Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im März 2025 sind im Ruhrgebiet insgesamt 282.182 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (März 2024) 13.726 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 5,1 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Februar 2025 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 158 Personen an, was einem Anstieg von 0,1 Prozent entspricht.
Kunsterlebnis bequem per Bus: Die große Gemeinschaftsausstellung der 21 RuhrKunstMuseen „21 x 21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“ kann jetzt als kulturelle Rundreise gebucht werden: Das neue Angebot „RuhrKunstTour“ verbindet ab dem 12. April bis zum 27. Juli an jedem Samstag eine Führung durch die
Frühgeburt. Pflegefamilie. Rückführungsversuch. Gerichtliches Pingpong. Und mittendrin: ein Kind, das niemand fragt.
Die 3. Folge in Salziger Pudding zum Fall „Kim“. Ein Kind kommt viel zu früh zur Welt, wächst bei Pflegeeltern auf, die es lieben – und soll trotzdem zurück. Es geht um Gutachten, die sich widersprechen. Um Kinderschutzmeldungen, die ignoriert werden. Um Umgangskontakte, die wie Besuchszeiten im Gefängnis wirken. Und um die Frage, wann der Schutz des Kindes endet – und das System beginnt.
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Am kommenden Donnerstag steht vor dem Verwaltungsgericht Köln ein brisantes Verfahren auf dem Programm. Die Frauenrechtlerin Stefanie Bode und ihre Mitstreiterin ziehen gegen die Bundesrepublik Deutschland vor Gericht, vertreten durch die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz. Kernpunkt der
Die Grafik zeigt die Position der Euclid Deep Fields (gelb). Dabei handelt es sich um besonders tiefe Einblicke in Bereiche unseres Universums. Die Gesamtansicht des Himmels ist eine Überlagerung der Sternenkarte der Sonde Gaia der Europäischen Weltraumorganisation ESA von 2018 und der Staubkarte der ESA-Sonde Planck aus dem Jahr 2014. Der Himmel ist im galaktischen Koordinatensystem abgebildet, wobei das helle horizontale Band der Ebene unserer Milchstraßengalaxie entspricht, in der sich der Großteil ihrer Sterne befindet. (Credit: ESA)
Nach dem Blick ins chaotische Herz unserer Galaxie liefert nun die ESA-Mission Euclid neue Daten, um das ganz große Bild zu verstehen: Wie Dunkle Materie das Universum strukturiert. Die Raumsonde hat bei ihrem ersten Deep-Field-Scan über 26 Millionen Galaxien erfasst – manche fast elf Milliarden Lichtjahre entfernt.
Mit Hilfe sogenannter Gravitationslinsen – Lichtkrümmungen durch Masse – zeigt Euclid, wo sich Dunkle Materie sammelt. Denn obwohl sie selbst unsichtbar ist, verzerrt sie das Licht dahinterliegender Galaxien. Genau diese Verzerrungen nutzt die Mission, um die unsichtbaren Strukturen des Kosmos zu kartieren.
Gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium über das DLR, ist Deutschland größter Beitragszahler der Mission. Auch NRW ist direkt beteiligt: Die Ruhr-Universität Bochum und die Uni Bonn entwickeln Software, um die riesigen Datenmengen auszuwerten.
In den kommenden Jahren will Euclid mehr als zehn Milliarden Galaxien analysieren – und damit helfen, Dunkle Materie und Dunkle Energie besser zu verstehen. Zwei Kräfte, die das Universum formen – und bislang weitgehend ein Rätsel bleiben.
Die Grand Snail Tour der Urbanen Künste Ruhr legt ihren nächsten Stopp in Oer-Erkenschwick ein: Am Donnerstag, 27. März, 15 bis 18 Uhr, eröffnet Urbane Künste Ruhr auf dem zentralen Berliner Platz die Minigolf-Saison. Es ist die Premiere für die mobile Bahn „Sonne Art Minigolf“, die dann auf der
Irgendwie eine überraschende Darstellung: Schematische Darstellung des zentralen Schwarzen Lochs mit den herumkreisenden Schwarzen Löchern. (Quelle: Myank Singhal und Koautoren)
Im Zentrum der Milchstraße liegt ein riesiges Schwarzes Loch – Sagittarius A (SgrA*) –, etwa vier Millionen Mal so schwer wie unsere Sonne. Eigentlich sollten sich dort auch besonders große Sterne befinden, sogenannte O-Sterne, die mehr als zwanzig Sonnenmassen wiegen. Doch genau diese fehlen. Stattdessen finden sich dort nur kleinere, langlebigere B-Sterne. Ein kosmisches Rätsel, das Forschende nun gelöst haben könnten.
O-Sterne entstehen zwar dort, leben aber nur ein paar Millionen Jahre. Doch selbst das reicht nicht aus, um ihr völliges Fehlen zu erklären. Noch seltsamer:
Algenschleim. Hier sogar mit einem Frosch. (Symbolfoto: Foto von Balikó András auf Unsplash)
Ein deutsch-italienisches Forschungsteam hat die Schutzschicht sogenannter Zilien bei Algen entschlüsselt. Die Erkenntnisse liefern neue Einblicke in Mucin-Proteine – eine zentrale Schutzkomponente menschlicher Schleimhäute, mit Bedeutung auch für NRW-Forschung.
Arbeiter am Hochofen Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079044-0020 / Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Die Stahlindustrie in Duisburg steckt in einer tiefen Krise – mit gravierenden Folgen für ganz Deutschland. Laut einer aktuellen Studie der IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft, droht bundesweit ein Verlust von bis zu 55.000 Arbeitsplätzen, falls der Stellenabbau in Duisburg weitergeht.
Die Branche kämpft gegen Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und besonders die hohen Energiekosten. In Duisburg, wo fast die Hälfte des deutschen Stahls hergestellt wird,