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Ruhr hoch n und die Megastrategie der Werbefüchse von Grey

Grafik: Ruhrbarone

In tiefer Bewunderung verbeuge ich mich vor den Zauberern von Grey, denn sie haben mit ihrer Formel Ruhr n  innerhalb von ein paar Stunden etwas bewiesen: Dass den Menschen das Ruhrgebiet alles ist, nur nicht egal. Die Blogs schäumen über vor bissigen Kommentaren (hier, hier, hier, hier auch und natürlich dort) und in den Foren von DerWesten ist die Hölle los. Die Menschen haben das Gefühl, dass ihr Ruhrgebiet schlecht wegkommt, verarscht wird von Düsseldorfer Werbern und sich zum Gespött in der Welt macht. Und das wollen sie nicht. Darüber regen sie sich auf. OK, ihr Werbefüchse von Grey, der erste Teil der Kampagne hat gut geklappt

Grafik: Ruhrbarone

In tiefer Bewunderung verbeuge ich mich vor den Zauberern von Grey, denn sie haben mit ihrer Formel Ruhr n  innerhalb von ein paar Stunden etwas bewiesen: Dass den Menschen das Ruhrgebiet alles ist, nur nicht egal. Die Blogs schäumen über vor bissigen Kommentaren (hier, hier, hier, hier auch und natürlich dort) und in den Foren von DerWesten ist die Hölle los. Die meisten Menschen haben das Gefühl, dass ihr Ruhrgebiet schlecht wegkommt, verarscht wird von Düsseldorfer Werbern und sich zum Gespött in der Welt macht. Und das wollen sie nicht. Darüber regen sie sich auf. OK, ihr Werbefüchse von Grey, der erste Teil der Kampagne hat gut geklappt. Den falschen Slogan durchsickern lassen, Aufmerksamkeit erregen, die Stimmung anheizen – perfekt! Und jetzt freuen wir uns alle auf Donnerstag, wenn ihr den richtigen Slogan vorstellt. Und ein geniales Logo. Dazu, klar, eine Kampagnenidee, die alles weghaut. Go, Dopheide, Go!!!   

RuhrBarone-Logo

12 Kommentare zu “Ruhr hoch n und die Megastrategie der Werbefüchse von Grey

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  • #2
    Jens König

    Silvesterparty 07/08 in einer sauteuren Düsseldorfer Werbeagentur, nach ordentlich Schampus:

    Mann mit dicker Hornbrille: “Hips. Sachmal, ist dies Jahr nicht >Jahr der Mathematikhoch n<…”
    Erster Mann zu einem Praktikanten: “He, Herr Student, bereite morgen mal was vor, irgendwas hoch n, ja?”
    Zweiter Mann: “Die Studenten heutzutage sind auch nicht mehr das, was wir mal waren…”
    Alle lachen, der Vorhang schliesst sich.

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  • #4
  • #5
    Rainer Puschinski

    Darf eigentlich jeder Depp mit Englischkenntnissen sich in irgendwelchen Werbeagenturen selbst verwirklichen? So einen geisteskranken Schwachsinn muss man doch nicht auch noch veröffentlichen! Gibt es dazu ein Bild oder fällt das unter ärztliche Schweigepflicht? Gute Besserung!!!

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  • #7
    erec56

    ?Ruhr (hoch n) TeamworkCapital?:

    Warum nimmt es kein Ende, uns Menschen hier im Ruhrgebiet mit unsäglichen Werbekampagnen zu beleidigen?

    Nach der proletigen Kampagne ?Der Pott kocht!?, die die Erfinder wohl auch noch witzig fanden, kommt nun diese begrifflich wie sprachlich unsinnige Kampagne ?Ruhr (hoch n) TeamworkCapital?, die sich an ?Young Professionals? und Entscheider (warum eigentlich nicht konsequenter Weise an ?decision maker?) richtet.

    Wie übersetzt man eigentlich ?Ruhr (hoch n) MannschaftsarbeitHauptstadt? ? wobei Sie eigentlich Ruhrgebiet meinen – oder! – in eine englische Fassung, die auch englisch sprechende Muttersprachler verstehen?

    Übrigen: ist Ihnen oder Ihrer Agentur nicht aufgefallen, dass bei vielen Unternehmen die englischsprachigen Unsinnigkeiten schon lange wieder auf dem Rückzug sind. Sehen Sie noch ?Come in and find out? etc.?

    Warum nehmen Sie nicht einfach die alte Formulierung ?Das Ruhrgebiet ? ein starkes Stück Deutschland!? ? auch in einer guten englischen Übersetzung ? wieder auf und variieren Sie sie je nach Adressatengruppen im In- und Ausland. Mit dem damals entwickelten Aufkleber an der Autorückscheibe musste man sich nicht schämen; man bekannte sich stolz zu dieser Region mit ihren fleißigen, gebildeten, aufgeschlossenen, kulturliebenden und lebensfrohen Menschen. Für die Folgekampagnen konnte und kann man sich nur schämen.

    Im übrigen: Gegen angemessen verwendete Anglizismen ist überhaupt nichts einzuwenden, sie bereichern unsere Sprache und erweitern unsere Ausdrucksweise. Ich denke, Sie sollten das zur Schau getragene Imponiergehabe, das auch von nur rudimentären Kenntnissen der englischen Sprache zeugt, noch einmal überdenken.

  • #8
  • #9
    herbert maas

    die werber von grey haben das ganze nicht ernstgenommen. warum wurde einer “auswärtigen” agentur aus düsseldorf – dem möchtegernMünchen des westens (gebrauche ich hier abwertend) – beauftragt????? die globale love-parde in essen ist schon peinlich genug. im übrigen sind die werbefuzzies von grey nicht billig. jede kölner-berliner-hamburger agentur hätte das besser + ehrlicher ungesetzt, als die nur mit sich selbst beschäftigten düsseldorfer schnösels. gibt es keine gute agentur im ruhrgbiet???????

  • #10
    Paul

    Fragt doch mal die Düsseldorfer selber zu diesem Thema. Schon vor Jahren hat die Agentur Grey in Düsseldorf vergeblich versucht, den Slogan “Dussel hoch n” zu verwirklichen. Daran sind sie kläglich gescheitert, was auch kaum wundert. Eher würde der Düsseldorfer “Kölsch” trinken. Man könnte fast zu der Erkenntnis gelangen, Ideenreichtum und Kreativität dieser Agentur sind genau so gestaltet wie ihre Homepage: einfältig grau!! ( mus man gesehen haben )

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