
Es war zu erwarten: Eines Tages würde eine internationale Riege mit wissenschaftlicher Autorität ihren Gütesiegel an BDS verleihen. Jetzt ist es passiert. Es ist übel. Vielleicht liegt es am Jerusalem-Syndrom. Von unserem Gastautor Thomas Wessel
Es gibt das ja, so eine Art Flimmern im Selbstbild, das nur in Jerusalem auftritt und macht, dass Leute, die aus aller Welt angereist kommen, sich plötzlich mit Mose verwechseln oder mit Petrus, dem Fischer. Jährlich erkranken rund 100 Menschen an diesem Syndrom, meistens verliert es sich auf dem Rückflug. Wie viele Jerusalemer Erklärungen es schon gegeben haben mag?







