Ein Schock am Wörtersee

Heute mal der Tusch für die Welt! Ein dichtes, schnelles Tagebuch von Elmar Krekeler und der Abdruck der  Eröffnungsrede des Bachmann-Wettbewerbs in  Klagenfurt. Es spricht Josef Winkler. Nein, es seziert, blamiert, schockiert da einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller eine Stadt ohne Bibliothek, aber dafür mit Korruption und Unfalltot um ein nutzloses EM-Stadion direkt am Wörthersee. Herausragend. Leider weniger herausragend die Überschrift: Autor Josef Winkler "brüskiert Haider Witwe". Das ist natürlich – wie sagt man es noch dort drunten? – a Schmarrrrn. Und zwar: Oan großer! 

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2 Kommentare

  1. #1 | Philipp Engel sagt am 25. Juni 2009 um 13:54 Uhr

    Hi Christian,

    vielen, vielen Dank für den Hinweis. Ich habe mich sehr gefreut, etwas von und über Josef Winkler zu lesen.

    Winkler knüpft nicht nur im Rahmen seines literarischen Werkes da an (Tod, Vergänglichkeit, Nichtigkeit, Lächerlichkeit alles und jeden), wo Thomas Bernhard aufhörte (aufhören musste).

    Als einer der wenigen in Österreich kritisiert Winkler wie damals Bernhard die dortigen politischen Verhältnisse.

    Ich denke, es gelten nach wie vor Bernhards Worte, wonach Österreich ein durch und durch katholisches und also nationalsozialistisches Land ist (Vgl. Strache, der mit dem Kreuz in der Hand antisemitische Parolen von sich gibt und damit großen Erfolg bei Wahen erzielt)

  2. #2 | Philipp Engel sagt am 25. Juni 2009 um 13:55 Uhr

    es heißt natürlich Christoph 🙂

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