Mats Hummels will über Wechsel im Sommer selber entscheiden können – Was sagt der BVB dazu?

Foto: Ulrike Märkel
Foto: Ulrike Märkel

Wie wenig laufende Verträge im modernen Profifußball aktuell nur noch wert zu sein scheinen, das beweist aktuell mal wieder ein Interview von BVB-Kapitän Mats Hummels im heutigen ‚Kicker‘. Trotz noch bis 2017 laufendem Vertrages in Dortmund kokettiert Hummels dort ganz offen mit einem möglichen Wechsel im nahenden Sommer und sorgt damit für mächtig Unruhe im Lager der BVB-Anhänger.
Bereits in der Vorwoche war das angebliche Interesse von Manchester United einmal mehr öffentlich groß thematisiert worden, wo man angeblich bereit ist den Dortmundern eine Ablösesumme von über 40 Mio. Euro für den Abwehrspieler zu überweisen.
„Ich sage offen und ehrlich, dass ich über meine Zukunft nachdenke, dass ich mir derzeit überlege, was ich mir vorstellen kann“, sagte der BVB-Kapitän nun im Interview. „Oft denke ich, dass ich auf jeden Fall mal ins Ausland möchte. Dann gibt es aber auch Tage, an denen ich sage, dass ich das nicht brauche. Grundsätzlich glaube ich aber, dass einem das Ausland sowohl in der fußballerischen wie auch der persönlichen Entwicklung guttun wird.“

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Warum diese Eile bei einer vorzeitigen Vertragsverlängerung von Horst Heldt auf Schalke?

Kann Schalke zukünftig wieder häufiger so ausgelassen feiern? Foto: Michael Kamps
Kann Schalke auch zukünftig wieder so ausgelassen feiern? Foto: Michael Kamps

Auch in der derzeitigen Länderspielpause gehen in der Fußball-Bundesliga die heiß diskutierten Themen nicht aus. Aktuell im Brennpunkt: Eine mögliche Vertragsverlängerung von Schalkes Sportvorstand Horst Heldt, über das aktuelle Vertragsende im Jahr 2016 hinaus. Ein Vorhaben, das von vielen Schalke-Anhängern durchaus kritisch gesehen wird.
Zumindest wenn es nach Schalkes Aufsichtsratsvorsitzendem Clemens Tönnies geht, soll Horst Heldt jedoch wohl langfristig Sportvorstand des Bundesligisten bleiben. Nach Informationen der „Sport Bild“ soll der 45-jährige ehemalige Mittelfeldspieler nämlich noch deutlich länger beim FC Schalke 04 verantwortlich tätig bleiben.
„Horst Heldt ist für Schalke gesetzt, gar keine Frage. Es spricht überhaupt nichts dagegen, den Vertrag zu verlängern. Wir sind ein gutes Team“, wird Clubchef Tönnies dort aktuell zitiert.
Doch warum eigentlich so eilig, wenn der Vertrag doch ohnehin noch eine ganze Weile läuft?

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BVB: Hans-Joachim Watzke sollte sich bei Thema Bayern München endlich zurücknehmen!

Aki Watzke (li.) bei der Bilanpressekonferenz des BVB im August 2014. Foto: Robin Patzwaldt
Aki Watzke (li.) bei der Bilanpressekonferenz des BVB im August 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Der verbale Schlagabtausch zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund ging nun in eine neue, in eine völlig unnötige Runde. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verriet dem ‚Kicker‘, dass der FC Bayern neben Mario Götze und Robert Lewandowski noch mehr BVB-Stars an die Isar locken wollte.
Watzke schilderte dort, dass der FC Bayern dem BVB „die Herzstücke Götze und Lewandowski herausgerissen“ habe, und es waren dem Sauerländer zufolge „ nicht die einzigen Spieler, denen sie Avancen gemacht haben“.
„Wir sind auch deshalb für die Bayern eine massive Bedrohung geworden, weil wir die höchsten Sympathiewerte haben. Wir polarisieren nicht so stark, kommen sehr sympathisch rüber. Das hat man bei Bayern sehr genau analysiert“, erklärte er. Der FC Bayern habe damit die erfolgreiche Dortmunder Mannschaft von 2012 „zerstören“ wollen.
Diese Vorwürfe sind jedoch in der Substanz weder wirklich neu, noch sind sie in der aktuellen Situation der Borussia irgendwie hilfreich. Watzke sollte sich solche Aussagen zukünftig, auch wenn sie im Kern ja vielleicht sogar der Wahrheit entsprechen, einfach sparen.

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Marco Reus auf dem Weg zur ‚Heiligsprechung‘ in Dortmund? Gemach, gemach!

Marco Reus jubeld auch weiterhin in Schwarzgelb. Foto: BVB
Marco Reus jubelt auch weiterhin in Schwarzgelb. Foto: BVB

Was für eine tolle Nachricht für alle, die es mit dem BVB halten! Entgegen der allgemeinen Annahme hat Mittelfeldspieler Marco Reus seinen Verbleib beim BVB auch über das Saisonende hinaus verkündet, seinen Vertrag mit Ausstiegsklausel verlängert und damit auf die ihn für andere Verein relativ günstig zu transferierende Klausel in seinem bisherigen Arbeitspapier verzichtet.
Dafür gebührt ihm, in Anbetracht der Tatsache, dass er im Ausland und wohl auch bei Bayern München u.U. deutlich mehr Geld hätte verdienen können als in Dortmund Respekt.
Die Entscheidung zeigt auch, dass im Fußball der Gegenwart nicht immer nur das Geld entscheidet, wie viele ja längst befürchten. Das ist schön zu sehen und tut allen Fußballromantikern zweifelsohne gut.
Folgerichtig ergießt sich auf den 25-jährigen seit gestern Mittag nun eine Welle der Bewunderung und Dankbarkeit. Hauptsächlich natürlich von BVB-Fans und –Anhängern, aber durchaus von Leuten, denen eine Vereinsbrille in diesem Zusammenhang nicht nachgesagt wird, etwa von DFB-Boss Wolfgang Niersbach, der sich z.B. ebenfalls über diese Entscheidung erfreut zeigte.

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VfL Bochum: Netto Marken-Discount bleibt bis 2017 Hauptsponsor

Logo_VfL_BochumPlanungssicherheit für den VfL Bochum: Seit Sommer 2009 besteht die Partnerschaft zwischen Netto Marken-Discount und dem VfL Bochum 1848. Diese Kooperation wird nun um weitere zwei Jahre verlängert, bis zum 30. Juni 2017. Der Vertrag mit dem Hauptsponsor gilt sowohl für die Bundesliga und 2. Bundesliga als auch für die 3. Liga.

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wird es auch zukünftig zur Einbindung des Energydrinks BOOSTER kommen.

„Wir freuen uns, den VfL Bochum bei seinen ehrgeizigen Zielen weiterhin unterstützen zu können. Unsere knapp sechsjährige Partnerschaft verdeutlicht unsere gegenseitige Wertschätzung und unser Fairplay. In unserer Zusammenarbeit haben wir viele innovative Ideen verwirklichen können, wie zum Beispiel die Zwei-Marken-Strategie mit Netto Marken-Discount und dem Energydrink BOOSTER auf der Trikotbrust sowie zahlreichen Fan-Aktionen und konnten somit das Sponsoring im Rahmen unserer Kommunikationsaktivitäten nutzen“, so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount.

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Werden Ilkay Gündogan und Marco Reus dem BVB rasch wieder zu mehr Ruhe verhelfen, oder siegt ihr Egoismus?

Ilkay Gündogan. Foto: BVB
Ilkay Gündogan. Foto: BVB

Kaum kehrt der BVB aus der kurzen Winterpause wieder in den Trainingsalltag zurück, sind auch die besorgniserregenden Negativschlagzeilen wieder am Start. Ilkay Gündogan, erst seit wenigen Wochen wieder auf dem Platz mit dabei, sorgt diesmal für diverse Spekulationen über einen möglichen Vereinswechsel.
Der Nationalspieler war bekanntlich über ein Jahr lang mit Rückenproblemen gar nicht mit dabei, wenn es für die Dortmunder um Bundesligapunkte ging. Ein mehrmonatiger Vertragspoker (der Vertrag von Gündogan wäre eigentlich im Sommer 2015 ausgelaufen) endete erst im vergangenen April mit einer eher symbolischen Verlängerung um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2016.
Die im Umfeld zunächst vielfach bejubelte Unterschrift unter das neue Arbeitspapier war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits erkennbar eher eine nette Geste des Vereins als eine tatsächliche Lösung. Denn diese nahm Gündogan die Unsicherheit über seine sportliche Zukunft, zumindest was das Arbeitspapier betraf. Der 24-jährige konnte sich so zunächst ganz auf seine körperliche Gesundung konzentrieren.
Bei näherer Betrachtung war jedoch klar, dass die Aufgabe einer längerfristigen Vertragsverlängerung so nicht gelöst war.

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Skurriler Auftritt bei Sky90: Ist Jens Keller schlicht zu brav für den Job?

S04-Trainer Jens Keller. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC
S04-Trainer Jens Keller. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC BY-SA 3.0

Fernseh-Diskussionsrunden in Sachen Sport schmücken sich ja gerne mit prominenten Gästen aus dem Tagesgeschäft. So eben auch die Fußballdebatte ‚Sky90‘ im Pay-TV. Gestern war dort Schalke-Coach Jens Keller zu Gast. Er diskutierte u.a. mit Reporterlegende Werner Hansch und Ex-Bayern-Spieler Owen Hargreaves bei Moderator Patrick Wasserziehr über die Lage beim FC Schalke 04.

Und es sollte ein wahrlich ungewöhnlicher Auftritt von Keller werden. Als Zuschauer konnte man fast den Eindruck gewinnen Keller befände sich in einem im TV übertragenen 90-minütigem Vorstellungsgespräch.

Normalerweise agieren die Promi-Gäste in dieser Talkrunde als mindestens gleichberechtigte Gesprächspartner, erzählen dort gerne mal aus dem Innenleben ihrer Clubs, stellen ihre Sicht der Dinge dar usw.. Manchmal werden sie dabei von den Fragestellern regelrecht hofiert. Bei Keller war das gestern ganz anders. Ihm wurde kräftig auf den Zahn gefühlt. Nicht immer auf die nette Art.

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BVB: Warum beendet Marco Reus die Spekulationen um seine Person nicht?

Marco Reus. Foto: BVB
Marco Reus. Foto: BVB

Marco Reus und kein Ende! Nachdem der Ärger zwischen dem BVB und dem FC Bayern München in der Vorwoche zum Thema ‚Marco Reus‘ schon so richtig hochkochte, legt Franz Beckenbauer in dieser Angelegenheit nun noch einmal kräftig nach.

„Wenn Reus 2015 nicht zu Bayern wechselt, wird er vermutlich zu einem anderen internationalen Top-Klub wie Real oder Manchester gehen. Dortmund wird ihn kaum halten können“, zitiert die ‚Bild‘ den Ehrenpräsidenten des Rekordmeisters.

Einen Wechsel zu ‚seinem‘ Verein würde Beckenbauer zudem ausdrücklich begrüßen: „Ich kann mir ihn gut in München vorstellen. Wenn man einen Spieler von dieser Klasse bekommen kann, muss man es auch probieren.“

Wie zu erwarten war, bekommt der BVB das Thema so schnell offenbar nicht mehr von der Tagesordnung.

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Christoph Kramer und die offenbar sinkende Bedeutung von Verträgen im Profifußball

Das Stadion von Borussia Mönchengladbach. Quelle: Wikipedia, Foto: Marcel Meier, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Das Stadion von Borussia Mönchengladbach. Quelle: Wikipedia, Foto: Marcel Meier, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Jüngste Äußerungen des 23-jährigen Fußball-Nationalspielers Christoph Kramer lassen einen mal wieder über Sinn bzw. Unsinn der aktuell üblichen Verhaltensweisen von Profikickern und Vereinen in diesem Lande in Sachen Vertragstreue und -wirksamkeit nachdenken.

Kramer, aktuell von Bayer 04 Leverkusen an den Konkurrenten Borussia Mönchengladbach ‚ausgeliehen‘, möchte nämlich seinen bei den Werkskickern unterschriebenen Vertrag, der aktuell noch bis 2017 läuft, dort wohl nicht (mehr) erfüllen. Dies legen zumindest jüngste Äußerungen des Spielers nahe.

Der gebürtige Solinger widerspricht in einem aktuellen Interview mit dem ‚Spiegel‘ Darstellungen, wonach er 2015 auf jeden Fall vereinbarungsgemäß wieder für Leverkusen spielen werde: „Wenn ich irgendwo nicht spielen möchte, spiele ich da nicht. Da kann ein Vertrag aussehen, wie er will.“

Und er legt nach: „Ganz generell“ fühle er sich im Fußballgeschäft „manchmal wie in einem modernen Menschenhandel. Doch am Ende entscheide immer noch ich“.

Das sitzt! Und die selten klaren Aussagen des Überraschungsweltmeisters fachen aktuell die Diskussionen in der Fußballlandschaft wieder neu an. Was ist von den in der Regel hochdatierten Verträgen im Fußball aktuell überhaupt noch zu halten?

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BVB: Hans-Joachim Watzke verlängert seinen Vertrag bis 2019

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim 'Aki' Watzke. Foto: Robin Patzwaldt
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim ‚Aki‘ Watzke. Foto: Robin Patzwaldt

Die Verantwortlichen beim BVB haben sich mit Hans-Joachim Watzke, auf eine vorzeitige Verlängerung seines am 31. Dezember 2016 auslaufenden Vertrages bis zum 31. Dezember 2019 geeinigt. Damit wird der Sauerländer auch weiterhin als Vorsitzender der Geschäftsführung fungieren und wie bisher schwerpunktmäßig für die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie für die Bereiche Sport, Kommunikation und Sponsoring verantwortlich zeichnen.

Dies gab die Borussia soeben offiziell bekannt. „Hans-Joachim Watzke hat in den vergangenen Jahren herausragende Arbeit geleistet. Er war ein Baumeister der jüngeren Vergangenheit des BVB, ist ein Baumeister der Gegenwart und wird nun nachhaltig die Weiterentwicklung dieses großartigen Klubs betreiben. Borussia Dortmund ist hoch erfreut darüber, in Hans-Joachim Watzke bis mindestens 2019 einen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich überragenden Mann an der Spitze der Geschäftsführung zu wissen“, betonte Borussia Dortmunds Präsident Dr. Reinhard Rauball.

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