Michael Kretschmer Foto: Pawel Sosnowski / Sächsische Staatskanzlei Lizenz: CC BY-SA 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.
Geehrte Leserinnen und Leser!
Die deutsche Lust an autoritären Charakteren und totalitären Ideologien zeigt sich mal wieder in all ihrer Erbärmlichkeit. Am 22. April 2021 hat die Tschechische Republik russische Diplomaten wegen einem Anschlag, bei dem notabene zwei tschechische Bürger auf
Ein Militärkonvoi der von Russland unterstützten Rebellen bei Donezk, Juni 2015 Foto: Mstyslav Chernov Lizenz: CC BY-SA 4.0
Geehrte Leserinnen und Leser!
Aufgrund der aktuellen Verletzungen der Waffenruhe in der Ost-Ukraine durch Russlands Aggressionen muss ich dazu meine Meinung kundtun. Höchstwahrscheinlich will der KGB-Zwerg Putin eine Landverbindung zwischen den sogenannten Volksrepubliken im Donbass und der von Russland okkupierten Krim schaffen. Denn derzeit kann die Krim von Russland nur per
In einer Welt, in der Israelkritik zum Volkssport gehört, spiele ich den Advocatus diaboli und kritisiere, und das mit Recht, das imperialistische Gebilde, das Russland heisst. Warum ich das tue, fragen Sie sich bestimmt? Nun, unteranderem deshalb, weil Russland immer noch Territorien der Ukraine und von Georgien, zwei souveräne Staaten, durch Proxys okkupiert,
Iranischer Revolutionsführer Ali Chamene’i im Gespräch mit Putin Foto: Kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.
Geehrte Leserinnen und Leser!
Nun hat die deutsche Bundesregierung tatsächlich eine Reisewarnung für den Iran herausgegeben, diese aber mehrheitlich auf deutsch-iranische Doppelbürgerinnen und Doppelbürger beschränkt. Dazu muss ich natürlich meinen Senf geben, indem ich ein paar Zeilen hier schreiben werde, denn ich finde das Ganze etwas gar naiv. Ich persönlich empfehle allen, sowohl iranischen Staatsbürgern und Staatsbürgerinnen als auch Nicht-Iranern, keine Reisen in den Iran zu unternehmen.
Gedenkveranstaltung am 18. Oktober 2020 auf dem Place de la République in Paris Foto: Siren-Com Lizenz: Gemeinfrei
Von unserer Gastautorin Nina Scholz
In weiten Teilen der islamischen Welt ist es lebensgefährlich, in Glaubensdingen etwas „Falsches“, d.h. dem Mainstream-Islam Zuwiderlaufendes, zu sagen. Während auf der einen Seite Menschen aus genau diesen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen fliehen, tragen andere Migranten diese Haltungen und Vorurteile im Gepäck, reproduzieren sie durch
Nun, da wir Juden Rosh HaShana, zu Deutsch «Das Haupt des Jahres», sprich das jüdische Neujahrsfest gefeiert haben, und somit auch Jom Kippur vor der Tür steht, möchte ich mich hier mit etwas befassen, dass die jüdische Gemeinschaft in der deutschsprachigen Welt im letzten Jahr beschäftigt hat. Nämlich mit dem Attentat von Halle an Jom Kippur und dem anschliessenden Prozess.
Lukaschenko 2020 in Moskau Foto: kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani
Geehrte Leserinnen und Leser,
Aufgrund der andauernden Proteste in Belarus gegen den Kolchose-Diktator Lukaschenko fühle ich mich dazu ermutigt, wieder einmal meine Meinung dazu kundzutun.
Zuallererst: Die Europäische Union und andere (halbwegs) zivilisierte Staaten hätten noch viel schärfere Worte gegenüber Lukaschenko aufbringen können und Moskau mit zusätzlichen Sanktionen drohen können, sofern der Kreml es wagt, sich in Belarus einzumischen. Belarus ist
Lukaschenko 2020 in Moskau Foto: kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.
Geehrte Leserinnen und Leser,
trotz der Covid-19-Pandemie und allem anderen Wahnsinn: Als jemand, der Wurzeln im post-sowjetischen Raum* hat, kann ich es mir nicht verkneifen, zu den Ereignissen in Belarus meinen Senf dazuzugeben. Vor allem, da einige meiner treuen Blog-Leser sich darüber echauffierten, nicht meinen Artikel bei der «Jüdischen Rundschau» lesen zu können, da dieser hinter einer «Pay-Wall» ist.
Zuallererst amüsiert mich, wie viele Autokraten und Diktatoren, wie auch der Kolchose-Diktator Lukaschenko, stets beteuern, dass in ihren Gefilden soetwas wie die «Farbenrevolutionen» oder auch ein «Maidan» nicht möglich ist, und dann wachen genau die gleichen Autokraten und Diktatoren an einem schönen Augustmorgen auf und in Minsk wird demonstriert und man hört nicht auf zu demonstrieren, nur weil der Kolchose-Diktator es so will.
Es war von Anfang an auch Menschen wie mir klar, dass sich sowas wie der «Maidan» in der
Ludgerusbasilika in Werden Foto: Beckstet Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im Sommer 1956 pilgerten 500 000 Besucher zur Ausstellung „Werdendes Abendland“ in der Villa Hügel. Von unserer Gastautorin Irmgard Bernrieder.
Im Ruhrgebiet nach Zeugnissen früher Geschichte und Kunst Ausschau zu halten, war Theodor Heuss zunächst ein fremder Gedanke. Das bekennt der Bundespräsident in seinem Katalog-Grußwort zur Ausstellung „Werdendes Abendland an Rhein und Ruhr“ freimütig. Wir schreiben das Jahr 1956, das deutsche Wirtschaftwunder läuft langsam an, und sein Hauptmotor ist die
Schon nach der ersten Seiten wird der Drang stark, das Buch einfach zur Seite zu legen, es in den hintersten Winkel im Schrank oder Regal auf Nimmerwiedersehen zu versenken:
„Wir Juden reden nicht gerne darüber, so werden wir erzogen, und so geben wir es weiter an unsere Kinder. Über die ständige Bedrohung wird in den jüdischen Gemeinden nicht zu offen mit Außenstehenden gesprochen. Man möchte keine Nachahmer auf den Plan rufen, heißt es, wenn wieder wohlmeinende Journalisten abgewimmelt werden, oder einfach und ehrlich: Man wolle in der Öffentlichkeit nicht immer als Opfer dastehen…..Bitte,wir wollen keine Probleme mit Polizei und Gerichten.“
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