No more Lies!


2016 veranstaltete die Antideutsche Aktion Berlin einen Konferenz. Auf ihre wurde ein Überblick über islamistische und salafistische Strukturen erarbeitet. Ergänzend zur Konferenz erschien ein Reader, der nun in einer überarbeiteten Version erneut herausgegeben wurde. Auf  40 Seiten erhält man einen kompakten Überblick über die ideologischen Grundlagen und die Akteure der islamistischen Szene in Deutschland. Der Reader ist auch ein Plädoyer gegen die noch immer vorhandene Tendenz zur Verharmlosung des Islamismus als eine der großen Bedrohungen jeder offenen Gesellschaft. Er ist kostenlos online hier zu lesen.

Dortmund: Sokratis wechselt vom BVB zum FC Arsenal

Sokratris kann auch lächeln. Archiv-Foto: BVB

Nach Roman Weidenfeller (Karriereende) und Gonzalo Castro (VfB Stuttgart) verlässt auch Sokratis Papastathopoulos den achtmaligen deutschen Fußballmeister Borussia Dortmund: Der 30 Jahre alte griechische Nationalspieler wechselt auf eigenen Wunsch zum FC Arsenal in die Premier League. Über die Modalitäten des Transfers vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.

Sokratis war im Sommer 2013 vom SV Werder Bremen zum BVB gekommen. Der Innenverteidiger lief in 198 Pflichtspielen (10 Tore) für Borussia Dortmund auf und gewann mit der Mannschaft vor einem Jahr den DFB-Pokal.

„Wir wünschen ‚Papa‘ für den weiteren Verlauf seiner Karriere nur das Allerbeste und danken ihm für seinen langjährigen Einsatz im schwarzgelben Trikot“, betont Sportdirektor Michael Zorc.

Bodo ‑ Das Straßenmagazin im Juli

Die neue „bodo“ ist da. Im Juli mit dem Titelthema „Prepper“: Worauf bereiten sich Menschen vor, die sich für Katastrophen rüsten? Außerdem im Straßenmagazin: Ein Porträt der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano und ihren Kampf gegen Nazis. „bodo“ ist zu Besuch bei einem außergewöhnlichen Fußballturnier in Bochum und trifft Abdullah Al-Sayed, der mit 16 aus Syrien floh und ein Buch über sein Zuhause in Deutschland geschrieben hat. „bodo“ ist ab heute erhältlich: für 2,50 Euro, nur auf der Straße. Die Hälfte bleibt bei den Verkaufenden.

Vorbereitet darauf, nach dem Zusammenbruch der Ordnung zu überleben ‑ „Prepper“ rüsten sich für Katastrophenfälle. „bodo“ spricht mit dem Soziologen Mischa Luy von der Ruhr-Uni Bochum über Ängste und das Misstrauen in die Schutzfunktion des Staates.

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Dortmund: Gonzalo Castro wechselt vom BVB zum VfB Stuttgart

Gonzalo Castro tat sich zuletzt in Dortmund mit dem Lächeln schwer. Foto: Robin Patzwaldt

Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund hat sich mit Bundesliga-Konkurrent VfB Stuttgart auf einen Transfer von Gonzalo Castro verständigt. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag beim BVB aufgelöst und bei den Schwaben bis 2021 unterschrieben.

Castro war im Sommer 2015 von Bayer Leverkusen zum BVB gewechselt, für die Borussia absolvierte er in drei Spielzeiten 72 Bundesliga-Spiele (6 Tore / 15 Vorlagen). In der UEFA Champions bzw. Europa League gelangen ihm in insgesamt 21 Spielen zwei Tore, im DFB-Pokal bei 13 Einsätzen vier Tore.

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Ruhrtriennale: „Kulturterror absetzen ist keine Zensur“

Umstritten: Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018

Thomas Wessel, der Pfarrer der Christus-Kirche in Bochum, hat sich mit einem offenen Brief an NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (Parteilos) und Oliver Keymis (Grüne), dem Vorsitzenden des Kulturausschusses des Landtags gewandt. Wessel ist der Ansicht, dass Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp der antisemitischen BDS-Bewegung in Deutschland zum Durchbruch verholfen hat und fordert die Politik auf, einzugreifen.   

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Ruhrtriennale: Frankfurt zeigt, wie das BDS-Problem gelöst werden kann

Young Fathers Foto: Ash link Lizenz: CC BY 3.0


Aus dem Debatten um Bands, die das antisemtiische BDS-Bündnis unterstützen, hat die Stadt Frankfurt Konsequenzen gezogen. Ihr Entschluss sollte zum Vorbild für das Ruhrgebiet und NRW werden.

Nachdem jüngst das Berliner Pop-Kultur-Festival von der weltweit agierenden, antisemitischen BDS-Bewegung massiv unter Druck gesetzt worden ist und Künstler zum Verzicht auf eine Teilnahme aufgefordert wurden, weil unter anderem auch die Israelische Botschaft in Berlin als Unterstützerin des Festivals auftrat, sorgt nun bei der Ruhrtriennale BDS erneut für einen Eklat. Zunächst fand sich dort im Programm das britische Hip-Hop-Trio Young Fathers, das offen seine Unterstützung für BDS bekennt.

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Saison 2017/18: Zweithöchste Ticket-Nachfrage der Bundesliga-Geschichte

Foto: Robin Patzwaldt

Die Bundesliga bleibt die zuschauerstärkste Fußballliga der Welt. Nach offiziellen Angaben der 18 Clubs wurden in der vergangenen Saison 2017/18 im Schnitt pro Begegnung 43.879 Tickets abgesetzt. Damit wurde der zweithöchste Wert aller Spielzeiten seit 1963/64 verzeichnet.

Allein in der Rekordsaison 2011/12 (44.293) fiel das Ergebnis noch höher aus. Gegenüber der vorangegangenen Spielzeit 2016/17 (40.693) wurde eine Steigerung um knapp acht Prozent erzielt. Hierbei sind Ehren- und Freikarten eingeschlossen, nicht genutzte Eintrittskarten sind nicht berücksichtigt. Basis dieser Statistik ist, wie seit Beginn der Erhebung dieser Zahlen und auch in anderen Ligen üblich, die Anzahl der abgesetzten Tickets.

In der 2. Bundesliga wurden 2017/18 im Schnitt 17.473 Ticket-Besitzer registriert (2016/17: 21.560). Die Entwicklung der Zahlen beider Ligen resultiert auch aus einer auf- und abstiegsbedingten Veränderung der Zusammensetzung der Spielklassen. Die Gesamtzahl für die Bundesliga und 2. Bundesliga lag 2017/18 bei 18.773.618 Fans.

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Die fiese Masche der Öko-Räuber: Brennnessel-Überfall in Bochum

Brennnesseln können eine Waffe sein Foto: Simplicius Lizenz: GNU/CC BY-SA 3.0

Der Öko-Trend hat nun auch die Kriminellen erreicht: In Bochum wurden bei einem Überfall Brennnesseln als Waffe benutzt.

Eine Bochumerin (32) spazierte am Freitag mit ihrem Begleiter (34) durch den Bochumer Kortumpark. Plötzlich sprang ein Jugendlicher aus dem Gebüsch, drückte dem 34-Jährigen ein Büschel Brennnesseln ins Gesicht und rannte davon. Auf dem weiteren Weg des Pärchens in Richtung Hauptbahnhof tauchten kurz danach nun plötzlich vier Jugendliche auf, darunter auch der „Brennnesseltäter“, und forderten die Herausgabe von Kleingeld und Zigaretten.

Wenig später stieß einer der Kriminellen den Dortmunder zu Boden und bedrohte ihn mit einem Messer. Als dessen Begleiterinnen das Quartett anschrie, rannten die Straßenräuber ohne Beute davon.

Der 34-Jährige Geschädigte, der durch die Brennnesseln Schmerzen im Gesicht verspürte, zog sich durch den Sturz zudem eine Schürfwunde am Knie zu.

Aufgrund der guten Personenbeschreibung konnten die vier Jugendlichen (14/15/15/16) wenig später noch in Tatortnähe festgenommen werden. Bei dem Haupttäter (16) sowie einem der beiden 15-Jährigen fanden die Polizeibeamten jeweils ein Messer.

Vortrag in Essen: Zum Pluralismus zionistischer Bewegungen


Zu diesem Thema wird Historiker Alexander Will auf Einladung unserer Freunde vom Jungen Forum Ruhr der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft am kommenden Dienstag, den 12.06. um 19:30Uhr in Raum S06 S00 B29 am Campus Essen der Universität Duisburg-Essen berichten.

Israel feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag und blickt auf eine vielfältige Geschichte zurück, die einerseits von einer enorm feindlichen Umgebung geprägt ist, andererseits von einer blühenden Demokratie und einer pluralistischen Gesellschaft, die weltweit und insbesondere in der Region ihresgleichen sucht.

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World Press Photo Ausstellung in Dortmund

Auto fährt in eine Demonstration Foto: Ryan M. Kelly Lizenz: Copyright

Jedes Jahr zeichnet die World Press Photo Foundation in einem internationalen Wettbewerb die besten Pressefotografienaus. Aus 73.044 Fotos von 4.548 Fotografen aus 125 Ländern wurden letztendlich 41 Fotografen aus 21 Nationen als Sieger ausgewählt.

Die Ausstellung umfasst prämierte Serien und Einzelbilder aus acht Kategorien: Allgemeine Nachrichten, Spot-News, Zeitgenössische Themen, Umwelt, Portraits, Natur, Sport und Langfristige Projekte. In einer Wanderausstellung werden die preisgekröntenFotos rund um den Globus gezeigt und ziehen mehrere MillionenBesucher an. Vom 09. Juni bis 01. Juli zeigt der Kulturort Depot in Kooperation mit DEW21 die Bilder in Dortmund.

Die World Press Photo Ausstellung zeigt über 150 Fotos – es gibt spektakuläre Aufnahmen aus dem Sport, stille, poetische Naturbilder und Fotoreportagen, die ganz intimeEinblicke in persönliche Geschichten gewähren. Da alle wichtigen nachrichtenbezogenen Ereignisse des Vorjahres abgebildet sind, bietet die Ausstellung außerdem einen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Info:

Öffnungszeiten:
SO – MI 11 – 19.00 Uhr
DO 11 – 20.00 Uhr
FR + SA 11 – 22.00 Uhr
SO 11 – 19.00 Uhr
Ausstellungsort:
Mittelhalle im Kulturort Depot, Immermannstraße 29, Dortmund
www.depotdortmund.de