
NRW: Wie gut ist NRW im Verteidigungsfall aufgestellt?…RTL
NRW: Kommunen Bundeswehr-Flächen wieder hergeben?(€)…WAZ
NRW: Die AfD hat für jeden etwas(€)…FAZ

Es gibt diesen alten Satz, halb spöttisch, halb resigniert: „Zivilisation ist nur eine dünne Schicht Firnis.“ Wer jemals die Kommentarspalten unter einem Online-Zeitungsartikel gelesen hat oder einen Shitstorm verfolgt, weiß: dünner, als wir dachten. Social Media hat uns nicht ehrlicher gemacht, es hat uns enthemmt.

Es gibt gute Gründe, jetzt oder in naher Zukunft den Spannungsfall auszurufen. Doch ob es die dafür notwendige Zweidrittelmehrheit im Bundestag gibt, ist zweifelhaft. Deutschland hat sich wehrlos gewählt.
Im Handelsblatt hat der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter die Ausrufung des Spannungsfalls gefordert. Kiesewetter ist der Ansicht, dass die Überflüge russischer Drohnen das „Schlachtfeld vorbereiten“ und Angst in der Bevölkerung auslösen sollen. Kiesewetters Forderung macht Sinn und müsste angesichts der russischen Eskalation ohnehin in absehbarer Zeit umgesetzt werden. Nur was ist der

Zehntausende demonstrierten am Wochenende gegen Israel und für eine Ende des Gazakriegs. Der ihnen verhasste US-Präsident legt derweil ein Plan vor, der ihn tatsächlich stoppen könnte und eine Friedensperspektive aufzeigt. Er hat alle Unterstützung verdient.
Donald Trump ist immer für eine Überraschung gut. Manchmal sogar eine positive. Nach einem Treffen mit Israels Premier Netanjahu breitete er in Washington seinen 21-Punkte-Plan für einen Frieden in Gaza aus, der im Gegensatz zu seiner zynischen „Riviera“-Idee realistisch ist und eine Zukunftsaussicht für die Menschen dort beinhaltet – ohne Hamas. Die wird höchstwahrscheinlich anders als Israel nicht zustimmen. Aber das Gute an dem Plan: Er geht auch ohne sie, auch wenn die Kämpfe dann noch eine Weile weitergehen dürften.
The Vintage Caravan, Mittwoch, 1. Oktober, 19.30 Uhr, Piano, Dortmund

Lange Zeit galt im Ruhrgebiet der Spruch, dass auch ein Besenstiel gewählt wird, wenn er rot ist. Die Erfolge von CDU-Oberbürgermeisterkandidaten in den vergangenen Jahrzehnten in Essen, Duisburg, Gelsenkirchen und nun Dortmund sind Beispiele dafür, dass diese Zeiten lange vorbei sind. Nur in Bochum gilt noch die Besenstiel-Regel: Jörg Lukat, der
Blind Butcher, Dienstag, 30. September, 21.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln

Wenn es manchmal heißt, jede Stimme zählt, dann klingt das immer etwas klischeehaft, aber bei den OB-Stichwahlen zeigte Mülheim, dass es eben doch stimmt: Mit hauchdünnen 50,07 Prozent schaffte die SPD-Kandidatin Nadia Khalaf eine Sensation und entthronte Oberbürgermeister Marc Buchholz (CDU). Sieht man ab von diesem Herzschlag-Finale, waren die meisten OB-Stichwahlen am Ende eine klare Sache, vor allem wenn AfD-Kandidaten im Spiel waren.
Weder in Gelsenkirchen noch in Hagen und schon gar nicht in Duisburg hatte die AfD eine Chance, wenngleich ein Drittel der Stimmen in Gelsenkirchen oder fast