Neubaur wirbt für Soldaten in Schulen

Mona Naubaur (Foto: Peter Ansmann)
Mona Naubaur (Foto: Peter Ansmann)

NRW-Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) hat sich im Gespräch mit der WAZ für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr an Schulen ausgesprochen. „Schulen sind sicher keine Orte, an denen rekrutiert werden sollte. Ich finde es aber grundsätzlich wichtig, dass Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit erhalten, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, um ihnen zu erklären, in welcher Welt sie aufwachsen und welche Rolle die Bundeswehr darin übernimmt“, sagte Neubaur der WAZ.

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Studie: Jeder fünfte Muslim mit Migrationshintergrund zeigt Radikalisierungsrisiko

Sitz der Uni Münster im Schlossgebäude Foto (Ausschnitt): Dietmar Rabich Lizenz: CC BY-SA 4.0

Eine neue Studie der Universität Münster,  die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt, kommt zu einem alarmierenden Befund: Rund jeder fünfte in Deutschland lebende Muslim mit Migrationshintergrund zeigt laut Forschern eine emotionale Verfassung, die eine Radikalisierung begünstigen kann. Die repräsentative Untersuchung unter Leitung des islamischen Theologen Mouhanad Khorchide basiert auf einer Befragung von knapp 1.900 Personen zwischen Juli 2023 und April 2024.

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Neuer Studiengang an der Ruhr-Universität Bochum: IT-Engineering verbindet digitale und physische Welt

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei


Die Ruhr-Universität Bochum erweitert ihr Studienangebot und bildet künftig Spezialistinnen und Spezialisten für cyberphysische Systeme aus. Im kommenden Wintersemester startet der neue Bachelor-Studiengang IT-Engineering, der die physische Welt mit digitalen Technologien verknüpft.

Studenten lernen, wie intelligente Systeme funktionieren – von Robotern in Produktionsanlagen bis hin zu Smart-Home-Geräten. Dabei geht es nicht nur um die technische Umsetzung, sondern auch um die nötige Software und Algorithmen, d

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Nazi-Angriff auf Dortmunder Szene-Kneipe

Club-Kneipe Hirsch Q Foto: Hirsch Q

In den frühen Morgenstunden des 31. Mai wurde nach einem Bericht der Polizei der Eingangsbereich der linken Szene-Kneipe Hirsch Q in der Dortmunder Innenstadt von einer Gruppe Rechtsradikaler massiv beschädigt. Die Täter attackierten die gläsernen Eingangselemente gezielt mit Bierbänken und einem Teleskopschlagstock. Trotz des erheblichen Schadens gab es nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzten.

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Bodo im Juni

Die Juniausgabe des Straßenmagazins Bodo beleuchtet Themen rund um Flucht, Asyl und gesellschaftliche Abschottung – passend zum Weltflüchtlingstag. Neben diesem Schwerpunkt bietet das Heft facettenreiche Beiträge zu Kunst, Theater und regionalen Initiativen.

Wie Menschen auf der Flucht abseits von offiziellen Lagern leben, zeigt der Fotojournalist Klaus Petrus, der seit 2016 Fluchtrouten durch den Balkan dokumentiert. Persönliche Perspektiven liefert auch Jamil Ayoub, der 2015 aus Syrien floh und heute als Sozialarbeiter in Dortmund tätig ist. Sein Gespräch dreht sich umEnttäuschungen, Gestaltungswillen, Abschottungsrhetorik und die Wahrnehmung der syrischen Diaspora. Ahmed A., der in Ägypten Folter erlitt und später Hilfe bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum suchte, blickt gemeinsam mit Therapeut Eike Leidgens mit Sorge auf den aktuellen politischen Kurs.

Neben gesellschaftlichen Themen widmet sich das Magazin auch kulturellen Impulsen: Sabine Reich, neue Leiterin des Bochumer Off-Theaters, bringt frischen

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RIAS-Bericht 2024: Antisemitische Vorfälle in NRW auf Rekordniveau

Pro-Hamas-Demonstranten im Umfeld der SPD-Abschlusskundgebung zur Europawahl in Duisburg (Foto: Roland W. Waniek)


Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Nordrhein-Westfalen ist 2024 dramatisch gestiegen. Laut dem aktuellen Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS NRW) wurden 940 Fälle dokumentiert – ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das entspricht im Schnitt 18 Vorfällen pro Woche. 2023 waren es noch 13.

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Trotz Wohnungsnot wird in NRW weniger gebaut

Baustelle in Dortmund Foto: Frank Vincentz Lizenz: CC BY-SA 3.0


Im Jahr 2024 meldeten die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 41.025 fertiggestellte Wohnungen, einschließlich Umbaumaßnahmen. Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen waren das 14,8 Prozent oder 7.123 Wohnungen weniger als im Vorjahr.

Besonders betroffen war der Neubau von Einfamilienhäusern: Die Zahl der fertiggestellten Einheiten sank um 24 Prozent auf 7.372. Auch Wohngebäude mit zwei Wohnungen verzeichneten einen deutlichen

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