Dortmund: Mahnwache der Partei Die PARTEI für Schwarzfahrer

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Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, kurz: Die PARTEI, veranstaltet am morgigen 17. November um 18.00 Uhr an der Katharinenstraße gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof eine Mahnwache unter dem Motto: „Schwarzfahren muss bezahlbar bleiben!“

Olaf Schlösser, der Vorsitzende der Dortmunder PARTEI: „Die Bürger müssen zunehmend schwarzfahren, weil die Fahrkarten immer teurer werden. Am Samstag wurde eine Dortmunder Bürgerin deswegen festgenommen und muss nun 110 Tage Gefängnis absitzen. Die PARTEI macht sich für die Bürger stark und veranstaltet daher eine Mahnwache um gegen diesen skandalösen Zustand zu protestieren. Schwarzfahren muss bezahlbar für Alle bleiben.“

 

Dortmund: DFM-Fußballkino zeigt „Zweikämpfer“

Bei der Eröffnung des DFB-Museums 2015. Foto: Robin Patzwaldt
Bei der Eröffnung des DFB-Museums 2015. Foto: Robin Patzwaldt

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund zeigt am Montag, den 7. November um 20 Uhr die Dokumentation “Zweikämpfer”. Der preisgekrönte Film beleuchtet eine wenig bekannte Seite des Millionengeschäfts Fußball: Vier arbeitslose Profis versuchen sich in einem Trainingscamp der Spielergewerkschaft VDV trotz zunehmender Verzweiflung einen neuen Vertrag zu erspielen.

Als Regisseur Mehdi Benhadj-Djilali mit seinem Film begann, wusste er noch nicht, auf was er sich einließ. Die meisten der arbeitslosen Fußballprofis, die im Trainingscamp der Spielergewerkschaft VDV antreten, waren nicht gerade versessen darauf, gefilmt zu werden. Vieren der Spieler kam der Regisseur im Lauf der Dreharbeiten aber so nahe, dass sie die Scheu vor der Kamera bald verloren haben.

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„bodo“- Das Straßenmagazin im November

bodo_titel201611„bodo“ trifft die Autorin und Filmemacherin Mo Asumang in Dortmund, geht mit Seilkletterern Bäume fällen in Witten, besucht die Drogenhilfe-Einrichtung Krisenhilfe e.V. im Bochumer Bermudadreieck, spricht mit dem Hauptdarsteller der Goosen-Verfilmung „Radio Heimat“, David Hugo Schmitz, und erlebt mit Truck Tracks die Stadt als Bühne.

Mo Asumang
„Ich bin Mo, ich bin Deutsche“, sagt die Tochter einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters gern zur Begrüßung. Die Morddrohung auf der CD einer Naziband war Anlass für die TV-Moderatorin, sich in Filmen und zuletzt einem Buch mit ihrer Identität als schwarze Deutsche auseinanderzusetzen. Ein Porträt.

Radio Heimat
Im November kommt die Verfilmung von Frank Goosens Kurzgeschichtensammlung Radio Heimat ins Kino. „bodo“ sprach mit dem Hauptdarsteller David Hugo Schmitz über das Ruhrgebiet, Tanzschulerfahrungen und die Arbeit mit Kollegen wie Peter Lohmeyer, Ralf Richter und Uwe Lyko.

Dario Fo
Im Oktober starb der Literaturnobelpreisträger und Theatermacher Dario Fo im Alter von 90 Jahren. Im Frühjahr hatte er im Interview über seine Kindheit, die gemeinsame Arbeit mit seiner Frau Franca Rame und über den Tod gesprochen.

Hängend Bäume fällen
In luftiger Höhe an einem Seil hängend schwingt ein Mann von einem Baum zum nächsten, schlägt mit den Füßen scharfkantige Steigeisen in den Stamm und ein weiteres Seil um einen dicken Ast. Dann wirft er die Motorsäge an… Eine Reportage.

Prophets of Rage
Ronald Dudley, Verkäufer der sozialen Straßenzeitung Street Sense aus Washington D.C. traf die Musiker Tom Morello (Rage Against the Machine) und Chuck D (Public Enemy), die mit der Supergroup Prophets of Rage für Obdachlose und gegen Trump durch die USA touren.

„Brüchige Biografien“
„bodo“ stellt den Dokumentarfilm über fünf Verkäufer des Straßenmagazins vor, der im Dezember Premiere hat. Im Dezember erscheint zusätzlich zur monatlichen Ausgabe ein Sonderheft mit DVD und Hintergründen zum Film.

Weitere Themen: Eine Clearingstelle in Krankenversicherungsfragen für EU-Zuwanderer, Dortmunds Rolle rückwärts im sozialen Wohnungsbau, die Nordstadt als Projektionsfläche, Straßenmusiker-Castings, Rechtsterrorismus, steigende Obdachlosenzahlen und Vertreibung, Stromschulden, Pfandringe in Bochum, Situation Kunst und Kaffee, der kommentierte Veranstaltungskalender mit vielen Verlosungen, uvm.

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Bochum: Geflüchtete spielen Fußballturnier beim VfL

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Das bundesweite Programm „Willkommen im Fußball“ ermöglicht jungen Geflüchteten den Zugang zum Sport, erleichtert den Einstieg in den organisierten Vereinsfußball und unterstützt Integration und gesellschaftliches Miteinander. An diesem Wochenende wurde Bochum Standort gelebter Integration. Im Rahmen von „Willkommen im Fußball“ fand nun ein Turnier mit Geflüchteten statt. Man feierte, lachte und spielte zusammen. Gemeinsam lebte man den Fußball, der vor allem im Ruhrpott einen besonderen Stellenwert besitzt und somit wunderbar als Integrationsmittel dient.

Wilken Engelbracht, kaufmännischer Vorstand des VfL Bochum 1848, sprach als Gastgeber – gespielt wurde auf dem Rasenplatz am Nachwuchsleistungszentrum des VfL – seinen Dank an die teilnehmenden Amateurvereine und an die programmleitenden Institutionen aus. Herzliche und offene Worte gab es von Susanne Köllner, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, welches zusammen mit In Safe Hands e.V. das „Bochumer Willkommensbündnis“ darstellt. Haider Hassan von der Bundesliga-Stiftung und Alice Drouin von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zeichneten das Bochumer Bündnis aus und freuten sich über ein faires Turnier.

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MSV Duisburg: Filme, Talks und ein Turnier

Das Stadion in Duisburg. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Das Stadion in Duisburg. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Die FARE Action Weeks sind liebgewonnene Tradition, und vor allem sind sie wichtiger Beitrag für ein Miteinander im Fußball. Auch in diesem Jahr haben verschiedene Duisburger Fangruppierungen und das Fanprojekt Duisburg e.V. wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm für die Tage vom 8. – 20. Oktober 2016 zusammen gestellt.

Los geht es am Samstag, 08.10.2016 (18:30 Uhr), mit dem Film „Blut muss fließen“ im AStA-Keller der Uni Duisburg, für den der Journalist Thomas Kuban mit versteckter Kamera auf Rechtsrockkonzerten gefilmt hatte und das Gewaltpotential der extremen Rechten dokumentiert. Nach dem Film folgt eine Diskussion über das Gesehene mit dem Regisseur Peter Ohlendorf.

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„bodo“ – das Straßenmagazin im Oktober

bodo_titel_102016Soziales, Kultur, Geschichten von hier: Für die Oktoberausgabe trifft die Redaktion des Straßenmagazins eine preisgekrönte Dortmunder Schauspielerin, einen Bochumer Kriminologen, einen Flüchtling in den Mühlen des Integrationsgesetzes, eine Hip-Hop-Expertin und drei Ruhrgebiets-Rapper, zwei junge Frauen, deren monatlicher Hausmüll in ein Marmeladenglas passt, und eine kulinarische Stadtführerin.

Merle Wasmuth verbrachte ihre Kindheit in Indonesien, ihre Theaterkarriere führte sie über Köln und das Wiener Burgtheater nach Dortmund, wo Kay Voges mit seinem Schauspiel ebenso Preise und Auszeichnungen sammelt wie die 28-Jährige Schauspielerin.

Der Bochumer Kriminologe Prof. Thomas Feltes forscht unter anderem zur Kriminalitätswahrnehmung. Er sagt, die wachsende Kriminalitätsangst sei eine Verlagerung allgemeiner gesellschaftlicher Ängste in den Bereich der Kriminalität.

Kann man leben, ohne Müll zu produzieren? Vanessa Riechmann und Erdmuthe Kriener schaffen das. Fast zumindest. Ihr monatlicher Abfall passt in ein Marmeladenglas.

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Dortmund: Talkrunde „Cool Britannia? Modern Game vs. Football Culture“ im DFB-Museum

Am Fußballmuseum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Am Fußballmuseum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Talkrunde im Fußballmuseum zum Milliardenunternehmen Premier League

Vor 50 Jahren wurde das Fußball-Mutterland Weltmeister, heute dominiert in England das Milliardenunternehmen Premier League. Wie hat sich die Kultur für Fans und Vereine dort verändert? Welche Spuren hinterlässt „the modern game“? Welche Gefahren drohen den „grassroots“?

Darüber sprechen am kommnenden Montag, 26. September 2016 um 20 Uhr, im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund verschiedene Experten aus dem englischen Fußball.

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Bochum: Verträge der VfL-Vorstände verlängert

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 setzt auf Kontinuität und verlängert die Verträge mit beiden Vorständen. Dies gab der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis als Ergebnis des jüngsten Zusammentreffens des Aufsichtsrats bekannt. Sportvorstand Christian Hochstätter und der kaufmännische Vorstand Wilken Engelbracht bleiben demzufolge bis 2020.

„Beide Vorstandsmitglieder haben nachgewiesen, dass sie den Verein auf vielen Ebenen professionalisieren wollen und können, um noch erfolgreicher zu sein“, begründet der VfL-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis die Vertragsverlängerungen. „Christian Hochstätter und Wilken Engelbracht haben es mit dem gesamten Team geschafft, dass sich sowohl die sportliche als auch die wirtschaftliche Bilanz des VfL Bochum 1848 während ihrer Amtszeit verbessert haben. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, das zeigen die Beispiele anderer Vereine, sind Punkte wie Kontinuität und Solidität sehr wichtig. Deshalb hat der Aufsichtsrat des VfL Bochum 1848 einstimmig beschlossen, die Verträge mit beiden Vorständen zu verlängern.“

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Bochum: Jannik Bandowski verstärkt den VfL

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 ist auf der Suche nach einem Spieler für die Außenposition fündig geworden: Jannik Bandowski wechselt an die Castroper Straße. Weit hat es der 22-jährige Linksfuß nicht, schließlich kommt Bandowski aus der Nachbarstadt, von Borussia Dortmund. Der ehemalige U20-Nationalspieler erhält beim VfL einen Vertrag bis zum 30.06.2019. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Bislang kommt Jannik Bandowski, der bevorzugt auf der linken Außenbahn eingesetzt wurde, auf 15 Zweitligaspiele (2 Tore), zwei Partien in der Relegation zur 2. Bundesliga sowie auf 25 Drittligaspiele (1 Tor). In der deutschen U20-Nationalmannschaft kam er zweimal zum Zuge. Während der gebürtige Korbacher (Hessen) beim BVB in der A-Junioren Bundesliga West und in der 3. Liga zum Einsatz kam, absolvierte er sämtliche Zweitligapartien für den TSV 1860 München, an den er von Januar 2015 bis zum Juni dieses Jahres ausgeliehen war.

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Dortmund: BVB erzielt Rekordumsatz

Aki Watzke und Thomas Tress (rechts) bei der Bilanpressekonferenz des BVB im August 2014. Foto: Robin Patzwaldt
Aki Watzke und Thomas Tress (rechts). Foto: Robin Patzwaldt

Vizemeister Borussia Dortmund hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den höchsten Umsatz der Klubhistorie erzielt: Vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 steigerte der BVB den Konzernumsatz um 36,3 Prozent auf einen neuen Rekord von 376,3 Mio. €. Dies vermeldeten heute der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, sowie Geschäftsführer Thomas Treß im Rahmen der Bilanzpressekonferenz zu den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2015/16.

Selbst transferbereinigt stiegen die Konzernumsatzerlöse trotz fehlender Teilnahme an der UEFA Champions League im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,7% auf einen neuen Rekord von 281,3 Mio. € (Vorjahr 263,6 Mio. €). Nach Steuern erwirtschaftete Borussia Dortmund im Konzern einen Gewinn in Höhe von 29,4 Mio. € (Vorjahr 5,5 Mio. €). Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 86,7 Mio. € (Vorjahr 55,6 Mio. €). Der Transfer von Henrikh Mkhitaryan zu Manchester United ist in diesen Zahlen noch gar nicht enthalten, da er erst nach dem 1. Juli 2016 abgewickelt wurde. „Das transferbereinigte Ergebnis beträgt knapp drei Millionen Euro vor Steuern“, erläuterte Thomas Treß. 

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