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2 Kommentare zu “Der Ruhrpilot

  • #1
  • #2
    fremdschämen

    zur oben erwähnten Veranstaltung mit Camila Vallejo aus Chile sei noch erwähnt, dass dort einem wieder mit voller Wucht die Provinzialität des Ruhrgebiets vor Augen geführt wurde.

    Warum die Rosa-Luxemburg-Stiftung den DGB (NGG und GEW) als lokale Veranstalter ausgesucht hat, wird ihr Geheimnis bleiben. Man muss dem DGB nicht zu nahe treten, aber übermässige Nähe und Kenntnis von sozialen Bewegungen hat er nicht. So kamen die Veranstalter auf die geradezu absurde Idee AktivistInnen aus Chile, die durch monatelange Besetzung, Demos und Straßenaktionen für Furore gesorgt haben, in einem Sitzungssaal des (wirklich verdammt hässlichen) Dortmunder Rathaus zu präsentieren. Wer den nicht kennt; der Raum wird unter den Kronleuchtern eingenommen von einem massiven langen Tisch für ca. 50-60 Menschen. Weitere Sitzplätze sind aus Sicherheitsgründen verboten.

    Das massiv geballte Unwissen in Dortmunder Gewerkschaftskreisen schämte sich auch nicht zu sagen, dass sie mit dem Andrang von 150 Menschen nicht gerechnet hatten. Nur zur Erinnerung, in Chile unterstützen hundertausende Menschen seit April 2011 in Demos die Bewegung der Studierende. Camila Vallejo brachte es zum Medienstar in Zeit, Spiegel und im Guardian zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten 2011 (weltweit wohlgemerkt).

    Nun darf dem DGB wirklich nicht vorgeworfen werden, dass er nicht auch alles für eine geringe Beteiligung tat. Werbung für die Veranstaltung Fehlanzeige, jedenfalls bekam der nicht medieninkompatible Autor dieser Zeilen nichts mit. Da die RLS aber bundesweit Infos verbreitete kam die Info der Veranstaltung über diese Netzwerke im Internet (dieses unbekannte Wesen) bei vielen Menschen doch noch an.

    Wenn die lokalen Gewerkschafter schon bei 150 Menschen staunen. In Hamburg (halb so groß wie das Ruhrgebiet) kamen tags zuvor 450.

    Die Veranstaltung war interessant, gerade weil auch Bezüge zu Europa hergestellt wurde. Beeindruckend dabei ist immer wieder, wie lateinamerikanische Bewegungsmenschen es beherrschen kämpferisch und beeindruckend zu reden. Ohne das es peinlich wird! Ein Fall für ganz viel Nachhilfe für die DGB-Gewerkschaften.

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