Scheiß auf die Trumps, Höckes und Amris dieser Welt.

 

Der Trump-Sieg leitet einen Zeitenwende ein


Nein, ich habe nicht vor, mir mein Leben vermiesen zu lassen. Nicht von dieser Sorte großmäuliger und verlogener Menschen, die meinen, sie müssten irgendwas gaaaanz groß machen. Ihr Ego, ihr Land oder ihren Gott oder gleich alles zusammen. Die, egal, in welcher Position, sich von wem auch immer berufen oder erleuchtet fühlen, der Welt zu sagen, wo es langgeht.

Die sich ihre Wahrnehmung von der Welt so zurechtbiegen, dass sie, und nur sie, sie retten können. Es sind, jeder auf seine Art, eingebildete Schwachköpfe, die vor allem andere Schwachköpfe mobilisieren. Und die, die sich gerne belügen lassen, weil sie schon immer auf jemand gewartet haben, um sich nicht selbst retten zu müssen. Und die, die sich von diesen halbseidenen Gestalten Vorteile erhoffen, genau weil sie so großmäulig und verlogen sind und weil sie vor nichts zurückschrecken. Hinter denen vor allem aber in der Regel noch andere sind, die sie genau deswegen steuern und ausnützen können.

Björn Höcke Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Die Trumps und Höckes und Amris dieser Welt sind Figuren, die immer wieder auftauchen, wenn diese ins Wanken gerät und die genau darauf spezialisiert sind, sie noch mehr in Turbulenzen zu bringen. Denen es persönlich egal ist, was dabei rauskommt, so lange nur was für sie selbst dabei rauskommt: Egal, ob Jungfrauen im Himmel oder Geld und Macht und Ehre auf Erden. Egal, mit welchen Mitteln sie arbeiten und wie gebildet oder ungebildet ihr Schwachkopf ist, sie lassen sich nicht beirren, weil sie schon irre sind und das so sehr, dass sie es selbst nicht mehr mitbekommen. Was aber nicht heißt, dass sie nicht intelligent sein können.

Ganz im Gegenteil. Irre u n d intelligent zu sein ist genau die Kombination, die sie so gefährlich macht. Denn das verhindert bei ihnen jedes Augenmaß, jede kritische Selbstreflektion und jede Beratung. Es sei denn, diese wird von Gleichgesinnten geleistet, die sich – selbst bei anderer Meinung – der ihren am Ende beugen. Oder von denen, in deren eigenes Programm sie perfekt hineinpassen. Die, die selber was gaaanz groß machen wollen, aber dabei nicht ins Rampenlicht mögen.

Anis Amri Foto_ BKA

Die Trumps und Höckes und Amris würden ihre Existenz sowieso vehement von sich weisen. Sich selbst als Pappkameraden und Sockenpuppen zu sehen, passt einfach nicht in ihr Selbstüberschätzungsprogramm. SIE sind die Könige ihrer eigenen Welt, in der, wenn überhaupt, nur Gott über ihnen steht. Der sie allerdings, und da sind sie auch als technisch moderne Menschen immer noch ganz feudal, nach ihrer Meinung selbst in ihren Rettungsjob eingesetzt hat. Der Rest ist Schlitzohrigkeit, Betrug und große Fresse, je auf dem ihnen gegebenen gesellschaftlichen Niveau.

Es gibt also keinen Grund, sich von solchen Menschen bedrohen und beängstigen zu lassen. Wer das tut, überschätzt diese Schwachköpfe und unterschätzt die Möglichkeiten des Restes, sie loszuwerden. Man und frau müssen es aber auch wollen und sie dürfen dabei nicht zimperlich sein. Denn die Entschlossenheit, die von der Unverfrorenheit über die Grobheit bis zur unmittelbaren, ja tödlichen, Brutalität geht, ist die einzige Stärke dieser Schwachköpfe. Sein wir also selbst noch entschlossener, um ihnen zu zeigen, wo es für sie langgeht: In den Orkus der Geschichte.

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13 Kommentare

  1. #1 | Walter Stach sagt am 20. Januar 2017 um 16:33 Uhr

    Arnold Voss,
    "voll einverstanden" mit Deiner Philippika",
    Hoffentlich wird so oder so ähnlich, jedenfalls in so klarer Diktion, mehr und mehr in der Öffentlichkeit gegen "die Trumps, die Höckes, die Amris" agiert!

  2. #2 | Walter Stach sagt am 20. Januar 2017 um 20:00 Uhr

    Arnold,
    ich habe die gesamte mediale Berichterstattung über die Vereidigung von Trump verfolgt -auch noch aktuell.
    Da Du in Deinem Beitrag "Gott" erwähnst, dazu nach der Zeremonie nur das Folgende;

    Ich habe noch nie einem Staatsakt -egal in welchem Lande- erlebt bzw. verfolgen können, indem so oft , so empathisch, offenkundig so tiefgläubig Gott bemüht wurde, der den Wahlsieg Trumps wollte, für den die USA "Gottes eigenes Land" sind, der dafür sorgen wird, daß Trump das schaffen wird, was er seinen Wähler verspricht und Ähnliches mehr.

    Das unterstreicht, wie sich die "Gottgesandten" auf dieser Welt gleichen, wie weltweit die Ideale der Aufklärung religösem Wahn geopfert werden -auch in den USA-. Und das alles muß dann folglich all die gottgläubigen Dogmatiker irgend wann dazu bringen, sich -ggfls. mittels Gewalt-
    darüber zu streiten, wessen Gott der wahre und wessen Volk das auserwählte ist -der Gott der Christen, der Gott der Muslime, der Gott der US-Amerikaner, der Gott der Araber, der Iraner, der Russen….

    Über alle anderen Erkenntnisse aus der Antrittsrede Trumps wird sicher noch diskutiert werden -auch bei den Ruhrbaronen-

  3. #3 | Gerd sagt am 20. Januar 2017 um 20:21 Uhr

    "Scheiß auf die Trumps, Höckes und Amris dieser Welt."

    Trump ist kein Höcke und Höcke ist kein Amri. Die drei gleich zu setzen ist absolut unseriös.

  4. #4 | Klaus Lohmann sagt am 20. Januar 2017 um 21:18 Uhr

    @Gerd: Trump hat heute in seiner Inaugurationsrede wirklich *alles* dafür getan, evt. bislang vorhandene Unterschiede weitestmöglich unmerkbar zu machen. Für Höckes Goebbels-Nummer fehlt ihm aber noch die nötige Boshaftigkeit.

  5. #5 | Arnold Voss sagt am 20. Januar 2017 um 21:56 Uhr

    @Gerd # 3

    Natürlich ist Trump nicht Höcke, Höcke nicht Amri und Amri nicht Trump. Aber sie werden sich noch wundern wie ähnlich sich alle drei sind. Sie stehen für mich, egal ob tot oder lebendig, für einen bestimmten Typ von Menschen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ach ja und noch was Gerd: der Artikel sollte nicht seriös sein. 🙂

  6. #6 | Arnold Voss sagt am 20. Januar 2017 um 22:26 Uhr

    @ Walter Stach # 2

    Meine ganz persönlich Antwort auf dieses Phänomen in der bösartigen Fassung habe ich, wie du weißt, schon vor längerer Zeit gegeben:
    http://www.ruhrbarone.de/ich-kann-das-wort-gott-einfach-nicht-mehr-hoeren/86444

  7. #7 | Ruhrbert sagt am 20. Januar 2017 um 22:28 Uhr

    Ja, iss klar. Hitler war ja auch so ein schwachköpfiger Irrer (Psychopath eben).
    Will man uns seit 70 Jahren weismachen.
    Da erübrigt sich jede tiefergehende Analyse, kann man allenfalls den Psychiatern überlassen.

  8. #8 | Arnold Voss sagt am 20. Januar 2017 um 22:46 Uhr

    Nix iss klar, Ruhrbert, denn in meinem Artikel ist der Name Hitler nicht gefallen und das mit Absicht. Das gleiche gilt für den Begriff des Psychopathen. Ich bin kein Psychiater und werde mich deswegen hüten, Jemanden als geistig/psychisch krank zu bezeichnen. Schwachköpfig und irre können Menschen aber auch ohne solche Beeinträchtigungen ganz aus eigenen Stücken sein/werden.

    Ach ja, und noch ein Lesetip:

    http://www.ruhrbarone.de/us-praesident-trump-katastrophe-oder-heilsamer-schock/136556

    Ist auch von mir. 🙂

  9. #9 | Walter Stach sagt am 20. Januar 2017 um 23:57 Uhr

    "Die Trumps, die Höckes, die Amris"….
    Heute gab es eine "Kampfansage" Trumps gegen,…..?
    Gegen alle -in den USA und weltweit-, die anders denken, die Anderes wollen als er.
    Auch insofern lassen sich "die Trumps, die Höckes, die Amris" durchaus vergleichen, nämlich in ihrer Unfähigkeit (Unwilligkeit), anderes Denken, anderes Wollen der Freiheit eines jeden Menschen zuzugestehen und zu folglich zu akzeptieren, daß in freien Gesellschaften es nicht d a s richtige Denken. d a s richtige Tun gibt gibt, sondern daß um das jeweils Zweckmäßigste miteinander miteinander gerungen werden muß und das am besten in demokratischen Prozessen und vor allem in Respekt vor der Meinung Anderer.
    Trump hat heute den amerikanischen Präsidenten der letzten 2o Jahre, aber auch der jeweiligen Kongressmehrheit bescheinigt, nicht darum bemüht gewesen zu sein, daß Beste für das amerikanische Volk gewollt zu haben. E r wird jetzt für das Volk dasein, und das in der Gewissheit, e r allein wüßte, was das Beste für das Volk ist (für sein Volk, offenkundig identisch mit seinen Wählern, ohne die anderen mindestens 5o% der US Bürger.
    Denken " die Höckes" anders, wenn sie über andere deutsche Politiker reden, wenn sie verkünden, nur sie wüßten um das Beste für das Volk und wenn sie für sich in Anspruch nehmen, daß nur sie
    d a s Volk repräsentieren?
    Denken und Handeln die radikal-fanatischen Islamisten substantiell nicht ähnlich?
    Und teilen nicht "die Trumps", "die Höckes", die Amris letztendlich die Überzeugung, gottgewollte -vom Schicksal bestimmte- Erlöser ihres Volkes, ja der ganzen Welt zu sein?

    Jedenfalls stehen "die Trumps, die Höckes, die Amris" gemeinsam gegen all die Grundwerte, die die sog. westliche Welt -bisher – ausgemacht und die ihre freien – pluralistischen Gesellschaften geprägt haben.

    Insofern bleibe ich bei meiner "uneingeschränkten" Zustimmung zu der von mir sog. Philippika von Arnold Voss gegen "die" Trumps, gegen "die" Höckes, gegen "die Amris".

    Im Vorgriff auf Diskussionen über die Trump-Antrittsrede heute noch zwei ergänzende Anmerkungen:

    Wenn Trump eine Kampfansage macht -gegenüber seinen Gegnern in den USA und gegenüber Allen, deren Interessen nach seiner Meinung nicht kompatibel sind mit denen der USA-, dann sollte er wissen, daß eine solche Kampfansage an "die Anderen" -in den USA und weltweit-diese Anderen zum Widerstand herausfordert mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln -politischer, wirtschaftlicher, militärischer Art!
    Insofern besteht Anlass, sich um den inneren Frieden in den USA und um das friedliche Miteinander der Völker dieser Welt während der Präsidentschaft Trumps größte Sorgen machen zu müssen. Und dieser Trump hat letztendlich die alleinige Entscheidungsmacht darüber, ob, wann, wie gegen wen Atomwaffen eingesetzt werden!

    PS
    In einem Punkt kann ich die Trumpschen-Ideen allerdings im Grundsatz nicht nur verstehen, ich halte sie sogar für naheliegend, ja für logisch, nämlich dann, wenn er auf die ihm eigene Weise sich kritisch mit dem Import von Waren und Dienstleistungen in die USA befaßt, z.B. mit dem Import deutscher Autos.
    Er greift damit konkret im Verhältnis Deutschlands zu den USA ein Problem auf, das seit Jahren weltweit von Volkswirtschaftlern angesprochen wird, aber in Deutschland als solches nie anerkannt, geschweige denn zu lösen versucht worden ist, nämlich den riesigen Handeslbilanz-Überschuß der Exportnation Deutschland, nicht nur, aber eben auch gegenüber den USA. Und das heißt u.a. eben auch, daß Deutschland letztendlich "Arbeitslosigkeit" exportiert, hier in die USA.
    Trump könnte insofern durchaus etwas längst Überfälliges bewirken, nämlich ein ernsthaftes Bemühen Deutschlands, seinen Exportüberschuß weltweit, konkret eben auch gegenüber den USA
    drastisch abzubauen -nicht nur durch Reduzierung unserer Exporte, indem z.B. mittels Lohnerhöhungen in Deutschland deutsche Produkte teuerer werden, sondern auch durch eine Erhöhung unserer Importe, möglich gemacht durch eine erhöhte Nachfrage deutscher Konsumenten nach Produkten aus dem Ausland -ermöglicht durch deutlich erhöhte Löhne!
    Insofern ist Trump kein wirtschaftsfeindlicher Spinnern und eine Bedrohung des freien Handels, sondern ein volkswirtschaftlich vernünftig denkender US-Politiker, der vor allem die weltweite Exportnation Nr.2 – oder Nr.3?-, nämlich Deutschland, zwingt, über den Abbau des Dauerzustandes extrem hoher hoher Außenhandelsüberschüsse endlich selbstkritisch nachzudenken.

  10. #10 | Klaus Lohmann sagt am 21. Januar 2017 um 10:22 Uhr

    @#9 Walter Stach: Gerade die kriselnde bzw. am Boden befindliche US-Autoindustrie ist das Paradebeispiel für selbstgemachten Rückschritt und vor allem für die Folgen einer nationalistischen, von allen globalen Markterfordernissen abgekoppelten Wirtschaftsstrategie, die Wörter wie "Diesel" oder "CO2-Ausstoß" oder "Effizienz" nicht kennt bzw. in nationalem Vollrausch nach Genuss der subventionierten Sprit-Discountpreise geflissentlich und seit Jahrzehnten ignoriert.

    Dass sich – nicht nur – deutsche Autos dort im bescheidenen Export-Rahmen kleinerer Stückzahlen besser verkaufen als die brockigen, bockigen, spritsaufenden Ami-SUVs, wird auch ein Trump weder ignorieren noch ändern können, wenn er gleichzeitig Dinge wie Klimawandel und Einsparpotentiale bei CO2 und Benzinverbrauch ignoriert.

  11. #11 | Walter Stach sagt am 21. Januar 2017 um 12:35 Uhr

    Klaus Lohmann,
    unabhängig von allen "hausgemachten Problemen" der US-Wirtschaft im allgemeinen und der Auto-indistrie im besonderen, könnte nur "ausgerechnet Trump" Deutschland dazu bringen, sich intensiv in Politik und Wirtschaft mit einem jahrelang ignorierten Problem zu befassen, nämlich mit dem Jahr für Jahr wachsenden Handelsbilanz – Überschuß.
    Wenn Trump den nicht mehr zu Lasten der US-Wirtschaft im allgemeinen und der US-Autoindustrie im besonderen nicht mehr tatenlos hinnehmen will, dann ist volkswirtschaftlich vernünftig, ja im Interessse der US-Wirtschaft konsequent.
    Im übrigen:
    Wenn ich mich richtig erinnere, wird in dem in Deutschland immer noch geltendem Gesetz .oder?- über "das gesamte wirtschaftliche Gleichgewicht", neben drei anderen Zielen u.a. das Ziel gesetzt:
    "ausgeglichene Außenwirtschaft -so zumindest sinngemäß-.

    "Auf einem anderen Blatt" steht, ob nicht trotz höher Löhne in Deutschland, die die Nachfrage nach Importgütern -zB..aus den USA- steigern und die deutsche Exportgüter "moderat" verteuern würden, z.B. für Käufer auf dem US-Markt, deutsche Produkte nicht trotzdem weiterhin im Ausland, z.B. aufgrund ihrer Qualität, in einem Maße nachgefragt werden könnten, das es weiterhin bei einem -wünschenswerterweise reduzierten-Außenhandelsüberschuß bleibt.
    Nur muß darüber endlich in Deutschland debattiert werdend -in Politik und Wirtschaft und zwischen ihnen. Wenn Trump das bewirken sollte, hätte ausgerechnet er etwas volkswirtschaftlich Sinnvolles bewirkt.

  12. #12 | ke sagt am 21. Januar 2017 um 13:10 Uhr

    Ich bin verwirrt. D soll dafür sorgen, dass die ohnehin teuren Autos (für einen Mittelklassewagen bekommt man im Ruhrgebiet fast ein altes Haus), noch weiter verteuert werden, damit sie nicht in die USA und in andere Länder verkauft werden können?

    Die hohen Kosten für das Anziehen von Schrauben bzw. Einsetzen von Fenstern führte auch dazu, dass viele Hersteller die Kleinwagen, für die ja angeblich in den Städten nur noch Platz vorhanden ist, kaum in D produzieren. Das sind auch die wenige Arbeitsplätze, die noch gut bezahlt werden.

    Was soll hier volkswirtschaftlich sinnvoll sein? Insbesondere wenn man bedenkt, dass in der Autoindustrie, die in Zukunft eher für Mobilität mit Entertainment steht, riesige Umbrüche bevorstehen.

  13. #13 | Walter Stach sagt am 21. Januar 2017 um 17:41 Uhr

    Ke
    wir reden entweder aneinander vorbei oder ……..?
    Wenn Trump, u.a. mit Blick auf Deutschland, die gewaltige Differenz in der Außenhandelsbilanz der USA zwischen Export und Import drastisch reduzieren will, vor allem der US-Arbeitsplätze wegen, dann ist das nicht nur volkswirtschaftlich naheliegend, sondern langfristig für die US-Wirtschaft unumgänglich. Die Automobilindustrie ist einer der Wirtschaftszweige, dem nach Auffassung von Trump dabei offenkundig besondere Bedeutung zukommt -ob zurecht oder nicht ist hier zunächst l zweitrangig.
    Wenn Trump dieses außenwirtschaftliche Ziel verfolgen wird, muß das die deutsche Außenhandels-Bilanz erheblich beeinflussen, jedenfalls die in den bilateralen Beziehungen zu den USA. Politik und Wirtschaft in Deutschland werden also gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen, daß es zu einer Reduzierung der sog. Exportüberschüsse, zumindest im Verhältnis zu den USA kommen kann und aus der Sicht Trumps ja kommen muß. Man mag bedauern, daß das Nachdenken über die negativen Auswirkungen der gezielt auf Exportüberschüsse ausgerichteten deutschen Außenpolitik von Trump erzwungen werden wird, vor allem deshalb, weil seit Jahren immer wieder von Einigen in Deutschland aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft -lauthals,aber vergebens-, dieses Nachdenken eingefordert worden ist.
    KE
    Auch wenn es Ihnen und vielen Deutschen nicht paßt, Trump wird Deutschland dazu zwingen, über seinen scheinbar volkswirtschaftlich wunderbaren Zustand nachdenken zu müssen, nämlich Jahr für Jahr , sozusagen als Selbstverständlichkeit, zu Lasten anderer Vokswirtschaften, ua. eben auch zu Lasten der Volkswirtschaft in den USA, gewaltige Handelsbilanz-Überschüsse zu erwirtschaften. Was mich nachdenklich stimmt, ist "nur", daß es dazu nicht rechtzeitig und präventiv kraft eigener Erkenntnisse gekommen ist, sondern daß es eines Trump bedarf, um dieser halb zum "Nachdenken" gezwungen zu werden.

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