tesla-Fahrer wollen den Bayern sagen, wie sie zu leben haben…Welt
Bayernwahl: Bayern schafft sich ab…Jungle World
Bayernwahl: Warum die Wahl in Bayern für ganz Deutschland wichtig ist…FAZ
Bayernwahl: Hubert Aiwanger ist die Inkarnation des Bayerntums…NZZ
Bayernwahl: CSU hat wichtigste Bedingung für absolute Mehrheit vergessen…Welt
Bayernwahl: Sündenbock Seehofer…FAZ
NRW: Braunkohletagebau – Aktivisten dringen in leere Häuser ein…Welt
NRW: Drogenkriminalität auf hohem Stand wie lange nicht…WA
Debatte: Kernkraftwerke instandbesetzen…Salonkolumnisten
Debatte: 
Mehr Masse als klare Aussage…Deutschlandfunk
Debatte: Prinzip Öffnung…Zeit
Debatte: Union auf den Spuren der SPD…Post von Horn
Bochum: Das größte Naturschutzgebiet liegt direkt an der A 43…WAZ
Duisburg: Güterbahnhofsbrache in Duisburg lockt Investoren an…WAZ
Essen: Lit.Ruhr – Der Autor als Möchtegern-Nudist…WAZ

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Köln: Angriff auf pro-israelische Demonstrantin

Malca Goldstein-Wolf im Gespräch mit einem Polizeibeamten

Auf einer Demonstration gegen eine auf dem Chlodwigplatz gezeigte antisemitische Ausstellung kam es heute in Köln zu einem Angriff. Malca Goldstein-Wolf wurde eine Israelfahne entrissen.  Schlimmeres konnte nur verhindert werden, weil sich Freunde zwischen Goldstein-Wolf und die Weiterlesen

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Wirtschaftsminister Altmaier lässt ‚Datteln 4‘-Kritiker strahlen

Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ im September 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Nachdem wir uns hier im Blog ja bereits seit gefühlten Ewigkeiten mit dem neuen Kohlekraftwerk ‚Datteln 4‘ beschäftigen, das seit Jahren zum Zankapfel unterschiedlichster Interessen und Parteien geworden ist, darf eine überraschende Entwicklung aus der aktuellen Woche hier natürlich nicht gänzlich unerwähnt bleiben.

Es mehren sich offenbar die Anzeichen, dass der umstrittene Meiler an der Stadtgrenze zwischen Waltrop und Datteln (Kreis Recklinghausen) letztendlich vielleicht doch gar nicht ans Netz gehen könnte.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) soll laut Parlaments- und Branchenkreisen jedenfalls durchsickern lassen haben, dass seinen Vorstellungen nach auf einen Anschluss des Uniper-Steinkohlekraftwerks in Datteln verzichtet werden könne. Das erfuhr zumindest die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ laut übereinstimmenden Medienberichten. Eine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass die CDU seit Jahren zu den Befürwortern des strittigen Neubaus gehört.

Logisch, dass diese Meldung in der Region für entsprechendes Aufsehen sorgte und die zuletzt deutlich ruhiger gewordenen Debatten rund um den Bau urplötzlich neu befeuerte. Logisch auch, dass Vorhabenträger Uniper selber diese Meldungen so gar nicht in den Kram passen: „Datteln 4 im Zuge eines möglichen Kohleausstiegs symbolisch opfern zu wollen, käme einem Schildbürgerstreich gleich, so wurde dazu verlautbart. Weiterlesen

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Oliver Polak: „Gegen Judenhass“

Oliver Polak // Fotocredit: David Prior

Oliver Polak // Fotocredit: David Prior

Mal ist er ein Enfant Terrible und mal ein lupenreiner Moralist. Der aus Papenburg (in Ostfriesland) stammende Autor und Stand Up-Comedian Oliver Polak ist sicher nicht Everybody’s Darling, dafür eckt er zu oft und zu gerne an. Mit seinem neuen Buch „Gegen Judenhass“ schildert er seine seine eigenen Erfahrungen als deutscher Jude (oder jüdischer Deutscher) – und das von der Kindheit an bis in die Jetztzeit. Als Autor stellt er die These heraus, dass Antisemitismus keine neue Geisteshaltung im AfD-Zeitalter ist, sondern eine unverschämte Gesinnung, die auf Duldung und auf Wiederholen von ekelerregenden Ressintements basiert. Wie man diesem Thema entgegen treten soll? Die Formel Polaks ist plausibel: »Wenn ich Angela Merkel in Yad Vashem sehe, wie sie einen Kranz niederlegt, und dann sehe ich, was hier in Deutschland gerade los ist, da habe ich echt das Gefühl, dass die deutschen Politiker besser mit toten Juden umgehen können als mit lebendigen«, sagte er auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Wie wichtig es ist, dabei Mensch zu bleiben – und gleichzeitig Herz und Verstand an der richtigen Stelle zu haben, beweist er in unserem Gespräch.

Hallo Oliver. Mit deiner Indierock-Band Sternzeit hattet ihr so um das Jahr 2003 ein paar Achtungserfolge. Bist du manchmal traurig, dass es mit einer Karriere als Musiker nicht so richtig geklappt hat?

»Das ist schwierig zu sagen. Ich kann mir jetzt in meinem Alter das Konstrukt „Band“ nur noch sehr schwer vorstellen. Das funktioniert ja wie eine Ehe – nur mit mehreren Menschen. Man ist da gebunden und muss im Verbund zusammen Entscheidungen treffen. Als Autor und Stand Up-Comedian arbeite ich ja sehr autark und anders: ich kann alles machen, so wie ich das will – und muss niemand fragen. Musik ist aber immer noch mit das Wichtigste in meinem Leben und habe in letzter Zeit auch viele tolle Konzerte gesehen – zum Beispiel Phil Collins, Aerosmith oder Motorpsycho. Aber selber vermisse ich jetzt nicht, dass ich jetzt konkret in einer Band spiele. Der Gedanke bei jedem Auftritt das Schlagzeug aufbauen zu müssen, nervt schon. Mit einem Weiterlesen

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Braunkohletagebau Bergheim Foto: Alexander Orth Lizenz: Gemeinfrei


NRW: 
„Wir Bergleute sind keine Nazis“…Welt
NRW: RWE kündigt Stellenabbau wegen Rodungsstopp an…RP Online
NRW: „Deutschland muss besser zuhören“…RP Online
NRW: SPD-Fraktionschef Kutschaty kritisiert Landesregierung…NW
Debatte: Die autoritäre Versuchung unserer Zeit…Welt
Debatte: „Revierbonus“ soll die Kohleregionen retten…FAZ
Debatte: Influencer der Neuen Rechten…Welt
Debatte: Allzeit koalitionsbereite Grüne…FAZ
Debatte: Die lange Dämmerung…Jungle World
Debatte: Björn Höcke droht mit „Dunkeldeutschland“…Heise
Debatte: Die zahlreichen Feinde der Medienfreiheit…NZZ
Debatte: Lindner und die „AfD light“…Post von Horn
Ruhrgebiet: Bequemes Bus- und Bahn-Ticket für Revierbesucher…WAZ
Bochum: Ruhr-Uni Bochum feiert ihre „Königin der Instrumente“…WAZ
Dortmund: Blaupause für Phoenix-West…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Abgesackte Emscherallee bleibt mindestens ein halbes Jahr gesperrt…WAZ
Duisburg: Erdogan-Anhänger bedrohen deutschen Künstler…Yahoo
Duisburg: Neue Bahnen der DVG fahren Jahr im Test…WAZ
Essen: Baut Trassen, dann steigen die Leute auch um aufs Rad…WAZ
Essen: Libanesische Clans prügelten sich in Altenessen…WAZ

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„Der Hass auf Juden ist auf den Staat Israel übertragen worden“

Arye Sharuz Shalicar Foto: Privat


Arye Shalicar ist Major der Reserve der israelischen Armee und ehemaliger Pressesprecher der israelischen Streitkräfte. Der in Göttingen geborene und in Berlin aufgewachsene Politologe ist heute Abteilungsleiter im Geheimdienstministerium im Büro des Ministerpräsidenten Israels. In seinem aktuellen Buch hat er sich mit dem neuen Antisemitismus in Deutschland auseinandergesetzt.

Ruhrbarone: Sie beschreiben in Ihrem Buch, wie stark Juden in Deutschland gefährdet sind. An welchen Orten ist die Gefahr am größten?

Arye Shalicar: In vielen Großstädten und in vielen Mittelstädten im Westen gibt es Viertel mit einer muslimische Mehrheit. Dort und in Teilen Ostdeutschlands, wo viele Nazis unterwegs Weiterlesen

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Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW: 
Pretzell rechnet mit Ex-Partei AfD ab…KStA
NRW: Reul verweigert Aussage zu Kosten von Polizeieinsatz…RP Online
NRW: Kölner lieben das Leben – Westfalen eher unzufrieden…RP Online
NRW: Rheinisches Revier soll an Strukturfördertöpfe kommen…RP Online
Debatte: Merkel nimmt die Wähler nicht ernst – jetzt kommt die Quittung…Welt
Debatte: Sinn ist halt eine knappe Ressource…FAZ
Debatte: „In der Kultur der Ehre zählt das Individuum nicht“…Jungle World
Debatte: „Das ist wie beim Hexenhammer im Mittelalter“…Cicero
Debatte: Bin ich ein vaterlandsloser Geselle, Herr Gauland?…Welt
Debatte: Weshalb der Freistaat wirtschaftlich so gut dasteht…NZZ
Debatte: Das neoliberale Individuum…Novo
Debatte: Steuergeplänkel…FAZ
Debatte: Seehofer – Der Totengräber der Union…Post von Horn
Bochum: Heftige Debatte um Arbeitsförderung…WAZ
Bochum: Neue Schnellladesäulen im Ruhrpark…WAZ
Duisburg: Wie geht’s mit der City weiter?…WAZ
Duisburg:  Richtfest bei Krankikom am Duisburger Innenhafen…WAZ
Duisburg: In Duisburg leuchtet jetzt ’ne „Bergmannsampel“…Bild
Essen: Spielemesse erwartet 180.000 Fans…WAZ

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Autoindustrie: Bestellt, geliefert – Das ist im Leben nicht anders als bei Amazon.


Stirbt die Autoindustrie? Naja, es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass sie sich in den kommenden Jahrzehnten radikal verändern und kleiner wird. VW Chef Diess droht mit 100.000 Jobs, die wegfallen könnten und es werden wohl über alle Konzerne deutlich mehr sein. Natürlich wegen der Diesel-Hysterie, die dieses Land erfasst hat und den immer härteren Vorgaben der EU, welche die SPD in ihrem heldenhaften Kampf gegen ihre Wähler noch verschärfen möchte. Weiterlesen

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