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Gaza-Demo ohne Zwischenfälle – Linken-Chef Michalowsky marschiert gemeinsam mit Neonazis

2014-07-19 13.54.14Ohne Zwischenfälle ist am Nachmittag eine Demonstration der „Freunde Palästinas“ durch den Dortmunder Norden verlaufen. Gut 500 Menschen demonstrierten gegen die Aktionen des israelischen Militärs im Gazastreifen. Wie bei solchen Demonstrationen üblich wurden immer wieder Parolen wie „Israel Kindermörder!“ oder „Zionisten sind Faschisten gerufen“. Neonazis beteiligten sich wie in der vergangenen Woche auch wieder an der Demonstration. Auch Ralf Michalowsky, Linken Chef in NRW, der an den antisemitischen Ausschreitungen in Essen nichts auszusetzen hat, war zusammen mit Frauendecks-Veteranin Inge Höger anwesend.

 

 

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29 Kommentare zu “Gaza-Demo ohne Zwischenfälle – Linken-Chef Michalowsky marschiert gemeinsam mit Neonazis

  • #1
    M. Adelmann

    Wo bitte, sind die Belege für die Aussagen in diesem Artikel? (Neonazis und Linken-Chef gemeinsam bei der gleichen Demo)

  • #2
    Stefan Laurin

    @M. Adelmann: Uns liegt entsprechendes Bildmaterial vor. Unser Autor war vor Ort.

  • #3
  • #4
  • #5
  • #6
    ex-linker

    Das Gute an der Geschichte ist, dass sich der hiesige Landesverband angesichts seiner parlamentarischen Bedeutungslosigkeit, nun offensichtlich hemmungslos enttarnt. Das Schlechte ist, dass die bürgerlichen Medien sich anscheinend nicht berufen fühlen diesen Sumpf genauer zu durchleuchten, Rösser und Reiter beim Namen zu nennen und personelle Verbindungen und Verflechtungen der Israelhasser an’s Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Es sind schließlich immer wieder dieselben Namen, über die man da stolpert.

  • #7
    Erdgeruch

    Wenn das stimmt, dann bitte ich auch darum, denn das hätte eine ganz andere Dimension als alles bisherige.

  • #8
    Sebastian Weiermann

    Hallo,

    ich muss euch enttäuschen. Es gibt kein Video auf dem Michalowsky gemeinsam mit Nazis „We are the Champions“ singt. So einen Vorfall hat es nämlich nicht gegeben.
    Fakt ist auch, Michalowsky hat sich meist im vorderen Teil der Demo aufgehalten, die Nazis sind hinten gelaufen. Trotzdem haben sie gemeinsam gegen Israel demonstriert.
    Das wird übrigens auch von niemandem abgestritten. Michalowsky hat seine Rede aus Dortmund veröffentlicht, und die Nazis haben via Facebook live von der Demo berichtet.

    Hier aber noch zwei Fotos:
    Michalowsky und Höger auf dem Lautsprecherwagen: https://pbs.twimg.com/media/Bs68ARyIUAECpNX.jpg

    Und vier Neonazis, die an der Demonstration teilgenommen haben: https://pbs.twimg.com/media/Bs7kdujCcAEOXVW.jpg

    Es soll übrigens vor der Demonstration eine Lautsprecherdurchsage geben haben, dass die Anwesenheit der „Rechten“ kein Problem sei. Das habe ich allerdings nicht selbst gehört sondern nur von vertrauenswürdigen Menschen erzählt bekommen.

  • #9
    Utz Kowalewski

    Vielleicht könnt Ihr dann ja mal das Bildzeitungsniveau verlassen und auch den Artikel korrekt darstellen.

  • #10
    Jenner

    Einfach nur ekelhaft !

    Was sagen eigentlich die anderen Parteien in Dortmund dazu ? Ist der Rathaus-Sturm etwa schon vergessen ?

    Werden die Piraten jetzt die Fraktion mit der Linken kündigen oder sind die auch zusammen mitmarschiert ?

  • #11
    Stefan Laurin

    @Utz Kowalewski: Traditionell sehen wir ja einen Vergleich mit der BILD nicht als ein Problem, sondern als ein Lob. Aber: Wo ist denn das Problem? ist das Problem der Artikel oder dass Mitglieder der Linkspartei gemeinsam mit Nazis gegen Israel demonstrieren? Ein Land, das im Übrigen, immer mit der Solidarität der BILD rechnen kann.

  • #12
    Sebastian Weiermann

    @Utz Kowalewski:
    Im Artikel steht das Ralf Michalowsky und bekannte Dortmunder Neonazis an der Demo teilgenommen haben. Was ist daran nicht korrekt dargestellt?

    Was halten Sie denn davon gemeinsam mit Nazis zu demonstrieren?

  • #13
    Utz Kowalewski

    Dort steht das sie gemeinsam marschiert wären. Das suggeriert ungerechtfertigterweise, dass man auch bewußt zusammen auf diese Demo gegangen wäre und hier zusammen arbeiten würde. Das Wort „marschieren“ setzt Herrn Michalowosky sogar bewußt in die Braune Ecke und das ist schlicht üble Nachrede. Wie Herr Weiermann dann unter #8 eingestehen musste, haben Herr Michalowsky und die brauen Brut einen Maximalabstand im Demozug gehalten. Das spricht nicht für die Sympathie zu Nazis, die der Artikel ihm offensichtlich unterstellen soll.

    Was mich selbst angeht würde ich mir wünschen, dass Veranstalter von Demos Nazis von diesen Demos als unerwünschte Gäste entfernen. In Essen ist das ja beispielsweise passiert. Auf den bisherigen Demos zum Thema Gaza war ich nicht persönlich.
    Zu den sogenannten Mahnwachen, die ja von rechts unterlaufen sind und teilweise auch angemeldet werden gehe ich aus Prinzip nicht hin, weil ich keinen Anlass für durchgeknallte Querfrontideologen bieten möchte.

    Im Falle Gazas halte ich Demonstrationen aber für notwendig, um wenigstens ein bischen Druck dahingehend aufzubauen, dass nicht wahllos Leute abgeschlachtet werden. Im Moment scheint leider noch kein internationaler Druck wirksam zu sein, so dass die Menschen sterben wie die Fliegen. Das ist einer westlichen Demokratie völlig unwürdig, was Israel gerade tut. Da stimme ich mit der israelischen Friedensbewegung weitgehend überein.

  • #14
    Jenner

    Duisburg 2.0:

    http://robert-rutkowski.de/die-israelfahne-muss-weg/

    Die Israelfahne

    Etwa auf der Hälfte der Strecke bemerkte ich etwas abseits eine Israelfahne am Balkongeländer eines Hauses hängend. Auch die Polizei hatte das gesehen und es machten sich sechs Beamte auf den Weg zu dem Gebäude. Ich konnte nicht hören, was einer der Beamten dem Menschen auf dem Balkon zurief, der jedenfalls entfernte die Fahne umgehend und hing sie von innen an die Balkontür. Deutschland 2014 – die Israelfahne muss weg …

  • #15
    Thomas Weigle

    @ UtzKowalewski. Linke marschieren nicht? Was ist das denn für eine Ansage? Da habe ich aber ganz andere Bilder im Kopf, z.B. die unsäglichen Aufmärsche in Ostberlin und anderswo. Oder von Sternmärschen in und nach Bonn bspw., an denen ich tg. habe.

    Und es werden in Gaza nicht wahllos Leute „abgeschlachtet“, sondern die IDF versucht, die Raketenstellungen der Hamas zu zerstören, die diese aus Wohngebieten abfeuert. Wenn ich aus meinem Garten oder vom Dachboden hochgefährliche Raketen abschieße, dann darf ich mich doch nicht beklagen, wenn die im Wortsinne Betroffenen diese Gefahr ausschalten wollen.
    Selten ist eine Rechnung so einfach und klar: Keine Raketen aus Gaza, keine Raketen und Panzer nach Gaza.

  • #16
    Stefan Laurin

    @Utz Kowalewski: Wie fühlt man sich denn so als „Linker“ in einer Querfront gegen Israel mit Islamisten und Neonazis?

  • #17
    Utz Kowalewski

    Herr Weigle, vielleicht schauen Sie sich einfach mal diesen Beitrag aus dem ZDF an. So schlicht wie Sie es darstellen, ist es eben nicht. Die Situation ist viel komplizierter und hat eine Vorgeschichte.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2198550/Israels-Offensive-in-Gaza#/beitrag/video/2198550/Israels-Offensive-in-Gaza

    Und wenn das ZDF eine unseriöse Quelle für Sie sein sollte, dann fragen Sie doch mal direkt bei der Menschenrechtsorganisation Medico Interenational nach, was da los ist: http://medico.de/blogs/medico-hausblog/2014/07/20/457/

    Herr Laurin, das Niveau dieser Frage ist mir dann doch zu niedrig. Ein schönen Tag noch. Und viel Vergnügen beim Bejubeln der Leichen in bedingungsloser Solidarität mit dem was die Arabische Liga bereits als Kriegsverbrechen bezeichnet.

    Und damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, dass es sich auch bei Palästinenern um Menschen handelt hier mal die Namen der ersten 370 Toten, darunter eine Vielzahl von Kindern. Und das ist erst der Anfang – 2009 wurden 1400 Menschen getötet und während des Waffenstillstandes zwischen den beiden Bodenoffensiven wurden immerhin auch 500 Menschen umgebracht: http://english.al-akhbar.com/content/victims-gaza-list-palestinians-killed-israels-ongoing-assault

  • #18
    Arnold Voss

    Herr Kowalewski, wenn es ihnen schon um die Menschen geht, warum zählen sie dann nicht fairerweise auch die Opfer des Hamas-Terrors auf, und zwar außerhalb und innerhalb von Gaza. Warum verurteilen sie dann nicht, dass die Hamas die Tötung ihrer Landsleute wissentlich und absichtlich in Kauf nimmt, wenn sie ihre Abschussrampen in Wohngebiete stellt.

    Wenn sie hier irgendwo was vom Jubel über Leichen gelesen haben, dann sollten sie schnellstens zum Arzt gehen. Falls sie aber nicht nur die von ihnen zitierte ZDF-Sendung gesehen haben, dann werden sie sich vielleicht an den Jubel palästinensicher Männer, Frauen und Kinder erinnern, wenn israelische Männer, Frauen und Kinder getötet wurden.

    Ach ja, und die Staaten der Arabischen Liga sind jetzt nicht gerade für die Einhaltung der Menschenrechte und für die Vermeidung von Kriegsverbrechen bekannt.

  • #19
    Sebastian Weiermann

    @Utz Kowalewski: Jetzt lassen sie mal bitte die Kirche im Dorf. Jeder bei den Ruhrbaronen weiss, dass es sich bei Palästinensern um Menschen handelt. Ich für meinen Teil bedaure es sehr, dass die Palästinenser im Gazastreifen von der Hamas regiert und missbraucht werden.

    Jetzt aber nochmal zur Demo in Dortmund. Ja, Ralf Michalowsky und Nazis sind nicht Hand in Hand gelaufen. Die Nazis waren aber als solche zu erkennen, und sind auch im Vorfeld von der Polizei angesprochen worden. Michalowsky hätte als Redner bei der Demonstration mit Sicherheit die Möglichkeit gehabt den Veranstaltern zu sagen, dass er nich gemeinsam mit Nazis demonstrieren möchte. Wenn das dem Veranstalter egal ist, hätten Herr Michalowsky und Frau Höger die Demonstration auch verlassen können.

    Übrigens Herr Kowalewski, ich bewundere ihre Nibelungentreue zu Herrn Michalowsky!

  • #20
    Thomas Weigle

    Wenn es nicht so einfach ist, wie ich es darstelle, Herr Kolalewski dann wäre es doch an der Hamas und ihren Unterstützern mal angezeigt, einfach mal, sagen wir ein Jahr lang, keine militärischen Aktionen gegen den Staat Israel zu unternehmen. Statt kopftuchtragend auf dem Frauendeck im östlichen Mittelmeer zu
    schippern, fährt ihre Genossin Höger ( „Die Bundeswehr ist in der Türkei einmarschiert“) nach Israel, um die dort lebenden Araber von ihren unsinnigen Wahlboykotten abzubringen, zur Zusammenarbeit mit den israelischen Parteien aufzufordern, die die Politik der jetzigen Regierung kritisieren. Schaun wir doch mal, was dann passiert.
    Sie vergessen schlicht und ergreifend, dass die Hamas erst dann Ruhe geben wird, wenn auch der letzte Israeli verschwunden oder getötet worden ist.
    Von Juden zu verlangen sich an einen Tisch mit denen zu setzten, die sie auslöschen wollen, erscheint mir ein wenig traumtänzerisch, vor allem, wenn diese Forderung von Leuten aus Deutschland kommt, zumal aus der kommunistisch/realsozialistischen Ecke, die selbst eine ziemlich mörderische antisemitische Vergangenheit hat, auch wenn diese keineswegs die Ausmaße des Holocaust angenommen hat. Nur macht es das besser, gibt das diesen ein Recht, dem israelischen Staat Vorschläge zu diktieren? Ganz gewiss nicht. Außerdem geht es einem großen Teil der linkwesten gar nicht um die Palästinenser, sondern wie ein gewisser Pusch aus GT schreibt: „Der Kampf gegen Israel ist Teil des Kampfes gegen den westl. Imperialismus.“
    Klären sie doch erst mal die Gemengelage in ihrer Partei, dann sehen wir weiter.

  • #21
    abraxasrgb

    @ Kowalewski

    Wo sind denn die palästinensischen Demonstranten gegen den Raketenterror oder gegen die Hamas?

    In Israel ist es möglich eine kritische Meinung zu äußern, ob das in Gaza ohne Lebensgefahr möglich wäre, wage ich zu bezweifeln.

    In Israel wird der Mord an dem palästinensischen Jungen juristisch verfolgt. Wie ist das mit den Mördern der drei israelischen Jugendlichen in Gaza? Vermutlich werden die als Helden gefeiert.

    Für die Toten in Gaza ist schlichtweg die Hamas verantwortlich, wer das nicht versteht, sollte sich mal selbst fragen (lassen), ob er palästinensische Raketenangriffe auf die israelische Zivilbevölkerung als legitimes Mittel sieht, um einen Frieden zu erreichen.

    Wer Frieden in der Region will, sollte klar und eindeutig gegen die Hamas und den (religiösen / völkischen) gewaltsamen Hass demonstrieren. Die Hamas instrumentalisiert in zynischster Art und Weise die Bevölkerung und zivile Einrichtungen. Seien Sie doch nicht so naiv(?) und fallen auf so plumpe Propaganda herein.

    Und wer demonstriert, sollte sich mal umsehen, wer so alles „mitläuft“ …

  • #22
    Utz Kowalewski

    @Arnold Voss: Kein Problem – selbstverständlich ist die Gewalt der Hamas zu verurteilen. Und es sind leider auch Israelis ums Leben gekommen. Durch den Raketenbeschuss der Hamas waren es inzwischen sogar schon ca. fünf. Jeder ist natürlich einer zu viel. Dazu kommen nochmal 13 Soldaten im Zuge der Bodenoffensive.
    Was die Abschussrampen in Wohngebieten angeht: Wenn die im Gazastreifen stehen, dass ist die unbesiedelte Fläche dort ja kaum vorhanden. Dort leben nun mal 2 Mio Menschen auf einer Fläche halb so groß wie Hamburg. Also mit einer größeren Bevölkerungsdichte als es New York hat.
    Das die arabische Liga das so bewertet ist vor allem deshalb interessant, weil sie jede Unterstützung für die Hamas bereits fallengelassen hatten, nachdem sich Hamas mit Ägypten überworfen hat. Die Liga reagiert jetzt auf den massiven Beschuss von Wohngebieten.

    @Sebastian Weiermann: Das will ich hoffen. Das Problem ist doch in der deutschen Diskussion (ja auch in der Linken, aber eigentlich auch in der Gesamtgesellschaft), dass es Ausfälle auf allen Seiten gibt. Es gibt leider Antisemitismus und es gibt aber auch antimuslimischen Rassismus, der sich gewaschen hat und das durch alle gesellschaftlichen Schichten. Das was sich im Gazakonflikt auftut ist aus meiner Sicht eben auch ein erheblicher Rassismus gegenüber den Arabern, deren Leben häufig als viel weniger Wert eingeordnet werden, als das Leben der Gegenseite. Und bei ungleich behandelter Wertigkeit von Leben geht mir regelmäßig der Hut hoch.
    Mit Nibelungentreue hat das übrigens nichts zu tun. Es gibt einen Grundsatz im Umgang mit Nazis: Egal was die machen – man darf sich in seiner Politik von denen nicht inhaltlich beeinflussen lassen, denn dann gibt man ihnen einen Hebel politisch wirksam zu werden. Insofern wehre ich mich immer gegen Forderungen die eigene Politik in Rücksicht auf das Geblähe der Nazis anzupassen. Das entbindet natürlich nicht, mit den Veranstaltern mal ein paar ernste Worte zu sprechen und hier eine klare Abgrenzung einzufordern.

    @Thomas Weigle: Hamas ist im Moment in einer ziemlich schwierigen Situation. Gaza steht seit langem unter Blockade – es gibt zu wenig Lebensmittel, Medikamente und Trinkwasser. An einen Wiederaufbau der Bombenschäden aus 2009 und 2012 ist da gar nicht zu denken. Sie sind innenpolitisch einerseits unter Druck durch die Fatah, die im Moment genau das tun, was Sie fordern: Nämlich rein diplomatisch zu agieren (und damit die Hamas unfreiwillig stark gemacht haben). Und Hamas steht unter Druck durch noch deutlich radikalere Gruppen. Bisher konnte Al-Kaida trotz der schwierigen Bedingungen draußen gehalten werden, obwohl sie auf dem Sinai bereits mit der Al-Nusra-Front bedrohlich massiv vorhanden sind. Gerade an der Grenze zum Gazastreifen sterben regelmäßig ägyptische Soldaten und Polizisten, durch Al-Nusra-Aktivisten. Und auch das sollte man Israel ersparen sich auch noch mit dem saudischen Terrornetzwerk herumschlagen zu müssen. Hamas wiederum hat in Bezug auf den Waffenstillstand ja eine klare Forderung gestellt, die es ihr ermöglichen würde das Gesicht zu wahren: Lockert die Blockade, lasst die benötigten Ressoursen nach Gaza herein und wir machen gerne für die nächsten 20 Jahre einen Waffenstillstand. Das wollte Israel nicht. Weiter ohne menschenwürdige Versorgung in Gaza eingesperrt zu bleiben, kann Hamas (und die Fatah auch nicht) aber den Bewohnern nicht mehr verkaufen ohne selbst zum Teufel gejagd zu werden.

  • #23
    Hinweis

    Der WDR, Aktuelle Stunde, reagiert auf seine – um mich freundlich auszudrücken – „fehlerhafte“ Berichterstattung über die antisemitischen Ausfälle und konkreten, massiven Bedrohungen von jüdischen und pro-israelischen Gegendemonstranten in Essen (und in Köln). Politisch verantwortlich für diese antisemitischen Beleidigungen und Übergriffe ist vor allem die miteinladende Partei der Linken und der Linksjugend (Leo Fischer et. al.). Nun hat die Aktuelle Stunde des WDR in einem zweiten Beitrag auf ihre mehr als realitätsferne Berichterstattung über diese antisemitischen Demonstrationen: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle_stunde/videokritiknachdemoausschreitunginessen100.html

  • #24
    der, der auszog

    @Hinweis

    die Berichterstattung des WDR zum Demowochenende im Ruhrgebiet war in der Tat unter aller Sau. Bedauerlicherweise hat dieser Sender die Deutungshoheit zu dem Thema in der Tagesschau, egal ob aus Israel oder Gaza berichtet wird, oder eben aus Essen oder Dortmund, weshalb über das Wochenende ein durchaus verzehrtes Bild von der Lage in Essen produziert wurde. Vermutlich sind die verantwortlichen Redakteure derzeit im Urlaub und ihre Vertretung Samstag und Sonntag im tariflich zeugesicherten Wochenende gewesen.

    Immerhin hat am Montag die Politik in Düsseldorf auf die Vorfälle in Essen reagiert und als Folge schwänkt jetzt auch die Truppe von Tom Buhrow bei ihrer Interpretation in eine andere Richtung. Zum Vergleich zu dem von Dir geposteten Link, der Montagabend in der Aktuellen Stunde lief, hier einmal die beiden Videobeiträge zu der Demo, die über das Wochenende vom WDR zur Verfügung gestellt wurden.

    Lokalzeit Ruhr vom 18.7., also Freitagabend: (min.22.22 – min. 27.34)
    http://www.ruhrbarone.de/gaza-demo-ohne-zwischenfaelle/84311#comment-803897

    hier der Bericht in der Aktuellen Stunde von Freitag, der ebenfalls das Wochenende über auf der HP des WDR den Bürger und Gebührenzahler als Informationsquelle zur Verfügung stand und jetzt durch den von Dir gelinkten Beitrag ersetzt wurde:

    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle_stunde/videokundgebungenzumkriegingaza100_size-L.html?autostart=true#banner

    Zitat Stefan Göke, WDR

    „Man steht sich gegenüber und bisher ist hier auch noch nicht ganz so viel passiert. Gucken wir nochmal auf die Demonstration an sich, die Jugendorganisation der Linkspartei hatte dazu aufgerufen, es waren dann aber sehr viele arabischstämmige Menschen da. Viele haben die Palästinenserflagge gehisst und geschwänkt und es waren dann Parolen auf Spruchbändern zu lesen wie: „Freiheit für den Gazastreifen“ oder „Free Gaza“, d.h. es hat sich alles konzentriert tatsächlich auf den eigentlichen Sinn dieser Demonstation. Was ich damit sagen will: Es hat keine Anzeichen dafür gegeben, dass sich Extremisten unter diese Demonstration gemischt haben, also weder von islamistischer Seite auf der einen, aber auch keine Rechtsextreme, die dann das ganze nutzen konnten als Plattform um ihren Hass auf das Judentum oder auf Israel kund zu tun. Das ist jedenfalls alles nicht passiert und bisher ist es alles ein bisschen brisant aber durchaus friedlich.“

    …fast während der gesamten Reportage (Lokalzeit Ruhr min. 24.53 -27.34) hält einer der „friedlichen“ Demonstranten ein Schild in die WDR Kamera mit der Aufschrift: „Israel = Terrorists“

  • #25
    der, der auszog

    Sorry, der erste von mir gesetzte Link in #24 ist verkehrt. hier jetzt der richtige Link zur Lokalzeit Ruhr und Stefan Gökes Gestammel:

    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-ruhr/videokundgebungenwegengazakonfliktsinessen100.html#banner

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