Asteroidenmission Hera: Vorbeiflug an Mars und Deimos

Während des Vorbeiflugs der Hera-Mission am Mars am 12. März 2025 kreuzt der Marsmond Deimos die Oberfläche des Mars. Die PKW-große ESA-Raumsonde Hera war etwa 1.000 Kilometer von Deimos entfernt. Deimos umkreist die Marsoberfläche in einer Entfernung von etwa 23.500 Kilometer. Diese Seite des Monds wurde von bisher erst selten aufgenommen. (Credit: ESA)

Die Raumsonde Hera der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) hat am 12. März 2025 den Mars und seinen kleinen Mond Deimos in nur 1.000 Kilometern Entfernung passiert. Dabei entstanden seltene Aufnahmen der kaum erforschten Rückseite von Deimos.

Dieser Vorbeiflug nutzt die Schwerkraft des Mars, um Hera auf Kurs zu ihrem eigentlichen Ziel zu bringen: die Asteroiden Didymos und Dimorphos. Dort wird die Sonde ab Dezember 2026 untersuchen, wie sich die Umlaufbahn von Dimorphos nach einer gezielten Kollision verändert hat.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an der Mission beteiligt und liefert wissenschaftliche Analysen der gewonnenen Daten. Hera ist Teil eines internationalen Programms zur Erforschung von Asteroidenabwehr. Die Mission soll helfen, Einschlagrisiken auf der Erde besser zu verstehen und Schutzmaßnahmen zu entwickeln.

Salziger Pudding: Der Hoden des Anstoßes

In der neuesten Episode des Podcasts „Salziger Pudding“ beleuchten Rechtsanwältin Aline Strutz und Psychologe und Ruhrbaron Dr. Sebastian Bartoschek einen komplexen Sorgerechtsfall um die junge Alina. Die Mutter erhebt schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den Vater, gestützt auf fragwürdige Videos und Verhaltensweisen. Doch bei genauerer Betrachtung treten widersprüchliche Aussagen zutage, die ein anderes Licht auf die Situation werfen. Die Episode diskutiert die Herausforderungen, die entstehen, wenn der Kindeswille durch solche Dynamiken beeinflusst wird, und wie Fachleute zwischen Elternrecht und Kindeswohl abwägen.

Diese Folge bietet tiefe Einblicke in die juristischen und psychologischen Aspekte von Missbrauchsvorwürfen und Manipulationen im familiären Kontext. Sie ist ab sofort auf der Website von Salziger Pudding verfügbar.

…und überall, wo es Podcasts gibt.

„Wir dürfen hier bei uns niemals antisemitistischen Hass und antisemitistische Hetze dulden“

Polizeipräsident Gregor Lange (Mitte) ernannte KK Levin Rybak (links) zum Stellvertreter von KHKin Gülay Köppen. Foto: PP Dortmund

Das Polizeipräsidium Dortmund setzt sein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus fort und reagiert auf die steigende Zahl antisemitischer Straftaten in der Stadt. In diesem Zuge hat Polizeipräsident Gregor Lange die Kriminalhauptkommissarin Gülay Köppen zur Antisemitismusbeauftragten ernannt, während Kriminalkommissar Levin Rybak ihr Stellvertreter wird. Köppen leitet bereits das Sachgebiet „Dialog und Vertrauensförderung mit einer diversen Gesellschaft“ im Leitungsstab des Polizeipräsidiums.

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Universitätsgesellschaft Münster fördert Leuchtturmprojekte mit Rekordsumme

Die Universitätsgesellschaft Münster unterstützt mit 86.000 Euro 16 innovative Projekte an der Universität Münster. Fünf davon wurden als Leuchtturmprojekte ausgezeichnet, darunter „Neue Wände 2026“, das Hochschulkulturfestival, sowie „Quantum100“, das bundesweite Finale zum Jahr der Quantenwissenschaft.

„Quantum100“ würdigt das von der UNESCO ausgerufene Jahr der Quantenwissenschaft 2025 und markiert das 100-jährige Bestehen der Quantenmechanik. Die Abschlussveranstaltung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft findet am 15. November 2025 in Münster statt und bringt führende Wissenschaftler zusammen, um die neuesten Entwicklungen dieser Schlüsseltechnologie zu präsentieren.

Ebenfalls gefördert wird das Klimaforschungsprojekt „Münster Klima im Wandel“ sowie der Austausch mit der Columbia Law School. Die Förderung soll neue wissenschaftliche Impulse setzen und Münster als Standort für Spitzenforschung und kreative Hochschulkultur weiter stärken. Der Vorstand überreichte die symbolischen Schecks feierlich im Schloss.

„NRW gilt als besonders lax im Umgang mit Straftätern“

Luftbild der Justizvollzugsanstalt Bochum (Symbolbild) Foto: Carsten Steger Lizenz: CC BY-SA 4.0


Zahlreiche Staatsanwaltschaften kritisieren einen „Strafvollstreckungstourismus“ nach Nordrhein-Westfalen und Berlin.

„Das Phänomen ist grundsätzlich bekannt“, berichtete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I sowie ihr Kollege der Osnabrücker Anklagebehörde auf Anfrage des

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Neue Kriterien für Gesundheitsprojekte im Ruhrgebiet

Das Dortmunder U. Foto: Adolf Winkelmann

Die GeVoR-Initiative (Gemeinsame Versorgung im Ruhrgebiet) bringt Kommunen, Gesundheitseinrichtungen und soziale Träger zusammen, um Gesundheitsangebote gezielt zu verbessern. Mit Unterstützung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) wurden die GeVoR-Kriterien entwickelt, die helfen, erfolgreiche Projekte zu identifizieren und weiterzuentwickeln.

Ein erstes Beispiel ist das Dortmunder Projekt NORDSTARK, das Kinder und Familien in der Nordstadt mit Angeboten zu Bewegung und gesunder Ernährung unterstützt. Ziel ist es, gesundheitliche Prävention alltagsnah zu gestalten und Hürden beim Zugang zu Gesundheitsangeboten abzubauen. In einem Stadtteil mit hohen sozialen Belastungen setzt das Projekt auf praxisnahe Unterstützung, etwa durch gemeinsames Kochen oder Bewegungsprogramme. Die Anwendung der GeVoR-Kriterien zeigt, dass solche Maßnahmen langfristig dazu beitragen können, Gesundheitsförderung gezielt und wirksam umzusetzen. Die Erkenntnisse aus der Analyse sollen helfen, erfolgreiche Ansätze weiterzuentwickeln und in andere Regionen zu übertragen.

Im Sommer 2025 sollen die Kriterien in einem Workshop mit Fachleuten erprobt und optimiert werden, um weitere erfolgreiche Initiativen im Ruhrgebiet zu stärken.

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Ruhrgebiet-Unis – Top-Platzierungen im Gründungsradar 2025

Der Forum und die Bibliothek der Ruhr-Universität Bochum Foto: Alexandru Agache Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Universitätsallianz Ruhr verbessert sich im bundesweiten Gründungsradar 2025 deutlich. Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) steigt von Platz 9 auf Platz 6, die TU Dortmund von Rang 13 auf 8 und die Universität Duisburg-Essen (UDE) von Platz 38 auf 20. Damit zählen zwei der drei Universitäten zu den zehn besten Gründungsstandorten in Deutschland. Der Gründungsradar des Stifterverbands bewertet die Gründungsförderung an Hochschulen und basiert auf der Befragung von 227 Universitäten und Fachhochschulen.

Die RUB erzielt bundesweit die Spitzenposition in den Kategorien Gründungsunterstützung, Netzwerkarbeit sowie Evaluation & Monitoring. Besonders deutlich ist der Zuwachs bei den erfassten Gründungsaktivitäten. Auch die TU Dortmund verbessert ihre Punktzahl erheblich, insbesondere durch die gestiegene Zahl an Ausgründungen. Die Universität konnte ihre Unterstützungsstrukturen in den vergangenen Jahren deutlich ausbauen und erreicht Bestnoten in Gründungsunterstützung sowie Evaluation & Monitoring. Die UDE

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Nordrhein-Westfalen verstärkt Investitionen in den Bundeswehr-Bau

Glückauf-Kaserne in Unna Foto: Smial Lizenz: CC BY-SA 2.0 de


Nordrhein-Westfalen treibt den Ausbau der Infrastruktur für die Bundeswehr mit Nachdruck voran. Im Jahr 2023 stieg das Bauvolumen um knapp 40 Millionen Euro auf insgesamt 222 Millionen Euro an. Dieser Trend setzt sich fort: Ab 2025 soll das Budget für militärische Bauprojekte auf 267 Millionen Euro steigen, bis 2027 sogar auf 326 Millionen Euro. Damit wäre innerhalb von vier Jahren ein Investitionsanstieg von fast 80 Prozent zu verzeichnen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Nordrhein-Westfalen nimmt die Zeitenwende beim Wort. Wir erleben derzeit einen Epochenwechsel, der die Weltordnung, die wir bisher kennen, in Frage stellt.

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