
Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) weist der Verein Wadi auf die lückenhafte Datenlage zu FGM im Zentral- und Südirak hin und kritisiert das mangelnde Engagement für die Beendigung der Praxis im Nahen Osten und in Asien. Von unserer Gastautorin Isis Eligbali.
Als Wadi 2005 mit seiner Arbeit gegen FGM begann, bestand der erste wichtige Schritt darin, genaue Daten über die Verbreitung der Praxis in den verschiedenen Regionen Kurdistans zu sammeln. Ohne verlässliche Daten wären Umfang und Ausmaß des Problems kaum abzuschätzen, und wir hätten keine Grundlage für die Bewertung unserer seitdem andauernden Aufklärungsanstrengungen. 2007 richtete Wadi eine Petition an UNICEF/UNFPA, Irakisch-Kurdistan in die Liste der Gebiete aufzunehmen, in denen FGM praktiziert wird. Dies setzte einen langen Prozess in Gang, der schließlich 2012 zur Aufnahme in die Liste führte. Seitdem setzt sich









