Fotografie und Grundgesetz – Frauen als Pionierinnen

Mütter des Grundgesetzes Foto: Erna Wagner-Hehmke


Mitten in einem Wohngebiet, von Mehrfamilienhäusern umgeben, steht ein geducktes, langgestrecktes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert: Hier, in Oberhausen-Osterfeld, befindet sich die Keimzelle des Ruhrgebietes, der Ursprung der Eisen- und Stahlindustrie, worüber die Dauerausstellung des LVR-Museums anschaulich informiert. Die aktuelle Fotoausstellung nimmt jedoch einen Ursprung ganz anderer Art in den Blick, nämlich das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.

Hat das Navi mich in die Irre geschickt? Wo soll denn hier ein Museum sein? Die Fragen stelle ich mir, während ich der Straße folge, die sich zwischen mehrstöckigen Häusern in einer ruhigen Wohnsiedlung in Oberhausen-Osterfeld abwärts windet und vor einem Fachwerkhaus endet, das so gar nicht in die Gegend passen will. 1758 floss hier zum ersten Mal im Ruhrgebiet Roheisen und wer sich für die Historie der Eisen- und Stahlindustrie interessiert, findet in

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Deutschlands Waffenstopp für Israel ist ein Fehler

Friedrich Merz, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


Deutschlands Entscheidung, die Waffenlieferungen an Israel auszusetzen, beherrschte die Schlagzeilen und löste Empörung aus. Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz führte in Deutschland zu einem Sturm der Entrüstung. Die Gegenreaktionen kamen schnell und massiv – vom Zentralrat der Juden, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, führenden pro-israelischen Organisationen bis hin zu prominenten Stimmen in Medien und Politik, sogar von Mitgliedern der Kanzlerpartei CDU. Von unserer Gastautorin Paushali Lass.

Das ist nicht nur eine Art politischer Auseinandersetzung, es handelt sich um einen schwerwiegenden politischen und strategischen Fehler, der den

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Humans of October 7 – Wenn das Unvorstellbare einen Namen trägt

Erinnerung an die Geiseln Foto: Christiane Jochum


Am vergangenen Montag eröffnete der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller im Rathaus die Fotoausstellung „Humans of October 7“ mit Bildern des israelischen Fotografen Erez Kaganovitz. Seine Bilder verbinden das Grauen dieses Tages mit den Ereignissen während der Shoa. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.

Bereits der Weg zum Eingang des Rathauses lässt den Besucher auf eindrucksvolle Weise wissen, worum es in der Ausstellung geht, die gleich vom Oberbürgermeister eröffnet werden wird – 50 leere Stühle sind auf dem Vorplatz aufgeklappt worden, an jedem einzelnen Stuhl befestigen Mitglieder der Initiative „Run for their lives“ ein laminiertes Bild jeder Geisel, versehen mit ihrem

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Islamischer Religionsunterricht in NRW: Gescheiterten Versuch endlich beenden

Franziska Müller-Rech im Parlamentsgebäude NRW Foto: Fmr1607 Lizenz: CC BY-SA 4.0


Unsere Gastautorin Franziska Müller-Rech  ist Stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Schule und Bildung der FDP-Landtagsfraktion NRW.

Nordrhein-Westfalen ist kulturell wie religiös ein vielfältiges Bundesland. Diese Vielfalt zeigt sich auch an unseren Schulen. Unser Anspruch an Bildung ist es daher, gemeinsame Werte zu vermitteln und Respekt für Andersdenkende einzufordern. In diesem Kontext war die Einführung des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) im Jahr 2012 ein ambitioniertes Projekt. Es sollte

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Gebetsräume an Schulen? Was wir stattdessen wirklich brauchen

Dilek Engin Foto: SPD-Fraktion NRW

Unsere Gastautorin Dilek Engin ist schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW

In den vergangenen Wochen hat die Diskussion über Gebetsräume an den öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen spürbar an Dynamik gewonnen. Auf eine Kleine Anfrage meiner Fraktion wurde offensichtlich, dass bereits an 176 NRW-Schulen Gebetsräume bestehen. Die schwarz-grüne

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Paderborn – viel mehr als Dom und Klerus

Paderborn Foto: Christiane Jochum


Nur den sprichwörtlichen Katzensprung vom Ruhrgebiet entfernt liegt Paderborn, ein perfektes Ziel für eine kurze Auszeit. Neben dem stadtbildprägenden Dom und der sehenswerten Altstadt wartet die Stadt mit einer außergewöhnlichen Laune der Natur auf. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.

Mitten in der Paderborner Altstadt befindet sich eine große Parkanlage. Nichts Besonderes, könnte man meinen, aber bei genauerem Hinsehen erkennt man die Bewegung der Wasserflächen in der Grünanlage. Hier entspringt die Namensgeberin der Stadt, die Pader, aus rund 200 Quellen,

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„Wir können Sie da oben nicht schützen.“

Esens Foto: DerMische Lizenz: CC BY-SA 4.0

Unsere Gastautorin Eva Arndt über einen Skandal, der in der niedersäschsischen Kleinstadt Esens seinen Anfang nahm und in Duisburg seinen Fortsetzung erlebt.

Gewalt durch Neonazis, nicht endende Gerichtsprozesse, weil er ein rechtes Netzwerk aufdeckte, und Gewalt durch ein selbsternanntes Clanmitglied. Toxischer Stoff für einen Thriller? Nein. Für den international renommierten Künstler und Historiker Cyrus Overbeck aus Duisburg ist das Unvorstellbare seit Jahren Realität. Dabei möchte er nichts lieber, als sein altes Leben zurück: sich der Kunst

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„Wir fordern die Aufhebung der Indizierung des Elternratgebers „Wegweiser aus dem Transgenderkult““

Feministinnen zeigen vor dem Gericht in Köln Flagge Foto: Privat


Am 3. April  wurden vor dem Verwaltungsgericht in Köln die beiden Klagen gegen die Indizierung des Elternratgebers „Wegweiser aus dem Transgenderkult“ verhandelt. Klägerinnen waren die Autorinnen Stefanie Bode und Rona Duwe, die eine Aufhebung der Indizierung erreichen wollen.

Auf der Beklagtenseite standen der Leiter der Prüfstelle für Kinder- und Jugendmedienschutz, Herr Salzmann, sowie der rechtliche Vertreter, Herr Liesching. Die Prüfstelle ist dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und

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Zwischen Regress und Chance: Was bedeutet Trumps erneuter Sieg für den Feminismus?

Hannah Kassimi Foto: Philipp Hanslik

Rede von Hannah Kassimi am 8. März in Halle.

In Deutschen Medien wird selten ein gutes Haar an dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump gelassen.

Neben der großzügigen Dosis Anti-Amerikanismus, welcher Deutsche seit jeher dazu brachte amerikanischen Präsidenten, egal welcher Coleur, mit Argwohn zu begegnen, hat die den democrats [1]zugewandte amerikanische Presse selbst dafür gesorgt, Trump gewissermaßen als zweiten Adolf Hitler zu framen.

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Warst du schon einmal in Israel, Tilda?

Tilda Swinton auf der Berlinale 2025 Foto: Elena Ternovaja Lizenz: CC BY-SA 3.0


*******@************os.com“ data-hovercard-owner-id=“20″>Tilda Swinton war auf der Berlinale für die antisemitisches BDS-Kampagne. Es hat ein wenig gedauert, aber nun hat unsere  Gastautorin
*******@************os.com“ data-hovercard-owner-id=“20″>Gabriella Meros ihrer Bekannten Tilda Swinton einen Brief geschrieben. 

Liebe Tilda,

damals, als ich Dich fotografierte, habe ich Dich sofort gemocht. Es passierte einer dieser besonderen Momente zwischen Fotografin und personality vor der Kamera, man blickt sich durch die Linse der Kamera irgendwie gegenseitig in die Seele. Im besten Fall kommt dann ein besonderes Werk heraus, man nennt es Kunst. Und das kann man wohl uneingeschränkt sagen, dass Du eine große Künstlerin bist.

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