In Wahrheit gibt’s da vermutlich längst keinen Anschluss mehr (Originalwortlaut musste im Hinblick auf eventuell justiziable Äußerungen in Teilen entfernt werden)

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8 Kommentare

  1. #1 | Kujauen sagt am 16. April 2021 um 00:45 Uhr

    Habe ich das richtig verstanden?

    Anteil der bereits geimpften Bürger*Innen:

    EU 6,7 %
    D 6,2 %
    USA, UK, Isreal: > 50 %

    Die Tageszeitung "taz" schrieb am 5. April 2021: "Es gibt kein deutsches Impfdesaster.
    Nein, wir sind nicht „Impfweltmeister“. Aber vieles läuft gut." Und für solche Texte geben ernsthaft Menschen in diesem Land ihr Geld aus?

    Was ist aus dem Mut geworden, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen?

  2. #2 | Silke Zeidler sagt am 16. April 2021 um 13:14 Uhr

    Wir hängen wirklich ganz unglaublich hinterher.
    Wir sollten längst alle im Lockdown sitzen und auf unsere Impftermine warten.
    Und uns darüber Gedanken machen, ob und in welcher Form die No-Covid-Strategie sinnvoll ist.
    Damit das nicht unklar ist: sie hätte längst Sinn ergeben und uns viele Erkrankugen und Tote erspart, hätte man von vorn herein auf
    die Vorschläge des Helmholtz-Instituts gehört und geschaut, was davon wie umsetzbar ist.
    Bis zur Impfung wären wir damit so viel besser durch die Pandemie gekommen, es ist einfach nur traurig.

    So, aber jetzt, aktuell, stehen da ja immer noch zwei Ansätze im Raum.
    Der eine ist halt, wir werden uns aus der Pandemie herausimpfen können. (ok, wir halt nur theoretisch)
    Dann gibt's alles halbe oder jedes Jahr eine Auffrischimpfung, angepasst an die Virusmutationen, und gut ist.

    Dem entgegen steht, dass das Virus tatsächlich so mutieren könnte, das sich da halt eben nicht mehr der Impfstoff so
    einfach anpassen ließe. Zurück auf Null.
    Im Labor war es tatsächlich möglich, so eine Mutante heranzuzüchten.
    Nur, wozu ich halt keine Informationen gefunden habe bis jetzt, (was auch durchaus an mir liegen kann, MfA steht bei mir
    für Master of Fine Arts und nicht Medizinische Fachangestellte und ich bin hier schwer am rudern, um überhaupt mitzukommen und nicht aus Unwissenheit irgend 'nen Quatsch zu verzapfen),
    ist, wie wahrscheinlich es denn ist, ob diese verdammte Mutation auch tatsächlich draußen entsteht.

    Was dann halt ganz eindeutig dafür sprechen würde, die No-Covid-Strategie dauerhaft um- und einzusetzen.
    So, das ist eigentlich die Diskussion, die gerade geführt werden sollte, denk ich.

    Aber statt dessen – oh was ein Elend.
    Irgend welche Freiheitkämpfer, die offensichtlich davon ausgehen, dass Mrs Ciesek und Mr Lauterbach gerade beschlossen haben,
    uns allen gehörig auf den Keks zu gehen mit einer nächtlichen Ausgangssperre,
    Arbeitgeber, die sich ernsthaft quer stellen und gegen die Testangebotspflicht klagen wollen,
    Eltern, die denken, ihre Kinder würden aber mindestens mal vergiftet, wenn sie sich testen würden,
    ja haben denn alle beschlossen, möglichst viel Unheil anzurichten oder was soll dieser (zensiert) ?

    Wir können ja wirklich gern über bessere Alternativen zu dem momentan diskutierten Lockdown diskutieren.
    Aber doch aus genau diesem Lockdown heraus und nicht während alle 5 Minuten in diesem Land jemand an Corona stirbt?!
    Und statt dessen genau nichts passiert? Und es deshalb mit Sicherheit noch mehr werden?
    Haben die alle immer noch nicht verstanden, was eine exponentille Kurve ist?

    Momentan, jetzt, haben wir nichts anderes, und jeder Tag, jede Verzögerung macht das alles doch nur immer noch schlimmer.
    Aber Mr Laschet hört weiter auf Mr Streeck – ja geht der Herr denn auch immer weiter zu dem selben Arzt, obwohl der
    in der Vergangenheit wiederholte Male ernsthaft Mist gebaut hat?
    Also ich wechsel dann ja.

    Oh, ja natürlich haben sich auch – uhm – ich nenne das mal so ganz grob *alle anderen* schon vertan.
    Mr Drosten, z. B., als er erst mal nicht so sicher war, ob diese Mutante 1.1.7 tatsächlich zusätzlich Probleme bereiten würde,
    kurz vor Weihnachten. Aber alles in allem ist das doch wirklich sehr präzise, was er sagt und vorhergesagt hat.
    So, und Wissenschaft ist ja nu nichts anderes als das muntere Stolpern von einer Fehlannahme zu der nächsten.
    Das ist halt so der Weg, um den Fakten auf die Spur zu kommen.
    Nur sollte man halt auf die hören, die so nah wie 's halt irgend möglich ist an den Fakten sind. Also Mrs Brinkmann etc…

    Ach, aber statt dessen, Herumgejammer, dass das dieses Hin und Her unerträglich sei.
    So ein Unfug. Es muss den Menschen doch nur erklärt werden, dass Wissenschaft so halt funktionert.
    Die verstehen das dann schon.

    Ich komme mir momentan vor wie in einem Albtraum in einem Albtraum, so verkehrt ist, was hier passiert.

  3. #3 | Ali Mente sagt am 16. April 2021 um 15:15 Uhr

    "Was ist aus dem Mut geworden, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen?"

    Menschen, die sich des eigenen Verstandes bedienen, gelten heute als gefährliche Extremisten und Spinner. Als vorbildlicher Demokrat hinterfragt man Maßnahmen heutzutage niemals, ganz so wie es Herr Wieler angeordnert hat.

  4. #4 | Silke Zeidler sagt am 16. April 2021 um 16:04 Uhr

    @ Ali Mente Bitte was faseln Sie da? Wo steht das? Wo hat Mr Wieler das je so behauptet? Wo ist er überhaupt durch irgend welche auch nur im Ansatz
    extremistischen Aussagen aufgefallen? Ich selbst schreib da doch, ja, ja klar kann man das hinterfragen.
    Bessere Alternativen sofort willkommen, ich nehme an, Sie sitzen da längst an einer ausgefeilten Modellierung, die das Problem anders löst.

    Wir haben jetzt nichts anderes. Und es ist zum – es krepieren gerade alle 5 Minunten Menschen an Corona.
    Das hätte verhindert werden könnnen.
    Und es werden noch viel mehr. In den nächsten zwei Wochen sowieso. Aber alles danach könnte jetzt sofort verhindert werden.

    Oh ja, Verstand anwerfen, herzlich willkommen, höchste Zeit dafür.
    Aber alles was ich lese sind reflexhafte, unüberlegte Äußerungen. Mr Wieler in eine absolutistische Ecke zu stellen ist komplett absurd.

    So, und eigentlich sollte der Teil längst abgeschlossen sein, wir laufen hier rückwärts statt uns mal das anzugucken, was wirklich…
    aber mehr als Automatismen ist wohl gerade nicht drin.

  5. #5 | Ali Mente sagt am 16. April 2021 um 17:19 Uhr

    @4
    In diesem Video ab 0:37 hat Herr Wieler das gesagt:

  6. #6 | Silke Zeidler sagt am 16. April 2021 um 18:57 Uhr

    @ 5 Oh also – aber da redet er ja von den Masken, dem Abstand und Hände waschen. Und die Rede ist von *niemals mehr*
    in Frage stellen… also, über die Masken wurde ja nu auch genug diskutiert.
    Und Abstand halten und Handhygiene standen einfach nie zur Debatte, weil das no-brainer sind.
    Zum nächsten Sonnenkönig wird er so jetzt aber doch eher nicht.

  7. #7 | Ali Mente sagt am 16. April 2021 um 19:09 Uhr

    Warum soll man eigentlich nicht darüber diskutieren, dass das Tragen von "Alltagsmasken" heute illegal ist, aber damals unter Androhung von Strafe erzwungen und nicht hinterfragt werden durfe? Danach das gleiche Spielchen mit den "medizinischen" Masken, die dann zur Pflicht wurden und dann innerhalb von 3 Tagen (zumindest in Berlin) gegen FFP2-Staubschutzmasken getauscht werden mussten, da auch diese illegal wurden. Und das obwohl keine dieser Masken vor einer Infektion mit Viren schützt.

  8. #8 | Wolfram Obermanns sagt am 16. April 2021 um 23:03 Uhr

    Wieler und die Masken, das ist schon ein peinlicher Witz und hat der Glaubwürdigkeit seines Hauses nicht wenig geschadet.
    Alltagsmasken sind heute vernünftiger Weise als unzureichend eingestuft, da Leute mit "Netzstrumpf" über der Nase meinten die Anforderungen zu erfüllen bzw. unterlaufen zu können. Wegen dieser Dummheit mußte der Gesetzgeber nachregeln.
    Der Berliner FFP2-Wahn gehört dagegen eher in das Weite Feld der RRG-Alltagsuntauglichkeit, die in diesem Fall sicherheitshalber nach der Devise "Viel hilft viel" handelt.

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