VfL Bochum: Netto Marken-Discount bleibt bis 2017 Hauptsponsor

Logo_VfL_BochumPlanungssicherheit für den VfL Bochum: Seit Sommer 2009 besteht die Partnerschaft zwischen Netto Marken-Discount und dem VfL Bochum 1848. Diese Kooperation wird nun um weitere zwei Jahre verlängert, bis zum 30. Juni 2017. Der Vertrag mit dem Hauptsponsor gilt sowohl für die Bundesliga und 2. Bundesliga als auch für die 3. Liga.

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wird es auch zukünftig zur Einbindung des Energydrinks BOOSTER kommen.

„Wir freuen uns, den VfL Bochum bei seinen ehrgeizigen Zielen weiterhin unterstützen zu können. Unsere knapp sechsjährige Partnerschaft verdeutlicht unsere gegenseitige Wertschätzung und unser Fairplay. In unserer Zusammenarbeit haben wir viele innovative Ideen verwirklichen können, wie zum Beispiel die Zwei-Marken-Strategie mit Netto Marken-Discount und dem Energydrink BOOSTER auf der Trikotbrust sowie zahlreichen Fan-Aktionen und konnten somit das Sponsoring im Rahmen unserer Kommunikationsaktivitäten nutzen“, so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount.

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Dortmund zwischen Wut und Verzweiflung

War auch schon einmal besser drauf: Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt
War auch schon einmal besser drauf: Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt

Eigentlich sollte beim BVB nach der Winterpause ja alles besser werden. Rückkehrende Verletzte und eine konzentrierte Vorbereitung sollten den scheinbar zu Unrecht ans Tabellenende der Bundesliga gerutschten Champions League-Teilnehmer im neuen Jahr wieder auf Kurs bringen.
Doch nachdem das 0:0-Unentschieden vom Wochenende beim Spitzenteam von Bayer 04 Leverkusen trotz eigentlich schon eher dürftiger spielerischer Leistung insgesamt noch als Erfolg und ein Schritt in die richtige Richtung verkauft werden konnte, fehlten Fans und Beobachtern nach dem gestrigen 0:1 gegen den FC Augsburg, der zuvor noch nie gegen die Dortmunder in der Bundesliga gewinnen konnte, zunächst irgendwie die rechten Worte.
Eine Mischung aus Wut und Verzweiflung zeigte sich nicht nur direkt nach Abpfiff im Stadion unter den gut 80.000, zumindest soweit sie dem BVB die Daumen drückten, diese gefährliche Mischung waberte nach Spielende auch durch die sozialen Netzwerke und Foren.

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Eishockey: Dortmunder Kantersieg gegen Solingen

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Die bisher einzige Saisonniederlage der Eisadler Dortmund kurz vor Weihnachten in Solingen richtete zwar beim klaren Tabellenführer keinen größeren Schaden an, aber sie war dann am Sonntagabend doch die entsprechende Motivation für einen Kantersieg der Eisadler im Heimspiel gegen den EC Bergisch Land.

„Meine Mannschaft wollte unbedingt etwas gut machen“ meinte EAD Coach Krystian Sikorski nach Spielschluss um dann allerdings den hohen 15:0 Sieg zu relativieren: „Der Gegner war heute absolut kein Maßstab, am nächsten Wochenende warten auf uns wieder ganz andere Herausforderungen.“

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Der ‚Super Bowl‘ der NFL zieht heute wieder Millionen von Fans in seinen Bann


Ein TV-Tipp für die Sportfans unter unseren Lesern darf am heutigen Sonntag natürlich auch hier bei uns nicht fehlen: Denn Millionen von Sportfans auf aller Welt freuen sich seit langem auf diesen Tag! Das Finale in der nordamerikanischen Profi-Footballliga NFL steht an!
Und auch hierzulande verfolgen seit Jahren immer mehr Menschen die gigantische Show in den USA, welche in der Nacht zum Montag (deutscher Zeit) über die Bühne gehen wird.
Zum krönenden Abschluss des (Sport-)Wochenendes steht also, nach dem vielbeachteten Bundesligastart, für viele Fans dann auch noch der Super Bowl auf dem Programm.

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Jürgen Klopp gut erholt – Doch wie lange hält der zur Schau gestellte Optimismus beim BVB an?

Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt
Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt

Als BVB-Coach Jürgen Klopp am gestrigen Donnerstagnachmittag das Podium im Presseraum des Dortmunder Westfalenstadions betrat, da sah man ihm sofort an, dass er extrem um Lockerheit und den Ausdruck von großer Zuversicht bemüht war.
Das war auch nötig, wirkte er nach einer völlig verkorksten Hinrunde seiner Mannschaft bei ähnlichen Auftritten doch zuletzt zu häufig schon relativ ratlos und auch persönlich arg angeschlagen. Klopp und sein Team müssen nun in den nächsten Wochen versuchen das allerorten verlorengegangene Zutrauen in den BVB und wohl auch in die eigene Leistungsfähigkeit, aber auch viel Kredit bei Fans und Medien zurückzugewinnen.
Die erste Chance bietet sich für den BVB dazu bereits am morgigen Samstag, wenn der Revierclub beim heimstarken Champions League-Teilnehmer in Leverkusen anzutreten hat.

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Trotz aller Kritik an zunehmender Kommerzialisierung des Fußballs: Das Geschäft brummt!

DFB-Pokal und Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt
DFB-Pokal und Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt

Romantiker und Traditionalisten unter den Fußballfans kritisieren seit Jahren und fortdauernd die ihrer Meinung nach unangebrachte und zunehmende Kommerzialisierung im Spitzenfußball der Gegenwart. Schon mehrfach haben auch wir hier im Blog im Laufe der letzten Monate lebhaft diskutiert.
Jetzt, wo der Rückrundenstart in der Bundesliga nur noch wenige Tage auf sich warten lässt, kommt auch in diese Debatten neue Bewegung.
So kündigte zum Beispiel in diesen Tagen die Aktionsseite ‚Nein zu RB‘ an, sich auch im Laufe des nun in Kürze so richtig beginnenden Fußballjahrs 2015 weiterhin sehr engagiert und aktiv gegen das ihrer Meinung nach ‚rote Tuch‘ im deutschen Profifußball, den Brausekonzern ‚Red Bull‘ zu engagieren.

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Der BVB lässt die alte Klasse auch in den Vorbereitungsspielen zur Rückrunde komplett vermissen

BVB-Trainer Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt
BVB-Trainer Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt

Grundsätzlich bin ja auch ich der Meinung, dass man Testspiele von Bundesligisten im Vorfeld einer Saison bzw. einer Rückrunde natürlich nicht allzu ernst nehmen sollte. Häufig wird dabei nur mit einer sogenannten ‚B-Elf‘ gespielt, wild durchgewechselt, oder gar am Tag des Spiels zuvor noch trainiert, so dass man den sportlichen Wert und gerade auch das Ergebnis eines solchen Spiels dann nicht allzu hoch hängen sollte. Vom Unterhaltungswert solcher Begegnungen ganz zu schweigen.
Nach der katastrophalen Vorrunde für den BVB in der Bundesliga, habe ich mir in diesem Jahr allerdings alle vier Vorbereitungsspiele der Dortmunder Borussia trotzdem mal in voller Länge angetan. Und nach dem gestrigen 1:1 in Düsseldorf gegen die Fortuna steht fest, die Klopp-Truppe hat die vier angesetzten Begegnungen zumindest ungeschlagen überstanden. Das war es dann aber auch schon weitestgehend mit den positiven Erkenntnissen für den BVB.

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‚Super Mario‘: Hat die Bundesliga wirklich Angst vor seinem großen Namen?

Mario Basler. Quelle: Wikipedia, Foto: Florian K., Lizenz: CC BY-SA 3.0
Mario Basler. Quelle: Wikipedia, Foto: Florian K., Lizenz: CC BY-SA 3.0

Spannende Thesen von Mario Basler, als Spieler schon für eine eher ‚schwierige Persönlichkeit‘, irgendwo zwischen ‚Genie‘ und ‚Wahnsinn‘, genial als Spieler, aber eher als trainingsfaul und unprofessionell lebender Profi bekannt, heute in der ‚Bild‘-Zeitung.
Diese zitiert den Ex-Nationalspieler, der ganz aktuell, in dieser Woche ein neues Engagement im fußballerischen Niemandsland der 5. Liga (beim ehemaligen Top-Club Lok Leipzig) angetreten hat:
„Man sieht ja schon, ob das meine Person ist, oder die von Stefan Effenberg oder Lothar Matthäus – einem der größten Fußballer, die wir jemals hatten: Wir bekommen in Deutschland einfach keine Chance. Die Vereine haben Angst vor großen Namen.“
Basler dort weiter: „Viele Sportdirektoren und Vorstände stehen gern im Mittelpunkt. Und wenn dann so eine Person kommt, Effenberg, Matthäus oder meine Wenigkeit, dann haben die Angst davor, nicht mehr so oft vor der Kamera zu stehen. Ich glaube, dass das ein großes Problem in Deutschland ist. Das siehst du in Italien nicht, in Spanien nicht.“
Schon eine spannende Selbsteinschätzung, die der 46-jährige da (einmal mehr) von sich gibt. Kritische Reflektionen oder gar Bescheidenheit scheinen nach wie vor nicht Baslers Ding zu sein. Auf die Idee, dass das vielleicht auch etwas mit den eigenen Fähigkeiten oder seiner Art der Selbstdarstellung zu tun hat kommt Basler offenbar gar nicht, wenn es um seinen Abstieg in die Niederungen der Fußballlandschaft geht.

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5:4 gegen Köln – Eisadler Dortmund weiter erfolgreich!

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen an der Strobelallee Mitte November letzten Jahres lieferten sich die Eisadler Dortmund und der Kölner EC auch am Freitagabend wieder ein spannendes Duell. Beim letzten Mal konnten die Westfalen einen 1:3-Rückstand noch in einen 6:3-Heimsieg umbiegen, dieses Mal musste bis zum Ende gezittert werden. Denn bis zur 55. Minute drohte bei einem Spielstand von 3:4 die erste Heimniederlage in der Vereinsgeschichte der Eisadler überhaupt. Dann konnte das Team von Krystian Sikorski den Ausgleich markieren und als man schon mit dem Penaltyschiessen rechnen musste fiel die Entscheidung dann doch noch 20.9 Sekunden vor der Schlusssirene.

Mit einer Energieleistung wurde Kevin Thau zum Dortmunder Matchwinner, als er das von den knapp 500 Zuschauern viel umjubelte 5:4 erzielen konnte. Ein begeisterndes und packendes Spiel, das allerdings einen gewissen Nachgeschmack hinterließ. Denn in einer insgesamt eigentlich nicht unfairen Partie standen hinterher 122 Strafminuten zu Buche, darunter gleich 4 Spieldauerdisziplinarstrafen.

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TV-Gelder: Der Kampf um die Fleischtöpfe im Profifußball geht in die nächste Runde

Das Stadion des HSV. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion des HSV. Foto: Robin Patzwaldt

Die Fußballlandschaft in Deutschland kommt immer stärker in Bewegung. Durch den zunehmenden Einfluss von einzelnen großen Sponsoren gepushten Vereinen wie RB Leipzig und Zweitligatabellenführer Ingolstadt, wo ein Brausehersteller von Weltformat und ein großer Automobilkonzern aktuell Millionenbeträge investieren um diese Clubs auf Sicht in die erste Liga zu führen, bekommen altgediente Traditionsclubs inzwischen offenbar ‚kalte Füße‘ was ihre Überlebensfähigkeit in einem sich verschärfenden finanziellen Wettbewerb angeht.
So hat in den letzten Monaten nicht nur Kaiserslauterns Stefan Kuntz in diversen Medien für einen finanziellen Vorteil für die zuschauerstarken Traditionsclubs geworben. Auch andere dem Namen nach ‚große Vereine‘ beteiligen sich inzwischen an der laufenden Debatte. In einem Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt regte der Marketingvorstand des Hamburger SV, Joachim Hilke, nun ebenfalls an über die TV-Gelder bzw. deren Verteilungsschlüssel unter dem Gesichtspunkt einer Bevorzugung der Zuschauermagneten neu zu verhandeln. Es sei doch unstrittig, so Hilke, dass vor allem die Traditionsvereine den emotionalen Wert der Bundesligen ausmachten.

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