Es blüht schon was im Dortmunder Rombergpark. Foto(s): Robin Patzwaldt
Am 1. März ist bekanntlich meteorologischer Frühlingsanfang. Höchste Zeit also die eigene Nase wieder vermehrt in die frische Luft des Ruhrgebiets zu halten und unsere lose Serie der Ruhrbarone-Ausflugstipps in eine neue Saison zu schicken.
In der heutigen ersten Ausgabe des Jahres 2020 wollen wir uns einmal wieder dem Dortmunder Rombergpark widmen.
Schalke gegen Bayern am 24. August 2019. Foto: Michael Kamps
Es ist noch gar nicht so lange her, da war man beim FC Schalke 04 sehr glücklich über die aktuelle Torhütersituation. Mit Alexander Nübel und Markus Schubert schien der Klub über zwei der talentiertesten, jungen deutschen Torhüter zu Verfügung, die den Gelsenkirchenern über Jahre hinaus viel Freude bereiten würden.
Jetzt, Anfang März 2020, stellt sich die Situation jedoch gerade völlig anders dar. Stammtorhüter Nübel, der zum Leidwesen vieler Schalker seinen Wechsel zum FC Bayern München im kommenden Sommer ankündigte, spielt auffällig fehlerhaft, scheint dem Druck rund um seine Person nicht mehr gewachsen zu sein. Und auch Kronprinz Schubert, der Nübel kürzlich während einer Rot-Sperre in einigen Spielen vertreten durfte/musste, scheint noch mehr Risiko als Versprechen auf eine Verbesserung der Lage zu sein. Eine mehr als ungünstige Situation, zumal sich die Schalker parallel dazu in einer tiefen sportlichen Krise befinden.
Man kann am DFB und auch an Dietmar Hopp viel kritisieren. Die Art, wie sich der Profi-Fußball in vielen Bereichen auch dank der Mithilfe des Verbandes und des prominenten Mäzens seit Jahren entwickelt, die gefällt vielen Fußballtraditionalisten nicht. Auch ich tue mich in vielen Bereichen schwer diese Entwicklungen so gutzuheißen, geschweige denn sie zu unterstützen.
Womit ich mich inzwischen jedoch mindestens genau schwer tue, so wie die große Mehrheit der Fußballfans in diesem Lande wohl auch, das ist das Verhalten vieler sogenannter ‚Ultras‘, die sich als die wahren ‚Bewahrer der Fußballtradition‘ sehen, sich sogar als die besseren bzw. ‚einzig wahren‘ Fans verstehen. Hier nehmen sich offenkundig einige Zeitgenossen inzwischen viel zu wichtig.
Der Kühlturm von ‚Datteln 4‘ am Mittwoch. Foto: (c) Lucas Wahl/Greenpeace
Vor der Landtagswahl des Jahres 2010 hatten die Grünen den Kühlturm des schon damals längst im Bau befindlichen Kraftwerks ‚Datteln 4‘ bereits einmal medienwirksam mit einem Laser angestrahlt und dort einen Anti-Kohle Slogan erstrahlen lassen. In dieser Woche, rund 10 Jahre später also, kam es zu einer ähnlichen Aktion.
Dieses Mal waren es die Umweltaktivisten von Greenpeace, die viele Bürger der Region dazu brachten sich am frühen Morgen verwundert die Augen zu reiben.
Mag der Protest gegen das Kraftwerk im Recklinghausen auch noch immer zahlenmäßig recht klein sein, deutlich munterer wird es rund um ‚Datteln 4‘ in diesen Tagen auf jeden Fall wieder, wie man an solchen Aktionen sehen kann.
Feuerwehrleute üben den Ernstfall. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei
Ich bin ein medizinischer Laie. Ich bin, wie wohl die meisten hier, allerdings an bedeutenden gesellschaftlichen Vorgängen stets interessiert. Und aktuell scheint es nur noch ein Thema in diesem Lande zu geben: Das Corona-Virus!
Dass das Virus sich aktuell gefühlt weitestgehend ungebremst ausbreitet, obwohl lange Zeit von den Verantwortlichen immer wieder öffentlich behauptet wurde, man sei darauf ‚gut vorbereitet‘ und habe ‚die Lage im Griff‘, überrascht mich persönlich nicht.
Erste Ärzte und Apotheken beklagen öffentlich trotz aller gegenteiligen Behauptungen den derzeitigen Versorgungsstand mit Hygieneartikeln usw.. Ohne direkt vom Fach zu sein kann man schon im frühen Stadium dieser sich bedrohlich vor uns aufbauenden Virenwelle in Deutschland erkennen, dass hier seitens der Experten viel orakelt und behauptet wird, was sich schon wenige Stunden oder Tage später als Makulatur erweist.
Trotz aller Beunruhigung über diese Beobachtungen, in Panik gerate ich deshalb nicht. Zumindest noch nicht. Mich erinnert dies nämlich, um ehrlich zu sein, an Erfahrungen, wie ich sie selber schon in den 1990er-Jahren häufiger machen musste.
Nennt mich ruhig altmodisch, aber Computerzocker sind für mich einfach keine echten Sportler. Dementsprechend habe ich auch eine gerade erhaltene Pressemeldung des VfL Bochum aus dem Bereich eSports direkt gelöscht.
Ein paar Sekunden später, habe ich sie wieder aus dem virtuellen Papierkorb geholt. Einfach deshalb, weil ich es durchaus spannend finde darüber zu diskutieren.
Das Berliner Olympiastadion ist selten voll besetzt. Foto: Michael Kamps
Als Beobachter aus der Ferne lassen einen die jüngsten Entwicklungen bei Hertha Berlin immer ratloser zurück. Da strebt ein Fußball-Bundesligist mit aller Macht danach aus dem grauen Mittelfeld der Tabelle möglichst rasch zu einem echten Spitzenklub zu werden und sichert sich dafür die Millionen eines Investors. Soweit, so nachvollziehbar.
Dass es dann am Ende ausgerechnet der seit Jahren vielfach für Negativschlasgzeilen sorgende Lars Windhorst sein musste, das ist dann jedoch schon eine ganz andere Frage. Nun gut, die Auswahl der potenziellen Gönner mag im konkreten Fall eben nicht gigantisch groß gewesen sein. Von daher kann man auch dies am Ende wohl noch nachvollziehen.
Aus der bisher lange Jahre so unscheinbaren ‚alten Dame‘ Hertha BSC dann aber vollmundig direkt einen ‚Big City Club‘ machen zu wollen, das ist dann aber endgültig eine eher zumindest ungeschickte Idee.
Wie wir jetzt wissen, waren und sind das aber wohl noch die geringsten Probleme der Berliner in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten. Inzwischen herrscht rund um die Hertha gefühlt nämlich ein komplettes Chaos. Kein guter Start auf dem Weg zur internationalen Spitze,
Die Idee klingt durchaus faszinierend: „Zwölf Legenden zwischen zwei Buchdeckeln. ‚Hall of fame‘ – Die größten deutschen Fußballspieler‘ ist das aufgeschriebene Vermächtnis deutscher Fußballgeschichte. Eine Sammlung über die Besten der Besten.“
Nicht erstaunlich also, dass ich mich als langjähriger Fußballfreund sehr darauf gefreut hatte das Buch endlich in den eigenen Händen halten zu können.
Vor dem Spiel gegen Leipzig standen auf Schalke noch alle zusammen. Foto: Franz-Christian Müller
Zugegeben, das 0:5 des FC Schalke 04 am Samstag gegen RB Leipzig in der eigenen Arena war schon eine heftige Klatsche. Die Machtdemonstration der Ostdeutschen Brausekicker dürfte auch dem Letzten in und um Gelsenkirchen klargemacht haben, dass die Königsblauen noch ein gehöriges Stück aufholen müssen, wenn die wieder in die Tabellenregionen vorstoßen wollen, die sie noch vor zwei Jahren unter Trainer Domenico Tedesco erreicht hatten, als der Klub aus dem Ruhrgebiet Vizemeister wurde. Zu überlegen waren die von Brausemillionen an die Tabellenspitze geschossenen Ostdeutschen.
Und doch gilt es das Ganze, nachdem man über das Erlebte etwas nachdenken konnte, zu relativieren. Dass die Schalker nach mehreren sieglosen Spielen in der Fußball-Bundesliga in der Tabelle zu den Spitzenplätzen inzwischen abreißen lassen mussten, ist alles andere als in Drama. Im Gegenteil! Die Knappen spielen diese Saison noch immer voll im Bereich ihrer derzeitigen Möglichkeiten.
Foto(s) aus dem Buch mit freundlicher Genehmigung des Verlages ‚Die Werkstatt‘.
Dass Fortuna Düsseldorf im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ein sportlich und wirtschaftlich selten gesehenes Auf und Ab erlebt hat, das dürfte Menschen, die sich schon etwas länger mit Fußball beschäftigen kaum entgangen sein.
Und obwohl gerade in akuter Abstiegsnot in der Fußball-Bundesliga, befinden sich die Rheinländer, trotz allem, gerade sogar in einer Hoch-Phase, gemessen an ihrem Werdegang der letzten Zeit. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit kickten die Düsseldorfer noch unterklassig.
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