Pakistans gefährliche Vermittlerrolle

Pakistanische Armee Foto: mniazi001 Lizenz: CC BY-SA 4.0

Pakistan ist für viele europäische Beobachter kein zentraler Akteur der internationalen Politik. Umso bemerkenswerter ist seine jüngste Rolle als Vermittler in den Gesprächen zwischen den USA und Iran. Für Islamabad bedeutet dies einen lange angestrebten Erfolg: Sichtbarkeit und Relevanz auf der globalen Bühne. Doch das Scheitern dieser Gespräche wirft eine grundlegendere Frage auf: Ist Pakistan tatsächlich ein geeigneter Vermittler oder eher ein geopolitischer Risikofaktor? Von unserer Gastautorin Paushali Lass.

Ein zentraler Aspekt wird dabei häufig ausgeblendet. Pakistan erkennt Israel nicht an und positioniert sich politisch wie rhetorisch klar gegen den jüdischen Staat. Verteidigungsminister Khawaja Asif bezeichnete Israel kürzlich als „Fluch für die Menschheit“ und als „krebsartigen Staat“. Diese Haltung ist nicht nur symbolisch. Sie stellt die notwendige Neutralität infrage, die jede glaubwürdige Vermittlung voraussetzt, insbesondere in einem Konfliktumfeld, das unmittelbar die Sicherheitsinteressen Israels berührt.

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„Die Menschenwürde kommt Individuen zu, nicht Gruppen“

Felor Badenberg, Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Berlin sowie Lehrbeauftragt Foto (Ausschnitt): Jana Bauch/Universität zu Köln Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Berliner Verwaltung soll „bunter und vielfältiger“ werden. Daher erließ der rot-rot-grüne Berliner Senat im Jahr 2021 das sogenannte „Berliner Partizipationsgesetz“ und setzt damit den in Artikel 3 des Grundgesetzes verankerten Gleichbehandlungsgrundsatz außer Kraft. Von unserer Gastautorin Aischa Schluter.

In Artikel 3 des Grundgesetzes steht: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

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EU-Parlament will Frauenschutz aushöhlen: Männer können Frauen sein, sagt die EU

EU Parlament Foto: Diliff Lizenz: CC BY-SA 3.0


Das EU-Parlament beschließt eine
Resolution für die Rechtsstellung von und den Gewaltschutz für Frauen, die auch Männer umfasst, wenn sie sich als Frauen identifizieren.

Am 12. Februar 2026 hat das EU-Parlament mit 340 Ja-Stimmen (Nein: 141 Stimmen, 68 Enthaltungen) einen Bericht mit Empfehlungen beschlossen, in dem es um die Rechtsstellung von Frauen geht. Diese Empfehlungen sollen an die UN-

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…and the winner gets to go to Auschwitz – warum ein gut gemeinter Wettbewerb seine Ziele verfehlt

US-Präsident Joe Biden bei der Eröffnung der Makkabiade 2022 in Jerusalem Foto: The White House Lizenz: Gemeinfrei


Hand aufs Herz, liebe Nicht-Juden: Wie gut kennen Sie sich mit jüdischen Festen, Kultur oder Traditionen aus? Haben Sie schon einmal etwas von Latkes, Makkabi, Sukkot, Chuzpe, Taglit, Bamba, Alija, Jewrovision oder dem Mitzvah-Tag gehört? Wenn nicht, ist dies auch überhaupt nicht schlimm, es zeigt nur auf, wie wenig wir manchmal voneinander wissen, obwohl wir Nachbarn sind, dieselbe Sprache sprechen, denselben Pass haben und seit ungefähr 1700 Jahren eine gemeinsame Geschichte teilen. Von unserer Gastautorin Ruth Edut.

Das Land NRW möchte an diesen Wissenslücken aktiv etwas ändern, indem es die Schüler beim diesjährigen Shalom-Wettbewerb dazu aufruft, sich mit der Vielfalt jüdischer Feste auseinanderzusetzen. Diese Idee ist lobenswert, da sie versucht, jüdisches Leben auch dort sichtbar zu machen, wo seine Nicht-Präsenz häufig als erste Prämisse vorausgesetzt wird.

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Kunst- und Wissenschaftsfreiheit dürfen nicht als Kulisse für Antisemitismus missbraucht werden

Angela Freimuth Foto: James Zabel


Kunst und Wissenschaft sind Orte des freien Diskurses. Deshalb sind Kunst- und Wissenschaftsfreiheit zurecht besonders grundgesetzlich geschützt. Unsere Gastautorin Angela Freimuth ist Mitglied der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

Leider zeigt nicht zuletzt die aktuelle Debatte um eine Einladung durch Studierende der Kunstakademie Düsseldorf an eine durch antisemitische Äußerungen aufgefallene palästinensische Künstlerin, dass Kunst und Wissenschaft sich der aus dieser Freiheit erwachsenden Verantwortung bewusst sein müssen. Denn Kunst- und Wissenschaftsfreiheit können und dürfen nicht als Kulisse für Antisemitismus missbraucht werden.

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Quo vadis, FDP?

Ute Cohen Foto: Raimar von Wienskowski Lizenz: Copyright

Kürzlich habe ich in kleiner Runde mit kulturell engagierten Unternehmern über meine Lust gesprochen, die Liberalen wieder auf die Beine zu bringen. „Die FDP ist tot“, schallte es mir entgegen, „verlorene Liebesmüh!“ Von unserer Gastautorin Ute Cohen.
So leicht aber lasse ich mich nicht abbringen von meinen Vorhaben, zumal mein Lebensmotto ja Iggy Pops Raw Power ist. Dass auch Ulf Poschardt und Wolfgang Kubicki kräftig an einer Renaissance des Liberalen arbeiten, mag viele meiner

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Jäger zwischen den Welten – der Löwe Gottes

Es beginnt mit einem roten Lippenstift. Ein Farbtupfer für ihr trauriges Gesicht soll er sein, wird aber dann doch nicht gekauft. Statt dessen begegnet sie Ariel in der Parfumabteilung eines Kaufhauses. Dieses Aufeinandertreffen wird zum Beginn einer Reise in die Vergangenheit. Von Christiane Jochum.

Maren Friedlaender lässt den Leser tief in eine Zeit eintauchen, deren dunkle Seiten immer wieder durch leuchtende Lebensereignisse erhellt werden. Er, Ariel, hat sie, deren Namen wir nicht erfahren, ausgewählt, um ihr seine Geschichte zu erzählen, die zugleich Zeugnis einer großbürgerlichen und ungewöhnlichen Welt ist.

Ariel, Sohn eines deutschen Juden und einer Äthiopierin aus dem Hochadel, die aus Liebe zum Judentum konvertiert, wächst in behüteten Verhältnissen auf. Sein Großvater baute ein weltweit operierendes Handelsunternehmen auf und sorgte für eine exzellente Ausbildung seines einzigen Sohnes. Als Weltbürger, lange bevor das Wort „Globalisierung“ geprägt wurde, zieht die Familie durch Europa und die USA, bevor

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Fotografie und Grundgesetz – Frauen als Pionierinnen

Mütter des Grundgesetzes Foto: Erna Wagner-Hehmke


Mitten in einem Wohngebiet, von Mehrfamilienhäusern umgeben, steht ein geducktes, langgestrecktes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert: Hier, in Oberhausen-Osterfeld, befindet sich die Keimzelle des Ruhrgebietes, der Ursprung der Eisen- und Stahlindustrie, worüber die Dauerausstellung des LVR-Museums anschaulich informiert. Die aktuelle Fotoausstellung nimmt jedoch einen Ursprung ganz anderer Art in den Blick, nämlich das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.

Hat das Navi mich in die Irre geschickt? Wo soll denn hier ein Museum sein? Die Fragen stelle ich mir, während ich der Straße folge, die sich zwischen mehrstöckigen Häusern in einer ruhigen Wohnsiedlung in Oberhausen-Osterfeld abwärts windet und vor einem Fachwerkhaus endet, das so gar nicht in die Gegend passen will. 1758 floss hier zum ersten Mal im Ruhrgebiet Roheisen und wer sich für die Historie der Eisen- und Stahlindustrie interessiert, findet in

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Deutschlands Waffenstopp für Israel ist ein Fehler

Friedrich Merz, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


Deutschlands Entscheidung, die Waffenlieferungen an Israel auszusetzen, beherrschte die Schlagzeilen und löste Empörung aus. Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz führte in Deutschland zu einem Sturm der Entrüstung. Die Gegenreaktionen kamen schnell und massiv – vom Zentralrat der Juden, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, führenden pro-israelischen Organisationen bis hin zu prominenten Stimmen in Medien und Politik, sogar von Mitgliedern der Kanzlerpartei CDU. Von unserer Gastautorin Paushali Lass.

Das ist nicht nur eine Art politischer Auseinandersetzung, es handelt sich um einen schwerwiegenden politischen und strategischen Fehler, der den

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Humans of October 7 – Wenn das Unvorstellbare einen Namen trägt

Erinnerung an die Geiseln Foto: Christiane Jochum


Am vergangenen Montag eröffnete der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller im Rathaus die Fotoausstellung „Humans of October 7“ mit Bildern des israelischen Fotografen Erez Kaganovitz. Seine Bilder verbinden das Grauen dieses Tages mit den Ereignissen während der Shoa. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.

Bereits der Weg zum Eingang des Rathauses lässt den Besucher auf eindrucksvolle Weise wissen, worum es in der Ausstellung geht, die gleich vom Oberbürgermeister eröffnet werden wird – 50 leere Stühle sind auf dem Vorplatz aufgeklappt worden, an jedem einzelnen Stuhl befestigen Mitglieder der Initiative „Run for their lives“ ein laminiertes Bild jeder Geisel, versehen mit ihrem

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