Stream zur Diskussion „Kulturhauptstadt2010 – Chance genutzt?“

Am vergangenen Freitag fand im Forum  Kunst und Architektur eine Diskussionsveranstaltung darüber statt, wie die  Kulturhauptstadt ihre Chancen genutzt hat.

Veranstalter der Diskussion war der unprojekte e.v. Mit dabei waren Bernd Fesel stellv. Direktor European Center for Creative Economy(ecce); Berater Ruhr.2010 GmbH, Jan-Paul Laarmann Herausgeber Literaturzeitschrift „Richtungsding“ (Literatur-Unprojekt); Regina-Dolores Stieler-Hinz Kulturhauptstadt-Beauftragte der Stadt Herne; Sprecherin des Verbundprojektes KulturKanal; Peter Brdenk stellv. Vorsitzender Forum Kunst + Architektur; BDA; Kulturbeirat Stadt Essen und ich. Die Moderation übernahm  Moderation von unprojekte e.V. Ich fand, es war ein unterhaltsamer Abend und eine interessante Diskussion. Und wer nicht konnte, kann sich das Ganze jetzt als Stream online anhören. Und ja, ich weiß, ich rede zu schnell.


Dir gefällt vielleicht auch ...

8 Kommentare

  1. #1 | Wolfgang sagt am 14. September 2010 um 12:34 Uhr

    @ Stefan Laurin

    kannst du nicht die wichtigsten Aussagen zusammenfassen?

    Der Mittschnitt ist lang. Es dauert schon ewig, bis endlich Stefan Laurin zu Wort kommt, 5:05 Min.:

    „(…) das Abgreifen von Subventionen (…) immer nur das Ziel haben, an öffentliche Mittel heranzukommen (…) und dass man das nicht ernst nimmt, sieht man schon am Personal, das eingesetzt wird (…) hätte man vielleicht jemand nehmen sollen, der Ahnung von Immobilien hat und nicht unbedingt Herrn Fesel (…)“

    Bernd Fesel stellv. Direktor European Center for Creative Economy (ecce); Berater Ruhr.2010 GmbH

  2. #2 | Bürokratenfeind sagt am 14. September 2010 um 13:40 Uhr

    Viel Neues ist dabei nicht rumgekommen
    Die Ruhrgebietskünstler können einem wirklich leid tun. Ihre Arbeit wird auf Effizienz reduziert. Nur die Kulturbürokraten werden immer mächtiger.

  3. #3 | Thomas sagt am 14. September 2010 um 14:19 Uhr

    Die Nummer ist gut.

    Der stakkative Stefan, der doppelt so schnell spricht wie alle anderen, glänzt auch mit Fakten und Zahlen.

    Während die Pointen wieder mal keine Sau versteht, weil der Laurin so schnell spricht.

    Und aus dem Publikum holzt der Schraven immer mal wieder rein.

    David Schraven, Leiter der Rechercheabteilung der WAZ-Gruppe, führt sich ein mit den Worten:

    „Ich weiß nix.“

  4. #4 | Nobby sagt am 14. September 2010 um 15:57 Uhr

    Die Zwischenbemerkung einer Zuhörerin, das Stefan Laurin nicht nur akustisch schwer zu verstehen ist, das sagt doch alles.

  5. #5 | Michael Kolb sagt am 14. September 2010 um 18:49 Uhr

    Schön, wenn Gesichter endlich eine Stimme bekommen. Wenn ich „Fesel“ höre, asoziiere ich normalerweise Wesel, Bürgermeister und das Echo… oder denke an den hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=ni_qFHm7FCY

    Obwohl… wenn ich es mir genau ansehe, also das Video, dann ist das gar nicht sooo weit entfernt vom Verlauf der Podiumsdiskussion

  6. #6 | Pat Boone sagt am 14. September 2010 um 19:08 Uhr

    Fesel: „Ich muss mich leider entschuldigen, es ist der letzte Zug der für mich fährt.“

  7. #7 | Georg K sagt am 14. September 2010 um 19:42 Uhr

    @ Pat Bone

    der Spruch vom Fesel geht weiter:

    er fährt ins Rheinland. „Aber Montag komm ich wieder“

    Klar, zum Kohle abgreifen.

  8. #8 | Arnold Voss sagt am 15. September 2010 um 04:09 Uhr

    Ich finde, zumindest auf dem Lifestream, kann man Stefan gut verstehen, obwohl er wie gewohnt schnell spricht. Wenn man allerdings von den Themen selbst keine Ahnung hat von denen er spricht, dann gibt es natürlich ein Problem.

    Ansonsten blieb Fesel gewohnt wolkig und ließ sich ungern an die Versprechungen von gestern erinnern. Stattdessen neue Versprechungen über bald stattfindende Kooperationen im Immobilienbereich für Zwischennutzungen für die neu entdeckte Kreative Klasse. Ich bin gespannt, was am Ende wirklich dabei herauskommt.

    Der irreste Satz war allerdings der der Veranstalter zum technischen Equipment: Wir können uns als ehrenamtlicher Veranstalter nicht genug Mikrofone leisten, dass auch das Publikum bequem und gut hörbar mitdiskutieren kann.

    Der Satz sagt mehr über das Verhältnis zwischen der offiziellen Kulturhauptstadt und der freien Szene des Ruhrgebietes aus als all die wundervollen Programmbücher und medialen Marketing-Diskurse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.