Von Vorfreude keine Spur: Die Fußball-WM 2026 interessiert mich weniger als Katar

Ein Land in Aufregung. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Während die Fußball-Saison 2025/26 auf Vereinsebene in ihren letzten Zügen liegt, macht sich so langsam ein Gedanke im Hinterkopf breit: Die WM kommt. Angeblich.

Irgendwo zwischen XXL-Kommerz, politischer Dauerkrise und der schleichenden Selbstentfremdung des modernen Fußballs soll im Sommer also in den USA, Kanada und Mexiko das nächste „größte Sportereignis der Welt“ steigen. Früher hätte allein die Nachricht von einem anstehenden Fußball-Großturnier bei mir gereicht, um Vorfreude auszulösen. Heute löst der Gedanke daran bei mir bestenfalls ein müdes Schulterzucken aus. Vielleicht werde ich alt. Vielleicht hat der Fußball ein Problem. Wahrscheinlich beides.

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Italien statt Iran? – Wenn Politik plötzlich Abseits pfeift

US-Präsident Donald Trump. Offizielles Porträtfoto zur Amtseinführung 2025. Foto: Daniel Torok Lizenz: Gemeinfrei

Man reibt sich inzwischen ja regelmäßig die Augen, wenn man morgens die Nachrichten öffnet. Nicht, weil der Kaffee noch nicht wirkt – sondern weil sich die Realität immer öfter wie ein schlecht geschriebener Satireartikel liest. Heute also wieder so ein Moment: USA wollen Italien zur Fußball-WM einladen. Statt Iran. Klar. Warum auch nicht gleich Brasilien gegen Liechtenstein tauschen, wenn’s gerade passt?

Der Clou: Es ist nicht der 1. April. Es ist einfach nur ein ganz normaler Tag im Jahr 2026. Und „normal“ ist dabei das eigentlich Erschreckende.

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Steinmeiers kleiner Krieg gegen Trump und Merz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Steffen Prößdorf Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Bundespräsident überschreitet seine Befugnisse, indem er den Krieg gegen das iranische Terrorregime als „völkerrechtswidrig“ einstuft, was nur der Bundesregierung zusteht. Passt: 2019 hatte er den Mullahs zum 40. Jahrestag ihrer Machtergreifung gratuliert und als Außenminister Appeasement ihnen und Putin gegenüber betrieben. Höchste Zeit, dass er verschwindet.

„Nicht unser Krieg!“ Hinter dieser Parole versammeln sie wieder einmal nicht nur unverbesserliche Pazifisten, sondern die meisten Deutschen – im vom Kanzler, Außenminister und nun auch Präsidenten geschürten falschen Glauben, der von den Teheraner Theokraten seit 1979 geführte Krieg  gegen Israel und den Westen ginge „uns“ nichts an. Ebenso die Gegenschläge Israels und der USA und das Feuer, das die Revolutionsgarden darauf im ganzen Nahen Osten entzündet haben inclusive Sperrung der für die Weltwirtschaft überlebenswichtigen Straße von Hormus.

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12 Thesen gegen die Irankrieg-Kritiker

USS Gerald Ford U.S. Navy photo by Erik Hildebrand Lizenz: Gemeinfrei

„Israel und die USA haben ihren völkerrechtswidrigen Krieg schon verloren“, „Die Ziele sind völlig unklar“, „Sie werden sie nie erreichen“, „Das nächste Vietnam“: Die Sessel-Strategen und Social-Media-Militärexperten überbieten sich mal wieder. Was aber, wenn sie alle komplett daneben liegen?

„Krieg ist Scheiße“, pflegte Altkanzler Helmut Schmidt zu sagen. Er wusste, wovon er sprach. Schließlich hatte er am Vernichtungskrieg von „Adolf Nazi“ mitgewirkt und war später Verteidigungsminister, als die Bundeswehr im Kalten Krieg gegen die Rote und die Volksarmee stand. Er sagte allerdings auch: „Manchmal muss man Kriege führen. Aber dann muss man wissen, was man erreichen will und ob man es erreichen kann. Und wie man aus dem Krieg wieder rauskommt.“

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Triumph gegen den Islamismus

Ali Chamenei Foto: Khamenei.ir Lizenz: CC BY 4.0


Die Eliminierung des iranischen Gottesherrschers und obersten Terrorexporteurs durch Israel ist ein gewaltiger Schritt, den globalen Vormarsch des gewaltbereiten Islam zu bremsen. Auch in Deutschland, wo die linken Unterstützer jaulen.

Millionen im Iran, im Exil und in Israel jubeln: Revolutionsführer Ali Chamenei, der 37 Jahre lang Terror, Tyrannei und Krieg über sein Land und den gesamten Nahen Osten bis nach Europa brachte, der den jüdischen Staat mit Vernichtung bedrohte, die islamische Bombn bauen wollte und die Massenproteste im Januar im Blut ertränken ließ, verantwortlich für den Tod Zehntausender, ist in der Hölle. Ausgeschaltet durch einen der präzisen israelischen Luftschläge gemeinsam mit den USA, wie auch der Kommandeur der Revolutionsgarden und Dutzende weitere Führungsfiguren.

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Arye Sharuz Shalicar: „Israel und Amerika haben den Menschen im Iran die Tore geöffnet, die Tore zur Freiheit“

2024: Arye Sharuz Shalicar in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)
2024: Arye Sharuz Shalicar in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)

Arye Sharuz Shalicar ist – als ehemaliger Pressesprecher der IDF, deutsch-israelischer Politikwissenschaftler, Autor (Überlebenskampf, Schalom Habibi, 100 Weisheiten um das Leben zu meistern, Tagebuch aus Cherson)  und Publizist mit persischen Wurzeln – der perfekte Ansprechpartner, wenn es um Fragen zum aktuellen Waffengang Israels und der USA gegen das Terrorregime der Mullahs im Iran geht.

Während des israelischen Anti-Terror-Einsatzes, nach dem verheerenden Terrorangriff aus Gaza am 07.10.2023, startete Arye Sharuz seinen Podcast Nahost Pulverfass – Kriegsbericht aus Israel. In den letzten drei Monaten war in seinem Podcast eher wenig Aktivität festzustellen. Mit der Folge „Operation brüllender Löwe“ vom 28.02.2026 und der Folge „Israel tötet den Diktator Khamenei“ vom 1. März 2026, meldete sich Arye Sharuz sich jetzt als Podcaster zurück.

Die Ruhrbarone hatten Fragen zum aktuellen Kampf gegen das islamistische Terrorregime, das seit Jahrzehnten – über seine Proxis Hamas, Hisbollah und Huthis – im Nahen Osten für Terror und Krieg verantwortlich ist und durch das ballistische Raketenprogramm und seinem Streben nach Nuklearwaffen eine Gefahr für die gesamte Welt darstellt.

Das Gespräch fand am 01.03.2026, vor dem Angriff der Hisbollah auf Israel, statt.

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Operation Freiheit und Völkerrecht

Iraner gegen das Mullah-Regime (Foto: Peter Ansmann)
Operation erwachender Löwe: alte iranische Flaggen bei Protesten gegen das Mullah-Regime (Foto: Peter Ansmann)

Auch wenn Linke schreien: Man muss Israel und den USA Erfolg wünschen mit ihrem Militäreinsatz gegen das iranische Regime, um den Völkern Irans und Israels endlich zu ihrem Recht auf Sicherheit und Freiheit zu verhelfen – auch vor der islamische Atombombe.

Seit Wochen waren die Militärschläge von den einen erhofft worden, vor allem von den Iranerinnen und Iranern, die schon bei ihren grausamst niedergeschlagenen Protesten im Januar darauf gehofft hatten. Andere warnten, darunter der US-Generalstabschef. Samstag früh gab Trump dann nach langem Zögern den Angriffsbefehl, in Kooperation mit der israelischen Regierung. Und im Iran feierten Menschen auf den Straßen die Einschläge der Bomben. Wann hat es das je gegeben?

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Trumps Zivilisationsbruch

Auf dem Weg zum Diktator? Donald Trump. Offizielles Porträtfoto zur Amtseinführung 2025. Foto: Daniel Torok Lizenz: Gemeinfrei

Ein US-Präsident, der Demonstranten exekutieren lässt, die Demokratie verachtet, permanent lügt, Verbündete erpresst und Länder überfällt: Das ist mehr als nur eine diktatorische, neoimperiale Anwandlung. Das zerstört die gemeinsame Wertebasis des Westens.

Ich habe schon etliche schreckliche US-Präsidenten miterlebt: Richard Nixon, Ronald Reagan, George W. Bush und auch Trumps erste Amtszeit. Antiamerikanismus ist mir dennoch völlig fremd. Die USA waren für mich, wie für viele, trotz aller schlimmen Fehler, trotz der Unterstützung für

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Europa im Zweifrontenkrieg

Auf Angriffskurs: US-Präsident Trump (Bild: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Die europäische Gemeinschaft muss sich nicht mehr nur Putins Aggression erwehren, sondern jetzt auch Trumps offenem Angriff. Sie hat dafür mehr Möglichkeiten als viele glauben. Denn die USA sind genauso auf Europa angewiesen wie umgekehrt.

Eiszeit wegen Grönland: So könnte man passend das neue Kapitel im zerrütteten Verhältnis zwischen Europa und den Trumpschen USA betiteln. Ging es im vorigen Jahr eins nach seiner Wiederkehr noch darum, ihn davon abzuhalten, die Ukraine und damit den gesamten Kontinent Putin auszuliefern, hat er nun auf völlige Konfrontation geschaltet. Mit neuen Zöllen will er Dänemark und die EU zwingen, ihm die riesige Insel auszuhändigen – als Vorstufe womöglich zu einer militärischen Eskalation innerhalb der Nato. Übler geht’s kaum.

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Hoffen auf Trump

Während nicht nur Linke den um ihre Freiheit und ihr Überleben kämpfenden Menschen im Iran und den Kurden und anderen Minderheiten in Syrien ihre Solidarität verweigern, richten sich deren Hoffnungen auf ein Eingreifen der USA und Israels – den angeblichen Schurken der Welt.

Seit 48 Jahren unterdrücken die Mullahs besonders die Frauen im Iran mit brutalster Gewalt und bedrohen nicht nur Israel und die gesamte Region, sondern auch die westlichen Staaten. In mutiger Verzweiflung erheben sich dagegen erneut Menschen im ganzen Land. Das islamische Regime hat unter ihnen ein Gemetzel angerichtet. Wer aber gedacht hätte, dass spätestens nun alle, die gegen den angeblichen israelischen Völkermord in Gaza auf die Straßen gingen, gegen diesen Genozid am eigenen Volk protestieren würden, sieht sich bitter getäuscht. Was deren Motive entlarvt.

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