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Das Konzert der Fantastischen Vier in Köln

Bevor es ab Ende Juni auf große auf Open Air Tour geht, haben Thomas D, And.Ypsilon, Michi Beck und Smudo heute Abend schon mal als kleinen Vorgeschmack ein exklusives Konzert im Kölner E-Werk gegeben.

Als i-Tüpfelchen obendrauf gab es für alle Zuschauer erstmals einen Download-Code, mit dem die komplette Show anschließend als Audiodatei heruntergeladen werden konnte.

Mit etwas Verspätung und nach einem kleinen Intro von DJ ESKEI83, betrat Deutschlands beliebteste Hip-Hop Band kurz vor halb neun die Bühne und wurde von ihren erwartunsvollen Fans jubelnd begrüßt.

Trotz des wirklich heißen Wetters wurde direkt Vollgas gegeben, es wurde gerappt und getanzt, als gäbe es kein Morgen mehr und das nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum

Aber kein Wunder, schließlich sind Die Fantastischen Vier die unangefochtene Hip-Hop-Institution im deutschsprachigen Raum, die unverkennbar und unüberhörbar ihre Fans immer noch zum Durchdrehen bringen und abliefern, wie man es von ihnen gewohnt ist – da kann auch schweißtreibende Hitze nichts dran ändern.

Gefeiert wurden gemeinsam die Erfolge der letzten 25 Jahre, mit denen die Jungs ab dem 24. Juni auch auf ihrer großen „Vier und jetzt“ (Best of 1990–2015) Open Air Tour unterwegs sein werden.

VIER & JETZT OPEN AIR TOUR

24.06.2017 Würzburg l Flugplatz Giebelstadt

30.06.2017 St. Goarshausen l Loreley

08.07.2017 Kempten l Musikarena

09.07.2017 Rastatt l Residenzschloss

10.07.2017 München l Tollwood Festival – AUSVERKAUFT

21.07.2017 Tübingen l Carre Open Air – AUSVERKAUFT

22.07.2017 Salem l Schloss Salem – AUSVERKAUFT

23.07.2017 Weinheim l Waidsee

25.08.2017 Magdeburg l Domplatz

26.08.2017 Essen l Seaside Beach am Baldeney See – AUSVERKAUFT

01.09.2017 Hemer l Open Air

02.09.2017 Aachen l Kurpark Classix – AUSVERKAUFT

03.09.2017 Dresden l Junge Garde

FESTIVALS / KONZERTE

10.06.2017 Hannover l Ideen Expo – freier Eintritt!

18.06.2017 Berlin l PxP Festival

23.06.2017 CH-Zürich l Rock The Ring Festival

22.09.2017 CH-Fricktal l Schupfart Festival

Karten für alle Termine gibt HIER !!

Veranstalter : Four Artists & Prime Entertainment

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Das Konzert von Kvelertak in Bochum

Wer Kvelertak schon einmal live erlebt hat weiß, welche Energie in den Shows der sechs Norweger  steckt.

Heute Abend standen sie erstmal in der Matrix auf der Bühne und konnten ihrem Bochumer Publikum beweisen, was sie drauf haben.

Treibende Kraft war dabei der oberkörperfreie Sänger Erlend Hjelvik. Er brüllte,  schmiß seine langen Haare hin und her und gemeinsam vollführten die  Black’n’Roller mit ihrem unverkennbar brachialen Mix aus Hardcore Punk, Rock ’n’ Roll, Extreme Metal im wahrsten Sinne des Wortes einen musikalischen “Würgegriff” und waren  live ein echtes Naturereignis.

Das Sextetts aus Stavangar hat sich ihren hervorragenden Ruf schon früh in ihrer Karriere durch unzählige Konzerte erspielt. Seit dem Erscheinen ihres vorerst jüngsten und dritten Albums „Nattesferd“ (13.05.2016) im vergangenen Jahr, dürften schon um die 150 Auftritte zusammengekommen sein.

Mittlerweile sind 10 Jahre ins Land gezogen und das Sextetts aus Stavangar sind mit ihrer  Mischung aus Hardcore Punk mit Einflüssen aus Rock ’n’ Roll und Black Metal immer noch eine chaotische und reichlich raue Truppe, deren Vollgas-Black-Metal-meets-Rock’n’Roll-Punkrock das Genre deutlich erweitert hat.

Zur Zeit sind die  norwegischen Metal-Überflieger auf dem zweiten langen Tei ihrer „Nattesferd“-Tour unterwegs und wurden jüngst von Metallica als Support auf deren Europatour im Herbst 2017 und Frühjahr 2018 eingeladen.

Hier sind die Fotos von heute Abend:

Veranstalter : Prime Entertainment

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Das Konzert von Udo Lindenberg in Köln

„Panikrocker Udo Lindenberg “On Tour” – der Wahnsinn kommt auf grünen Socken.“

Doch von Panik keine Spur am heutigen Abend in der restlos ausverkauften Lanxess Arena in Köln, dafür erlebten 18..000 Zuschauer eine gut zweieinhalbstündige Show der Superlative, einen gigantischen Tourabschluss der “Stärker als die Zeit” Tour des Panikrockers, ungehemmt und ungebremst.

Mit einem Udo Lindenberg, der in seinen neongrünen Socken zu Höchstformen auflief, und man sich insgeheim dachte, der 71. Geburtstag am 17. Mai, das kann doch nur geschummelt gewesen sein.

Zusammen mit seinem perfekt eingestimmten Panikorchester (wer dazu gehört steht weiter unten), seinen Panik-Kids und vielen tollen Gästen, wie Daniel Wirtz, Wolfgang Niedecken, Otto Walkes, Josephin Busch und Marteria, machte er heute Abend wieder gemeinsam Musik und im Laufe der Nacht bot sich den Zuschauern eine bombastische Rock-Revue, in der alle gemeinschafltich tanzten, feierten, sangen und im wahrsten Sinne des Wortes die Sau rausließen.

Im Hintergrund liefen auf riesigen Leinwänden schillernde Videoprojektionen in knalligen Farben, Tänzerinnen in den irrsten Kostümen begleiteten Udo auf seinem ewigen Walk über die lange T-Bühne, die weit ins Publikum hineinragte, begleitet von einer einmaligen Laser- und  Lichtshow, immer wieder moderierte er seine Gäste an, stellte sie vor und hatte das eine oder andere Wort für seine Fans übrig, es wurde sich geküßt und umarmt, zwischen Daumen und Mittelfinger stets seine Cohiba Montecristo. Ein Meister der Selbstinszenierung.

Und 18.000 Zuschauer feierten mit ihm, sangen jede Zeile mit, tanzten vereint durch den Innenraum der Arena. Am Ende lagen gut zweieinhalb Stunden Panikparty hinter ihnen und eine Show, die es in sich hatte. Udo bewies wieder einmal, dass er er einer der besten Rockmusiker des Landes ist und mühelos eine ganze Konzerthalle zu seiner Panik-Familie machen kann.

Das Panikorchester: Jean-Jacques Kravetz, Bertram Engel, Hendrik Schaper, Carola Kretschmer, Jörg Sander, Steffi Stephan, Hannes Bauer, Zoran Grujovski

Panic Vocals: BooBoo, Nathalie Dorra, Stephanie Crutchfield, Ole Feddersen

Pustefix-Bläser: Wolfgang Noah Fischer, Jotham Bleiberg, Ulrich Röser, Doris Decker

Panik-Tänzerinnen: Amy Taylor, Ellie Smale, Rhiannah Kitching, Heather Urquhart, Hayley Ainsley, Rose Grace Hartigan

Panik-Cellistin: Emily England

Panik-Kids: Kids On Stage

Midnight Ramblers: Carl Carlton, Felicia Taylor, Ken Taylor, Pascal Kravetz, Leon Taylor, Julien Kravetz

Setliste:

Odyssee, Einer muss den Job ja machen, Mach mein Ding, Cello, Ich lieb‘ dich überhaupt nicht mehr, Schweren Zeiten, Plan B, Rock ’n‘ Roller, Wozu sind Kriege da (Udo Lindenberg & Das Panikorchester cover), Straßenfieber, Führer, Gegen die Strömung, Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n (Heinz Rühmann cover), Bunte Republiok Deutschland, Stärker als die Zeit, Das Leben, Sternenreise, Gerhard Gösebrecht, Honky Tonky Show, Horizont Encore: Ende der Welt, Controlletti, Sonderzug nach Pankow, Andrea Doria, Candy Jane, Reeperbahn, Eldorado, Ich schwöre, Woddy Woddy Wodka

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Das Konzert von Arcade Fire in Köln

Ihre Fans erwarten sehnlichst das fünte Album, den Nachfolger von „Reflektor“ (2013). Mit den Singleauskopplungen “I Give You Power“, “Everything Now” und “Creature Comfort” hat die 2002 gegründete kanadische Indie-Rockband aus Montreal in Québec Arcade Fire bereits einen verheißungsvollen Vorgeschmack herausgebracht und man hört ganz deutlich, dass sie ihren elektronischen Kurs fortsetzen.

Präsentiert haben sie ihre neuen Songs und natürlich viele alte bekannte Stücke heute Abend vor der Open-Air-Bühne im ausverkauften Tanzbrunnen in Köln.

Ist ist das erste der beiden Deutschlandkonzerte gewesen, die die Ausnahmeband in diesem Sommer angekündigt hatte. Am 02.07.2017 spiele sie noch einmal in Berlin.

Das Ehepaar Win Butler ( Gesang, Gitarre) und Régine Chassagne  (Gesang, Akkordeon, Drehleier) steht im Mittelpunkt von Arcade Fire, weitere Bandmitglieder sind aktuell Richard Reed Parry (Gitarre), Tim Kingsbury  (Bass, Gesang), William Butler (Bass), Sarah Neufeld (Violine) , Marika Anthony-Shaw (Bratsche) und Jeremy Gara (Schlagzeug).

Der grundsätzliche Stil der Band ist geprägt von Elementen aus Indie-Rock, Artrock und Folk, trotzdem stehen in einzelnen Songs auch für diese Genres eigentlich eher unübliche Instrumente wie Kirchenorgel, Akkordeon oder Bläser im Vordergrund.

Ihr erstes Album “Funeral”, erschien im September 2004. Es wurde im Jahr 2005 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und 2006 für einen Grammy-Award für das beste Alternative-Album nominiert.

Das Nachfolgealbum “Neon Bible” wurde im  März 2007 in Deutschland auf dem Label City Slang veröffentlicht und stieg in die Top 20 der deutschen Musikcharts ein. Bei den 50th Annual Grammy Awards wurde es in der Kategorie Best Alternative Music Album nominiert.

Im Frühjahr 2010 Jahres gaben Arcade Fire bekannt, dass sie ein neues Album mit dem Titel “The Suburbs” veröffentlichen werden. Es erschien im August unter dem selben Label. Thematisch widmet sich die Band in diesm Konzeptalbum dem Leben in den Vorstädten. Das Album wurde 2011 mit einem Grammy in der Kategorie Bestes Album des Jahres ausgezeichnet und dem BRIT Award für das beste internationale Album.

Arcade Fires viertes, bejubeltes Album “Reflektor” wurde im Oktober 2013 als „dunkler Disco-Klassiker“ (The Times) und „ein KunstRock-Epos“ (The Telegraph) willkommen geheißen, toppte die iTunes Charts in 40 Ländern und stieg auf Platz 1 in den „Official Album Charts“ in Großbritannien, Kanada, Irland, Belgien, Portugal und den USA. Seitdem tourten Arcade Fire weltweit, bespielten mehrfach Europa, Australien und Amerika und festigten mit Headliner Shows beim Glastonbury bis hin zum Coachella ihren Ruf, „eine der besten Livebands der Welt“ (Daily Telegraph) zu sein.

Diesem Ruf wurden sie auch am heutigen Abend wieder gerecht.

Als Arcade Fire gegen 20.30 Uhr auf die Bühne kamen, wurden sie von ihren 12.000 Fans frenetisch empfangen und starteten ihr Kölner Set mit einer ihrer brandaktuellen Singles “Everything Now”.

Der zweite Song „Rebellion (Lies)“ führte dann aber erstmal wieder  zurück in die frühen Jahre des ersten Albums „Funeral“ (2004) und so gestaltete sich auch der gesamte Abend. Eine wahre Hitparade an wunderbaren Tanznummern, die das Publikum auch als solche begeistert aufnahm. Sebst die drei neuen Songs der Ausnahmeband waren schon von allen verinnerlicht worden und konnten textsicher mitgesungen werden.

Ein Abend im Disco-Fieber, inszeniert von einer exzellenten neunköpfigen Band, die fast wie eine Kommune wirkte, nach jedem Song ihre Instrumente und Plätze auf der Bühne tauschte und ihren Fans ein Highlight nach dem anderen bot. Hier sind die Fotos:

Setliste

Everything Now, Rebellion (Lies), Haïti, Here Comes the Night Time, No Cars Go, Windowsill, Neon Bible, The Suburbs, The Suburbs (Continued), Ready to Start, Reflektor, Afterlife, Signs of Life, Creature Comfort, Neighborhood #3 (Power Out), Sprawl II (Mountains Beyond Mountains), Wake Up

Veranstalter: Concertteam NRW

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Das Konzert von Blink-182 in Oberhausen

BLINK-182 sind zurück!

Am heutigen Abend standen die legendären Skatepunker in der König-Pilsener Arena in Oberhausen auf der Bühne und waren trotz ihres personellen Neuzugang Matt Skiba immer noch ganz die Alten.

Seitdem BLINK-182 vor knapp einem Vierteljahrhundert in einer Garage in San Diego ihre Karriere gestartet haben, ging es fast immer steil nach oben. Über 50 Millionen verkaufte Tonträger – weltweit veredelt durch rund 30faches Platin und Gold und Silber dazu – sprechen eine deutliche Sprache für den Erfolg der Kalifornier. Aber auch der hohe Wiedererkennungswert, der spätestens seit ihrem Durchbruch mit dem dritten Album „Enema Of The State“ 1999 einsetzte, hat die Jungs zu einer der charismatischsten und energetischsten Rockbands dieses Planeten gemacht.

Der rotzige Punkrock, die abwechslungsreichen Hochgeschwindigekeitsbeats von Schlagzeuger Travis Barker, die immer leicht infantile, aber immer reichlich aufsässige Präadoleszenz-Haltung der Lyrics: Das war prägend für den Charakter von BLINK-182. Nicht umsonst lautet das Bandmotto immer noch „Crappy Punk Rock Since 1992“.

Auch Rückschläge konnten sie nicht stoppen: Nicht die zwischenzeitliche vierjährige Pause und auch jetzt nicht die eher unerfreuliche Trennung von Sänger, Gitarrist und Gründungsmitglied Tom DeLonge. Stattdessen wurde mit Matt Skiba von Alkaline Trio einfach ein großartiger Nachfolger gefunden und mit ihm das richtungweisende neue und mittlerweile siebte Album eingespielt. Es erschien am 01.Juli 2016 und trägt einfach den programmatischen Titel „California“. Nach der etwas experimentellen letzten Platte „Neighborhoods“ geht es wieder zurück zu den Wurzeln. Kurz, schnell, rough und laut lautet das Motto, und das hat BLINK-182 sehr gut getan. Und für die immer schon legendären Live-Shows des Trios verspricht das wieder einmal ein Punkfest vom Feinsten.

Und das Versprechen haben sie auch eingehalten.

Kurz nach 22 Uhr erlosch heute in Oberhausen zum dritten Mal das Licht, nachdem bereits zwei Post-Hardcore-Bands der Menge ordentlich eingeheizt  hatten. Zu der zweiteren, “ A Day To Remeber” aus Florida, war die  Bereitschaft für gewagten  Moshpit in der Mitte der Arena und ohne Ende Crowdsurfing schon enorm hoch und als die kalifornische Pop-Punk-Formation Blink-182,  mit dem Song “Feeling This“ aus dem 2003-er Album zum Auftakt, dann die Bühne betraten, setzte die Crowd ihren Exzess nahtlos fort.

Der in einer schwarzweiß quergestreiften “Sträflingshose” gekleidete Skiba, parallel auch noch in der Band „Alkaline Trio“ tätig, erfüllte seinen Zweitjob zur vollsten Zufriedenheit.

Das seit ihrer Gründung 1992 etablierte Konzept von Blink-182 blieb auch am heutigen Abend, wie schon Jahrzehnte zuovr,  auf gleichem Niveau. Und nicht nur das, ihre kreative Weiterentwicklung und dass sie seit ihrer Wiedervereinigung 2009 künstlerisch gereift sind, bewiesen sie ganz klar mit den Titeln aus ihrem akutellen Album “California“.

Aber auch ihre absoluten Millionenhits  wie “What’s My Age Again?“ und “All The Small Things“ zum finalen Abschluss des grandiosen Abends gingen bei den Fans runter wie Öl und wurden ganz groß gefeiert.

Ein Konzert, das kontinuierlich unterhaltsam war und riesig Spaß gemacht hat, hier sind die Fotos.

Veranstalter: Prime Entertainment

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Das Konzert von Kiefer Sutherland in Köln

Man kennt Kiefer Sutherland seit über drei Jahrzehnten als professionellen Schauspieler.

Heute Abend präsentierte sich der der Sohn von Schauspielstar Donald Sutherland im Rahmen seiner “Not Enough Whiskey in Europe”-Tour  im üppig gefüllten Gloria Theater in Köln zum erstem Mal in Nrw als exzellenter Sänger und stellte sein im letzten Sommer erschienenes Debütalbum „Down In A Hole“ vor. Die Songs dafür schrieb er zusammen mit seinem besten Freund Jude Cole, mit dem er bereits 2002 eine eigene kleine Plattenfirma “Ironworks” gründete, um  heimische Musiker zu unterstützen und ihnen eine Plattform zu bieten.

„Down In A Hole“ und ist laut Sutherland eine Art Tagebuch. Ein sehr persönliches Album, in dem er auf sein Leben zuückblickt und seine Gefühle in Musik ausdrückt.

So sang er bei seinem Konzert heute Abend authentisch und sehr sympathisch vor über 800 Gästen  über die Geheimnisse seines Lebens, über Festnahmen, Affären, tragische Momente und den Alkohol, der lange sein Leben bestimmt hat, verpackt in wunderschöne Country-Songs. Seine ergreifenden Geschichten ließ er von einer Band begleiten und wurde zurecht für seine Gesangskünste und auch seine Offenheit und Ehrlichkeit in seinen Texten gefeiert.

Einige seiner Songs waren noch recht unbekannt, dennoch schaffte es der Kinostar als Musiker ebenso zu überzeugen und ließ seine Gäste für einen Abend lang seine Filmrollen gänzlich vegessen. Hier sind die Fotos:

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Mario Barth begeistert in Köln

„Männer sind bekloppt, aber sexy!“ heißt das aktuelle Programm, mit dem der zehnfache Comedypreisträger Mario Barth seit April 2015 durch Deutschland tourt.

In  seinem mittlerweile fünften Bühnenprogramm läuft der Berliner zur Höchstform auf, was er heute Abend in der üppig gefüllten Lanxess Arena in Köln wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Nicht nur, dass der er gemeinsam mit seiner 40-Mann-Crew neue Maßstäbe bei der Inszenierung seiner Live-Shows gesetzt hat und mit seinem futuristischen Bühnenbild als das weltweit aufwendigste, das je für eine Hallentournee eines Comedians gebaut wurde, ganz weit vorne liegt, kann “der größte Paartherapeut aller Zeiten” von der ersten Minute an mit gezielten Angriffen auf die Lachmuskeln seiner Gäste punkten.

Über gut zwei Stunden lang, mit einer kleinen Pauseunterbrechung, schöpfte Mario Barth wieder aus dem Vollen und begeisterte mit seinen Schilderungen eigentlich recht banal erscheinender  Alltagssituationen. Durch seine Art der Darstellung, seinem unverkennbaren Augenaufschlag, seiner unverwechselbaren Mimik und Gestik und seiner immer wechselnden Stimmlagen und dass er über seine eigene Alltagsgeschichten mindestens genauso belustigt war wie sein Publikum und ständig vor Lachen in sein Mikro prustete, machte er aus allem ein einzigartiges Highlight.

Der ewige „Mann-Frau-Konflikt“ stand wie immer im Mittelpunkt. Alle bekamen wieder ihr Fett weg, vor allem seine Freundin, der er diesmal  liebevoll “The Brain” nennt, da sie im Gegensatz zu ihm studiert hat und wie immer stellvertretend für das weibliche Geschlecht steht: “So ist meine Freundin, aber da kannste eigentlich jede Freundin nehmen, weil Frauen sind ja alle gleich…”  Aber auch sich selber verschont er keineswegs.

Seine Programme sind zeitlos, seine Witze haben schon vor 15 Jahren funktioniert und tun es auch heute noch. Er verpackt sie immer wieder in neue Gewänder, aber sein Prinzip bleibt ein und dasselbe. Einfache alltägliche DInge so übertrieben darzustellen und Klischees so aufzuarbeiten, dass man als Zuschauer am Ende keine andere Wahl hat, als laut zu rufen :  „Genauso ist es“, wenn Mario „Kennter, kennter, kennter, ne?“ ins Publikum brüllt.

Seit mehr als 15 Jahren füllt er mit seinen Programmen die großen Hallen, am 7. und 8. Juni 2014 erreichte Barth sogar einen neuen Weltrekord, indem er mit 116.498 Zuschauern „das größte Publikum für einen Komiker in 24 Stunden“ ins Berliner Olympiastadion lockte.

Und in derselben Stadt feiert Mario Barth am 08.07.2017 sein großes Tourfinale auf der Waldbühne in Berlin.

Wer also über gut zwei Stunden lang seine  Lachmuskeln nonstop aktiviert haben möchte, der sollte auch eine seiner Shows in NRW in diesem Jahr auf keinen Fall verpassen.

08.Juli Waldbühne Berlin ( Tourfinale)

08.Dezember MCC Halle Münsterland

09. Dezember Seidensticker Halle Bielefeld

10. Dezember Grugahalle Essen ( hier können die Tickets für die abgesagte Show am 08.06.2017 im Bochumer RuhrCongress eingelöst werden)

Tickets für alle Shows und weitere Informationen gibt es unter www.s-promotion.de !!!

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TattooCon vom 30.06. – 02.07. 2017 zum 22. Mal in Dortmund

Am Freitag, dem 30.06.2017 öffnet die TattooCon zum 22. mal ihre Pforten für alle Freunde der Körperkunst.
Nach über zwei Jahrzehnten Tattoo & Piercing Convention in Dortmund wächst die weltgrößte Tattoomesse nun zur Tattoo+Lifestyle-Messe im XXL-Format an. Erstmals in zwei Hallen. Erstmals mit einer Zielgeraden von 50.000 Besuchern.
Und natürlich gibt es wieder die volle Bandbreite internationaler Tattoo Artists, Tattoo Art, Stars aus Film und Fernsehen, aber dieses Jahr gibt es eben noch viel mehr!!!!

Ausgeschlafen und fresh steigt die StreetstyleCon am 01. & 02.07 mit ein und bietet an zwei Tagen Entertainment pur.
Die StreetstyleConvention ist wie der Name schon sagt eine Fusion aller Aspekte, die den urbanen Lifestyles prägen.
-Fashion und Dance Shows
-3 on 3 Basketball Competition
-Skate Area mit Miniramp und Obstacles
-Sneaker united Area Verkauf eine Riesenauswahl seltener, besonderer Sneaker bei der alle Sneakerfreaks auf ihre Kosen kommen
-Gaming Area
-Live Auftritte nationaler&internationaler HipHop Acts – Lineup wird bekannt gegeben
-Meet`nGreet mit bekannten Sportlern, Musikern, Tänzern und Influencern
Beauty Area für all die HipHop Ladys – Styling, Beratung, Shopping
Streetfood.

Mit im Schlepptau der wunderbare JP von JP Performance, der mit seinen heißen, polierten Schlitten und witzigen Sprüchen nicht nur Männerherzen höher schlagen lässt.


Die Tageskarte 20 €.
Wochenendticket 35 €
(Schüler, Studenten und Behinderte zahlen 17 €.
Besucher unter 14 hagenkostenlosen Zutritt.)

Die Öffnungszeiten:
Freitag, 30. Juni 2017 14:00 – 23.00 Uhr
Samstag, 1. Juli 2017 11:00 – 23:00 Uhr
Sonntag, 2. Juli 2017 11:00 – 21:00 Uhr

Alle weiteren Informationen gibt es unter www.tattoo-show.de  !

Facebook-Event

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Das Konzert von Deep Purple in Dortmund

“The Long Goodbye Tour“ – unter diesem Motto nehmen Deep Purple, die 2016 in die „Rock & Roll Hall of Fame” aufgenommen wurden, derzeit Abschied von Europa. Heute Abend spielten sie in der Dortmunder Westfalenhalle.

Die mit ihnen angereisten und gereiften Fans feierten die locker und lässig auf die Bühne schlendernden Altrocker mit tosendem Applaus. Zum Start gab es „Time For Bedlam“, die erste Singleauskopplung  vom neuen Album „Infinite“ (Vö: April 2017), das bereits an alte Verkaufsrekorde anknüpft.

Wer also zum Abschluss einer langen Karriere mit einem Best-Of-Konzert vom Allerfeinsten gerechnet hatte, wird sich heute ein wenig gewundert haben.

Statt ausschließlich aus einem 20 Alben umfassenden Song-Repertoire die ultimativen Klassiker herauszusuchen, stellten Deep Purple ihre aktuelle Platte in den Vordergrund.

Aber natürlich mußten die Nostalgiker auch nicht auf das legendäre “Smoke On The Water”, “Lazy“ vom 72-er Album “Machine Head“ oder aber Perfect Strangers“ aus dem Jahr 1984 verzichten.

Die Herren von Deep Purple gaben sich den ganzen Abend jedoch sehr bescheiden. Ohne große Showeffekte bespielten sie ihre Bühne, nur im Hintergrund gab es eine große Vidoeleinwand auf dessen Oberfläche unter anderem ein Eisberg projiziert wurde. Angelehnt an das Albumcover des vierten Studioalbums “Deep Purple in Rock“, das im September 1970 veröffentlicht wurde und maßgebend für ihren kommerziellen Durchbruch war, waren auf der Oberfläche die Portraits der einzelnen Bandmitglieder eingraviert.

Und diese beherrschten ihren Job nach wie vor in Perfektion. Wenn man bedenkt, dass Sänger Ian Gillan und Bassist Roger David Glover die 70 bereits überschritten und Gitarrist Steven J. Morse, Don Airey an seiner Hammond Orgel und Schlagzeuger Ian Anderson Paice auf diese zurasen, haben sie es immer noch drauf und klangen heute Abend wie in ihren besten Zeiten.

Auch wenn Gillan in seinen Wohlfühlklamotten eher gemütlich daherkam und zwischendurch auch mal ein Päuschen hinter der Bühne machte, präsentierten sich alle sehr kraftvoll und vor allem voller guter Laune.

Die einzelnen Soli waren atemberaubend schnell und zeugten von immer noch exzellenter Fingerfertigkeit, sowohl bei Airey als auch bei Morse, die sich im Laufe des Abends gerne mal in ihrem Können duellierten.

Die Stimme von GIllan, kraftvoll und frisch wie immer und auch Drummer Ian Paice, als einziges Bandmitglied übrigens an allen Deep-Purple-Alben beteiligt, hatte sichtlich Freude am Spiel und war unermüdlich.

Somit erweckte der Abend eher nicht den Eindruck als verabschieden sich die Engländer von ihren Fans, sondern als würde sie jetzt noch einmal richtig durchstarten wollen.

 

Setliste

Time for Bedlam, Fireball, Bloodsucker, Strange Kind of Woman, Johnny’s Band, Uncommon Man, The Surprising, Lazy (with Keyboard Intro), Birds of Prey, Hell to Pay, Keyboard Solo, Perfect Strangers, Space Truckin‘, Smoke on the Water, Encore: Hush, (Joe South cover) (with ‚Sgt. Pepper’s Lonely… more ), Bass Solo, Black Night

Veranstalter: Handwerker Promotion

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Das Konzert von Tim Bendzko in Köln

Nach drei Jahren erschien am 21. Oktober letzten Jahres Tim Bendzkos langersehntes dritt-es Album „Immer noch Mensch“. Wie auch mit dem Vorgängeralbum “Am seidenen Faden” (Vö:24.05.2013) konnte sich der Berliner Sänger damit Platz 1 der Deutschen Albumcharts sichern.

Dieses Jahr folgte dann die große gleichnamige Tournee mit 19 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Tim Bendzko heute Abend in der Kölner Lanxess Arena vor 6000 Fans erfolgreich beendete.

Erstmalig ist Tim Bendzko auf „Immer noch Mensch“ nicht nur Sänger, Texter und Musiker, sondern auch Produzent. Dem einstigen Bundesvision Song Contest Gewinner (“Wenn Worte meine Sprache wären” 2011) war es bei der Produktion ein Anliegen, echte Musik zu machen. Jeder Ton auf „Immer noch Mensch“ ist von einem echten Menschen an einem physisch existierenden Instrument eingespielt worden. Es ist vor allem ein organisch entstandenes Album, eingespielt von befreundeten Profi-Musikern in Tims Home-Studio in Berlin.

Um den echten Sound des neuen Albums auch live eins zu eins vorstellen zu können, wurde Tim Bendzko heute Abend von einer zehnköpfigen  Band begleitet und verzichtete sowohl auf ein Vorprogramm als auch auf ablenkende Show-Effekte. Seine Songs standen voll  und ganz im Mittelpunkt des Abends – Bendzko pur und fast jede Zeile seiner Songs wurde textsicher mitgesungen.

Dem Sänger gelang es, selbst in der großen Arena, eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre zu schaffen, persönlich und authentisch kam er rüber, ebenso seine neuen Songs „Hinter dem Meer“ oder „Immer noch Mensch“, die er mit seiner klaren Stimme aus dem Herzen sang.
Bendzko reflektierte über Beziehungen, über Menschlichkeit und die Herausforderungen in einer schnell gewordenen Welt.  Über zwei Stunden wurde der sympathische Musiker von seinen Fans gefeiert. Hier sind die Fotos:

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