Juicy Beats verliert 10.000 Zuschauer zum Vorjahr

Das 2024er Juicy Beats im Dortmunder Westfalenpark war am vergangenen Wochenende schlecht besucht | Foto: Peter Hesse

Im Jahr 2019 erlebte das Juicy Beats im Dortmunder Westfalenpark seinen absoluten Peak – vor fünf Jahren kamen 52.000 Zuschauer und die erlebten bei bei bestem Wetter eine gut besuchte Sause. In den Corona-Jahren 2020 und 2021 fiel das Festival aus, danach kamen Jahre der Ernüchterung: 2022 kamen 41.000 Zuschauer, 2023 nochmal 44.000 Besucher und jetzt am vergangenen Wochenende nur noch 34.000 Ticketkäufer.

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Farewell, Kai-Uwe Brinkmann

Die Ruhr Nachrichten verlieren mit Kai Uwe Brinkmann einen ihrer besten und dienstältesten Autoren | Foto: Peter Hesse

Der Dortmunder Autor und Journalist Kai Uwe Brinkmann ist am 18. Juli gestorben. Er war ein großer Mann des Wortes und schrieb seit über 30 Jahren für die Ruhr Nachrichten. Große Sachverhalte konnte er pointiert und verständlich formulieren – und er hatte eine unglaubliche Gabe mit Sprache umzugehen: präzise, mit humoristischen Spitzen und mit geschmackssicherer Diktion.

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Spotify löscht Nazi-Song nach Ruhrbarone-Recherche

Spotify Bühne auf dem Kosmonaut Festival 2019 in Chemnitz | Foto: wikipedia / Florian Koppe / CC BY-SA 4.0

Das Lied „L’amour toujors“ von Gigi D’Agostino wurde von Rechtsextremen gekapert, die dazu „Ausländer raus“ singen – die Bilder von Sylt gingen vor ein paar Wochen viral. Der Electro-Artist „Bassegutten“ hat das Lied in einer Partyschlager-Version bei Spotify hochgeladen, was nun nach einer Recherche der Ruhrbarone vom Musik-Streamingdienst gelöscht wurde.

Laut medialer Schätzungen werden täglich jeden Tag 50.000 neue Songs bei Spotify aufgenommen – ob hier eine Qualitätskontrolle via KI stattfindet, wurde vom Unternehmen mit Sitz in Stockholm nicht beantwortet. Die Ruhrbarone haben vergangenen Sonntag dazu eine umfangreiche Presseanfrafge gestellt, darauf hat Spotify bislang noch nicht geantwortet.

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Die EM kommt in Fahrt

EM-Auftakt in Dortmund mit vielen Fans aus Albanien / Foto: Dominik Asbach

Auch schon vor Beginn der EM lagen fußballerisch ereignisreiche Wochen: der VfL Bochum fabriziert das Wunder von Düsseldorf, Leverkusen bringt nach vergeigtem Europapokalfinale das Double über die Ziellinie und ein engagiertes Dortmund unterliegt einem brutal effizienten Real in London. Nun steht das EM-Abschneiden von den Teams aus Spanien, Schottland und der Schweiz im Fokus. Thommy Junga und Peter Hesse schauen hinter die Kulissen – und blicken auch noch mal in Richtung Bundesliga.

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Beim VfL Bochum liegen die Nerven blank

Vor der Relegation steht der VfL Bochum mit dem Rücken zur Wand | Foto: Peter Hesse

Die Saison ist vorbei – und kurz vor Toresschluss muss der VfL Bochum in die Relegation. Nervosität und schlechte Laune beherrschen gerade die Stimmung an der Castroper Straße. Dazu ein paar Gedanken zum VfB Stuttgart, Bayern München, Preussen Münster, St. Pauli und Jürgen Klopp. Wie immer im gewohnt sachlich geführten Dialog zwischen Thommy Junga und Peter Hesse. Aber ein paar notorische Ausraster mit weichem Kern werden auch präsentiert.

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Ruhrpott Rodeo 2024: „Das Ganze ist auch ein Experiment und Kunstprodukt.“

Licht aus – Sopt an – das Ruhrpott Rodeo gilt als eines der beliebtesten Festivals in NRW| Foto: Klaus Homann

Dieses Jahr wartet das beliebte Punk-Rock-Open Air (05.- 07. Juli) mit so unterschiedlichen Bands und Kollektiven, wie Pussy Riot und Bad Religion, Sum 41 oder Money Boy auf. Für den Rodeo-Nachwuchs-Wettbewerb haben sich sage und schreibe rund 500 Bands beworben, die besten sieben davon stehen morgen, Samstag, den 11. Mai, auf der Bühne vom Essener Club Turock. Und deren Gewinner zieht Anfang Juli hoch nach Hünxe, um mit den Suicidal Tendencies oder den Toy Dolls die Bühne zu teilen. Das – und vieles mehr – erklärt Alex Schwers vom Ruhrpott Rodeo im Interview.

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Zwischen Komik, Kehl und Kimmich

Ein Dachschaden beim VfL Osnabrück sorgte für ein Geisterspiel gegen Schalke auf St. Pauli | Foto: Peter Hesse

Schalke spielt gegen Osnabrück ein Geisterspiel wie zu Corona-Zeiten, der BVB organisiert seinen Vorstand aus lauter Watzke-Freunden und der FC Hollywood besteht nur noch aus zwei Dutzend Einzelinteressen. Dazu Nachdenkliches zu Union Berlin und Energie Cottbus. Peter Hesse und Thommy Junga gratulieren, kritisieren und fabulieren über die Lage der Liga.  

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Die Revierparks haben Logos, die an die NS-Zeit erinnern, vom Netz genommen

Dieses stilisierte Logo hat der Regionalverband gestern vom Netz genommen | Bild: Screenshot

In einer investigativen Recherche haben die Ruhrbarone entdeckt, dass die Revierparks mit stilisierten Logos werben, deren Innenleben an die Lebensrunen aus der NS-Zeit erinnern. Der RVR (Abkürzung für Regionalverband Ruhr) hat darauf prompt reagiert und die dazugehörigen Seiten gestern vom Netz genommen. Das Design wird nun neu überarbeitet.

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Die Lage der Liga: Alles bleibt anders?

Zum 50. Jubiläum des Westfalenstadions war die Stimmung super – nur das Ergebnis passte nicht | Foto: Peter Hesse

Querelen, wohin man schaut: Bochum wirft den Trainer raus, Dortmund leidet unter dem Machtmensch Watzke und bei Schalke werden die Schuldenlast von einer Ecke zur nächsten sondiert. Dazu agiert Bayern-Trainer Thomas Tuchel im Münchener Porzellanladen wie ein Elefant. In ihrer Fußball-Nachbearbeitung loben Thommy Junga und Peter Hesse die Arbeit von Julian Nagelsmann – denn schon bald steht die EM vor der Tür.

Peter Hesse: Der BVB wollte vergangenen Spieltag ein schönes Fest zum 50. Jubiläum des Westfalenstadions feiern. Doch durch die Niederlage gegen Stuttgart ist im Kampf um die Champions-League-Qualifikation das Minimalziel „4. Platz“ plötzlich in Gefahr. Das bringt auch Unruhe in die Vorstandsetage – Aki Watzke wird vermutlich als BVB-Boss noch ein paar Extrarunden drauflegen. Hattest du dich schon auf seinen Renteneintritt gefreut?

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Tim Kramer im youtube-Roulette

Für den VfL Bochum und die Ruhr-Universität ist Tim Kramer viel als Fotograf unterwegs. | Bild: tremark

Tim Kramer hat sich mit seinem Label „Tremark“ auf Dokumentarfotografie spezialisiert und ist Haus- und Hof-Fotograf des VfL Bochum. Er sagt über seine Arbeit hinter der Kamera: „Ich achte viel auf das Licht und die Perspektiven. Da bin ich dann voll in meinem Modus und funktioniere eigentlich nur.“ Daneben engagiert er sich für das Projekt „eigen. Von Einsam- und Gemeinsamkeiten“ – hier will er auf das Thema Einsamkeit aufmerksam machen. Er sagt: „Einsamkeit kann schnell zu einem Teufelskreis werden in dem man sich selbst, bedingt durch die eigene Einsamkeit, schnell abwertet und dann die Überzeugung hat, dass es alles an einem selbst liegt.“ Auf der website eigenbochum.de porträtiert er Menschen, die sich mit dem Thema Einsamkeit auseinandersetzen – oder selbst betroffen sind. Was sonst noch wichtig ist, erklärt er im youtube-Roulette.

Welcher Song repräsentiert für dich am besten das Ruhrgebiet?
The Shitlers – Bochum Hamme

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