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[Angekommen im „Hier und Jetzt“ – Marcel Brell auf Deutschland-Tour]

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Nachdem ich euch in den letzten Wochen eher die alten Hasen der Musikszene präsentiert habe und Künstler, die zumindest schon auf viele Jahre im Geschäft zurückblicken können, möchte ich euch nun jemanden vorstellen, der im Mai diesen Jahres sein Debüt-Album “Alles gut, solange man tut” veröffentlich hat und seit Oktober damit auf Deutschlandtour ist.

Was die Musik angeht, ist der heute 31-jährige Marcel Brell zwar auch schon ein alter Hase, aber bislang war er eher als Musikproduzent unterwegs.

Dabei begann er schon, als Sohn eines Opernsängers und einer Tänzerin, im zarten Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspielen und brachte sich selber das Gitarrenspielen bei.

Als Teenager baute er sich sein eigenes Heimstudio und schrieb seine ersten Songs… über den Weltfrieden und den Umweltschutz und in Englisch. Heute schmunzelt er darüber und auch über seine ersten Auftritte mit versuchten Popsongs in selbstgeschneiderten Kostümen, begleitet von einer Licht- und Nebelmaschine. “Die war Pflicht!” …nebenher studierte er Musik mit dem Schwerpunkt Arrangement und Produktion.

Aber das war alles nicht rund und “nie so richtig er”, wie er selber von sich sagt. Er wollte zwar sein Publikum immer erreichen, aber verlor sich zu sehr in der Form und dem Äußeren und in dem, was wohl angesagt sein könnte und vergaß sich selber ab und an dabei. Das spürten auch seine Zuhörer.

So brach er diesen Weg ab, ging nach Berlin, bekam neue Impulse, u.a. auch durch seine heutigen Bandkollegen David Eibl (Schlagzeug) und George Kostron (Bass), die er auf verschiedenen Musik-Sessions in Berlin kennengelernt hatte, und im Hinblick auf die Erfahrungen, die er viele Jahre sammeln konnte, fand er dort endlich das, was ihm entspricht..musikalisch und als Mensch.

Jetzt setzt er auf deutsche Texte und läßt sich thematisch von den Menschen in seiner Umgebung und seiner eigenen Vergangenheit und Gegenwart inspirieren. Somit gewinnen seine Songs an Authentizität und liefern seinem Publikum und auch ihm selber die Identifikationsmöglichkeiten, die sie brauchen um anzukommen.

Es muss nicht mehr der große Welfrieden sein, der besungen wird…es geht um die Veränderungen, Erfahrungen und Begebenheiten im Kleinen.

Ein Jahr lang probiert Marcel sich auf diese Weise aus, solo und mit Band, spielt 2013 über 70 Konzerte, steht auf der Bühne im Vorprogramm von der Alin Coen Band, Elif, Suzanne Vega, Sharon Corr und Dota Kehr und beginnt dann erst mit seinen Jungs die ersten Stücke aufzunehmen, woraus dann ihr Debüt-Album  „Alles gut, solang man tut“ hervorgeht.

Das haben sie im Gepäck und eine kleine reduzierte Instrumentierung, womit sie auf ihren Konzerten eine Intimität schaffen, als säße man mit Freunden am Tisch und lausche kleinen und wahren Geschichten.

Deutschlands Songwriter-Szene ist um einen Textschreiber und Sänger reicher geworden. Marcel Brell versteht es Akribie, Philosophie und Sinnlichkeit so zu vereinen, dass seine Konzertabende einen wahren Hörgenuß versprechen, von dem man sich selber überzeugen kann.

Er wird heute Abend in Münster im Hot Jazz Club auftreten. Tickets dafür gibt es hier.

Am Sonntag steht er  in Köln im Studio 672 auf der Bühne. Tickets dafür gibt es unter :

Prime-Entertainment / KölnTicket

Und der dritte Termin in Nrw findet am 23.10.2014 in der Zeche Bochum statt. Tickets gibt es unter:

WestTicket

Alle weiteren Tourdaten gibt es unter:

www.marcelbrell.de

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