#1 | Dirk Schmidt sagt am 23. März 2012 um 18:33 Uhr

Manch Pirat ist ja stolz darauf, dass ihre Partei keine Kaste an Berufspolitikern oder ähnlichem habe. Richtiger war wohl, „noch nicht hatten“. Das Rennen in Münster ist doch auch von Idealisten geprägt, die ihren Broterwerb demnächst als Abgeordnete betreiben wollen. So ein Ansturm auf die begehrten Listenplätze erklärt sich doch auch durch, dass zur Zeit gilt 6 % multipliziert mit der Mindestgröße des Landtags NRW von 181 aufgerundet bereits 11 Listenplätze gibt. 11 Piraten als hauptberufliche Abgeordnete samt Mitarbeiter. Da ist doch attraktiv, sich darum zu bemühen und dann die Piratenpartei noch stärker zu steuern. Und dann kommt die Beteiligung an der Parteienfinanzierung etc.

Neulich war in der Tagesschau ein Bild von irgendeiner Sitzung des Bundesvorstands von Bündnis’90/Die Grünen. Die Ausstattung des Saales, das Design und die Kleidung unterscheidet sich sehr von den Anfängen.