Rechtsaußen: Pro NRW will in neun Ruhrgebietsstädten antreten

Die extrem rechte Partei Partei Pro NRW will bei der Kommunalwahl in neun Ruhrgebietsstädten antreten. 

Wie das Blog NRW rechtsaußen meldet, will die extrem rechte Partei Pro NRW bei der Kommunalwahl 2014 in  in Gelsenkirchen, Duisburg, im Kreis Recklinghausen, in Bottrop, Bochum, Mülheim, Essen, Dortmund und Oberhausen antreten. Bislang ist die Partei um den Leverkusener Rechtsanwalt, die zahlreiche ehemalige Mitglieder aus Naziorganisationen in ihren Reihen hat, nur in Gelsenkirchen und Dortmund in den Stadträten vertreten. In Gelsenkirchen trat sie bereits zur letzten Kommunalwahl an, in Dortmund gab es einen Überläufer aus der DVU.

Ob das alles so kommt, bleibt abzuwarten: Die notorisch mitgliederschwache Partei verfügt bislang in den meisten Städten des Ruhrgebiet nicht über handlungsfähige Strukturen. Zuletzt brachte Pro NRW trotz bundesweiter Mobilisierung keine 100 Leute auf die Straße.

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4 Kommentare

  1. #1 | German Pie sagt am 6. Dezember 2011 um 08:35 Uhr

    Selbst bis 2014 wird sich die Mitgliederzahl von Pro-NRW nicht erhöhen.

    Eher wird es eine neue konservative Partei unter KarlTheodor oder so geben.

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 6. Dezember 2011 um 08:38 Uhr

    @German Pie: Sehe ich ähnlich. Pro NRW und seine Mitglieder sind zu schmuddelig zum dauerhaft Erfolg zu haben. Trotzdem: Sie sind Brunnenvergifter, denen man entgegentreten muss.

  3. #3 | Gonzalez sagt am 6. Dezember 2011 um 14:02 Uhr

    Nicht nur zu schmuddelig. Um erfolgreich eine Partei aufzubauen, muss man den Mitgliedern realistisch die Chance geben sich zu engagieren und in der Parteienhierarchie aufsteigen können. Pro/NRW/Köln/D hat in der Vergangenheit eindrucksvoll gezeigt, wie sie selbst überengagierte Mitglieder (es sei auf Marilyn Anderegg verwiesen) verprellen können. Wer sich dort engagiert, wird schnell merken, dass er vielleicht als Demovieh taugt, evtl. auch in einem Kreisverband was werden kann (sofern dieser Claim noch nicht abgesteckt ist), aber die Chance irgendwie weiter hoch zu kommen ist unmöglich bei diesen Organisationen. Welchen Reiz sollte es also haben, sich langfristig bei dem Haufen zu engangieren? Garkeinen, da der obskure Reiz fehlt, den die anderen Parteien haben. Niemand engagiert sich ja in der SPD Ortsgruppe Oer-Erkenschwick, wenn er nicht das Gefühl hätte, er könnte innerhalb seiner Organisation was werden. Oder eben durch konstruktive Arbeit in den Räten, Ausschüssen etc., aber auch das wird den Pro Leuten ja glücklicherweise durch den Rest des politischen Spektrums verwehrt. So geht es ihnen ähnlich wie vielen anderen politischen Sekten, man nutzt die Leute ein paar Jahre aus, verheizt sie für so Massenaufmärsche in Kalk (und ich behaupte mal, selbst dem renitentesten Wut-Rentner geht irgendwann die Lust daran verloren, in irgendeine NRW Stadt gekarrt zu werden, um sich das wenig rhetorisch begabte Führerlein Beisicht anzuhören und danach von 100ten niedergebrüllt zu werden). Falls sie wirklich auf Positionen schielen in denen sie entweder der Führungsclique gefährlich werden oder aber hinter den ganzen abstrusen Filz kommen, werden sie entsorgt und diffamiert. So wird das nie was und wir werden noch 2021 oder 2031, falls die solange durchhalten, was ja aufgrund der Vergangenheit leider zu befürchten ist, Artikel lesen können, dass ProXYZ jetzt voll durchstartet und 2 Millionen Mitglieder nun hat etc. pp. Was nicht heissen soll, dass man sie in Ruhe lassen sollte.

  4. #4 | allemachtdendrähten sagt am 8. Dezember 2011 um 08:27 Uhr

    Die extrem rechte PRO NRW hat am 04.12.11 im Gelsenkirchener Schloss Horst einen sogenannten Bezirksparteitag abgehalten.Mit auf der Einladung wurden zwei hochrangige Mitglieder von Vlaamse Belang aufgeführt und das Herr Hauer auch auf den Bau neuer Großmoscheen in Bottrop u. Herten eingeht. Also an und für sich alles wie immer, nur das diesmal nicht der leiseste Protest vom OB,der Verwaltung der Linken, der DKP, den Falken oder der Antifa kam.

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