Gedenkmenora für ermordete Juden Foto: Alex long Lizenz: CC BY-SA 4.0
Am 29. und 30. September 1941 erschossen SS-Einheiten in einer gezielt geplanten Tötungsaktion in weniger als 36 Stunden mehr als 33.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder in Babyn Yar, einer Schlucht nahe Kiew. An diesem monströsen Verbrechen waren nicht nur Sondereinheiten, sondern auch ganz reguläre Wehrmachtsangehörige maßgeblich beteiligt. Mehr als 100.000 Juden, Sinti und Roma, Kriegsgefangene, psychisch Kranke und Häftlinge
Zymt sind die Dortmunder Antwort auf Tokio Hotel | Foto: My Ruin
Dortmund entwickelt sich so langsam zum Seattle des Ruhrgebiets – denn mit den Pighounds, Daily Thompson, Lobby Boy oder Aniyo Kore kommt quasi im Wochentakt eine neue Combo im Superman-Kostüm angerockt. Auch Zymt wissen ganz genau, wo der Fuchs die Mähne auf dem Parkett schüttelt. Das Duo Zymt hat kürzlich mit dem Song „Was kannst du für Armin Laschet tun“ ein derbes Punkbrett vorgelegt, Anfang nächsten Jahres folgt ein komplettes Album mit dem vielsagendem Titel „Das Privileg der Misanthropie“. Was sonst wichtig ist, erklärt der kritische Bandphilosoph Alex im youtube-Roulette.
Welcher Song repräsentiert für dich am besten das Ruhrgebiet? Aki Schmidt – Rubbel Die Katz
Audimax der Ruhr Uni Bochum Foto: M Lizenz: Gemeinfrei
Seit 2003 war die britische Philosophin Kathleen Stock Professorin an der Universität von Sussex in Großbritannien. Vor wenigen Tag trat sie nach einer jahrelangen Kampagne von Transaktivisten zurück. Die hatten Stock unter anderem vorgeworfen, dass sie darauf beharre, Geschlechter seien keine Konstrukte, sondern biologische Tatsachen und dürften “keineswegs identitär dem aktuellen Belieben anheimgestellt werden“. Für die woken Aktivisten waren diese naturwissenschaftlich fundierten Aussagen ein Unding. Stock wurde beleidigt, denunziert und bedroht.
An der Kampagne gegen die Professorin beteiligten sich mit Azita Chellappoo, Krzysztof Dolega, Jan Baedke, Alejandro Fábregas-Tejeda, Nina Poth auch Wissenschaftler, die an der Ruhr Universität Bochum tätig sind. Sie hatten im Januar einen offenen Brief unterschrieben und protestierten darin dagegen, dass Stock den britischer Ritterorden The Most Excellent Order of the British Empire erhalten sollte. Einer der gegen Stock erhobenen Vorwürfe: Sie sei dagegen, dass Transfrauen, also biologische Männer, Zugang zu Frauenhäusern und Umkleidekabinen von Frauen bekommen sollten. Dass Stock sich für die Interessen und den Schutz von Frauen einsetzte, galt den Unterstützern des offenen Briefes als “transphob”.
Mehr zu dem Thema:
Britische Professorin tritt nach Kritik von Transgender-Aktivisten zurück…Welt
Philosophin Kathleen Stock tritt zurück…FAZ
Antifreiheitliches Wokistan…taz
Die britische Philosophin Kathleen Stock wurde auch von deutschen Gender-Aktivisten vertrieben…NZZ
„Feministinnen wünschen sich, dass Geschlecht keine Rolle spielt“…Jungle World
NRW: Der Muezzinruf als Unterwerfungsgeste…FAZ
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Michael Bröning ist Mitglied der SPD-Grundwertekommission und Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in New York und hat sich eines Themas angenommen, dass in Deutschland noch nie allzu viele Menschen interessierte: Freiheit.
„Die Freiheit“, schreibt Michael Bröning zu Anfang seines Buches „Vom Ende der Freiheit“, „hat allzu viele Feinde, viel zu wenige Freunde! – und dann auch noch meist die falschen.“ Den sich progressiv nennenden Anhängern der postmodernen Nonsensmaschine gilt der Begriff oft als rechts, die Rechten hingegen instrumentalisieren ihn. Die Idee Freiheit hat es schwer: Weltweit sind demokratische, freie Gesellschaften auf dem Rückzug und wo es sie noch gibt, sind immer größere Teile der Bevölkerung bereit, ihre Freiheit aufzugeben: Ob Corona, Klimawandel oder unterschiedliche Meinungen zu Themen wie Rassismus und Gender an Hochschulen und
Philosoph Jürgen Habermas, Mai 2014 by Európa Pont cc 2.0
Es gibt Wörter, die stehen stumm im Text und blinken vor sich hin wie Alarmlämpchen es tun. „Alttestamentarisch“ ist so ein Wort. Macht schwer auf Bedeutung, als wollte jemand beweisen, wie studiert er sei, während das Wort selber – der wissenschaftliche Begriff ist „alttestamentlich“ – etwas anderes erzählt, es ist antisemitisch aufgeladen wie eine Giftampulle. Und hat sich einem Text von ausgerechnet Jürgen Habermas eingeimpft. Darin erklärt der vielgeehrte Philosoph, was Antisemitismus sei, indem er sich – und schon blinkt es erneut Alarm – auf Carl Schmitt beruft, den stahlhelmharten Judenhasser. Auf diese Weise – zwischen antisemitischem Bedeuten und einem bedeutenden Antisemiten – pendelt Habermas die Frage aus, ob Auschwitz beispiellos sei oder doch eher eine „Nachfolge“ kolonialer Verbrechen. Seine Antwort: Ja schon doch, aber doch auch wieder nicht. Still leuchtet das Lämpchen.
In der Septemberausgabe des Philosophie-Magazins hat sich Habermas – vorgestellt als „der wichtigste lebende Vertreter der kritischen Theorie“, aber das könnte ein Missverständnis sein – zum Historikerstreit geäußert, dem aktuellen. Beim ersten, den der Sozialphilosoph vor 35 Jahren angeführt hatte, sei es,
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU (Foto: Land NRW / Mark Hermenau)
NRW: „Vor Coronaleugnern eingeknickt“…FR Online NRW: Wo die Bildungsministerin Wissenslücken hat…Welt
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„Die Gerechten aus den Völkern haben einen Platz in der kommenden Welt.“
(Talmud)
Heute Morgen verstarb in Berlin Doğan Akhanlı – unerwartet für seine Familie und Freunde. Die Nachricht seines Todes verbreitete sich heute Vormittag recht schnell. Das ist nicht verwunderlich für einen Menschen, der sich zeitlebens als Schriftsteller für Aufklärung und Versöhnung im Spannungsfeld von Vernichtung, Verfolgung und Vertreibung mit der Shoa, dem Genozid an den Armeniern (Aghet) und allen anderen Menschheitsverbrechen auseinandersetzte. Wenn man so will, war Doğan ein „Gerechter unter den Völkern“.
Doğan wurde 1957 in einem kleinen Dorf in der Türkei geboren und fand dank seiner Mutter zur Literatur. Die Geschichte dazu findet sich in „Verhaftung in Granada oder: Treibt die Türkei in die Diktatur?“ von 2018. Als politischer Flüchtling kam er mit seiner Familie 1991 nach Deutschland und lebte seitdem die meiste Zeit in Köln, zuletzt in Berlin.
Die Fans in Gelsenkirchen. Archiv-Foto: Michael Kamps
Was den modernen Profifußball aus meiner Sicht zumindest ein Stück weit nervig macht, das ist die teils extreme Schnelllebigkeit der Analysen und Bewertungen in den Medien. Gewinnt ein Team einmal zwei Spiele in Folge nicht, wird sofort die grundsätzliche Entwicklung und auch der Trainer in Frage gestellt. Jüngstes Beispiel: Der FC Schalke 04 und sein Coach Dimitrios Grammozis.
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