Elvis Pummel, Sonntag, 6. Juli, ab 16.00 Uhr auf Summersounds, Dortmunder U, Dortmund
Frühstück für Dortmund

Nazis: „SS-Siggi“ tritt aus Dortmunder Stadtrat aus…Welt
Nazis: „SS-Siggi“ gibt Mandat ab – Kein Bock mehr auf Parlament…taz
Nazis: War SS-Siggis Abgang aus dem Dortmunder Rat ein abgekartetes Spiel?…Der Westen
Nazis: Neonazi Siegfried Borchardt gibt Mandat ab…RP Online
Nazis: Dennis Giemsch – Chefideologe rückt nach…Netz gegen Nazis
Sturm: Stadt verrät erstmals Prioritätenliste der Sturmschäden…Der Westen
TV: So wird der Dortmund-Tatort in 70 Metern Höhe gedreht…Der Westen
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BVB: Auftakt mit Rumpftruppe…Ruhr Nachrichten
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Ruhrgebiet: Das Kulturranking spiegelt die Finanzlage wider…Der Westen
Bochum: Gegenseitige Vorwürfe…Der Westen
Bochum: Bochum: Was geschah gestern im Rat?…Pottblog
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Duisburg: Sparkassen-Aufsichtsrat fordert Verzicht auf Luxus-Rente…Der Westen
Duisburg: Sparkasse – Tomalak soll verzichten…RP Online
Duisburg: Sitze für Rechte in vielen Gremien…RP Online
Duisburg: Problemhaus-Anwohner verlassen Runden Tisch nach Eklat…Der Westen
Essen: „Bier und Besen“-Projekt startet im Oktober…Der Westen
Essen: Der Boss stürmt zurück auf den „Helmut-Rahn-Platz“…Der Westen
Dortmund: SS-Siggi legt Ratsmandat nieder

Die ganze große Überraschung ist es nicht, aber viele hätten damit eher nach den Sommerferien gerechnet. Dass Siegfried Borchardt von Dennis Giemsch, der neben Christian Worch im Bundesvorstand von „Die Rechte“ sitzt und NRW-Vorsitzender der Partei ist, abgelöst wird, wundert tatsächlich nicht. Da SS-Siggi in der Vergangenheit eher durch Gewaltätigkeiten, denn durch intelligente Wortbeiträge aufgefallen ist, war es von ihm konsequent, dem eigentlichen Chef der Rechten den Vortritt im Rat zu lassen.
Dazu kommt: Die umfangreichen Unterlagen und komplexen Sachverhalte, mit denen sich Ratsmitglieder befassen müssen, hätten den ehemaligen Borussen-Hooligan vermutlich überfordert. Giemsch hingegen würde man zutrauen den Zugang – auch zu den nichtöffentlichen Unterlagen – für die Rechtsextremisten geschickt zu nutzen. Da die Partei „Die Rechte“ eine mit der NPD eine Gruppe gebildet hat, ist der Einfluss in den demokratischen Gremium zudem deutlich größer geworden.
Die Stadt Dortmund meldete heute: „Ratsmitglied Siegfried Borchardt („Die Rechte“) hat nach der gestrigen Ratssitzung schriftlich mitgeteilt, dass er sein Ratsmandat zum 31. Juli 2014 niederlegt. Zur Begründung führt er die zeitliche und gesundheitliche Belastung, die sich durch seine Doppeltätigkeit in Rat und Bezirksvertretung ergeben habe, an. Borchardt erklärte weiter, dass ab dem 1. August 2014 der Listenzweite der Partei „Die Rechte“, Dennis Giemsch, nachrücken werde. Sein Mandat in der BV Innenstadt-Nord werde er behalten.“
Dennis Giemsch ist NRW-Vorsitzender der Nazi-Partei Die Rechte und war einer der Anführer der 2012 verbotenen Kameradschaft Nationaler Widerstand Dortmund.
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Dortmund: Rat hat FBI-Vertreter nicht gewählt

Der Rat der Stadt Dortmund hat den Vertreter der Splittergruppe FBI nicht in das Ruhrparlament entsandt. Damit wird das Ruhrparlament auch theoretisch nicht auf eine Zahl von über 1000 Sitzen explodieren. Wäre das geschehen, hätte es zu einem Eingreifen des Innenministerium kommen können.
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Update: Nazi-Angriff: Der erbärmliche FDP-Abgeordnete Orth – jetzt auf Video

Gerade debattiert der Nordrhein-Westfälische Landtag über den Nazi-Angriff auf das Dortmunder Rathaus. Während die Abgeordneten von Grünen, SPD und Piraten den Einsatz von Bürgern und Politikern gegen die Nazis loben und den Bericht von Innenminister Jäger kritisieren, unterstellt die Union Innenminister Jäger, sich nicht deutlich genug hinter die Polizei zu stellen. Der erklärte, es dürfe keinen Platz für Rechtsradikale in der Gesellschaft geben und er stehe hinter dem Bericht – nehme aber die Kritik ernst. Union und FDP nutzen die aktuelle Stunde, um die Landesregierung anzugreifen – ausser ein paar Worthülsen gegen Nazis kam da nicht viel – eine Auseinandersetzung über die Rechtsradikalen in Dortmund scheint dort niemanden zu interessieren.
Erbärmlich war vor allem der Redebeitrag des FDP-Abgeordneten Robert Orth. Fast schon hysterisch, befreit von jedem Wissen, dafür beseelt von Verachtung für die Zivilgesellschaft unterstellte Orth, den Verteidigern des Rathauses die Nazis angegriffen zu haben. Der Grünen Landtagsangeordneten Daniela Schneckenburger, die bei dem Nazi-Angriff verletzt wurde, unterstellte Orth, sie sei eine Angreiferin gewesen. Warum sie denn mit ihren Fäusten hantierend auf einem Video zu sehen gewesen sei, fragte Orth und schaut man sich dessen Kläglichkeit, seine maßlose Arroganz an, wundert man sich nicht, dass die FDP in allen Umfragen unter 5 Prozent liegt. Ihm fehlt jede Vorstellungskraft wie es ist, wenn eine Gruppe gewalttätiger Neonazis auf ein Rathaus anstürmt. Orth sprach wie ein Hassprediger gegen die Zivilgesellschaft. Orth ist eine Schande für den Liberalismus.
Update: Wer Orth im O-Ton hören und sehen will: Erster Rede von Orth ab 27.08, zweite Rede ab 1.17.30 Das Video hat die Piratenfraktion online gestellt.
Trainer Baade auf Bochum Total

Trainer Baade ist einer der bekanntesten Fußballblogger Deutschlands. Und wer immer schon mal Frank Baade live erleben wollte, hat heute dazu die Gelegenheit. Um 20.15 Uhr liest Trainer Baade auf der Wortschatzbühne bei Bochum-Total aus seinem Programm „Drama Queens in kurzen Hosen“.
Ruhrgebiets CDU fordert Sperrklausel

Das Chaos um das Ruhrparlament und die Zersplitterung der Räte durch immer mehr Gruppen und Einzelkämpfer haben die Diskussion um die Wiedereinführung einer Sperrklausel bei den Kommunalwahlen neu entfacht.
Die Situation im Bochumer ist typisch für viele Stadträte im Ruhrgebiet: Bei 85 Mitgliedern gibt es 5 Fraktionen, 3 Gruppierungen und 5 Einzelvertreter. Sitzungen werden länger, die Belastung für die ehrenamtlichen Ratsmitglieder nimmt zu – über 20 Stunden Arbeit in der Wochen stecken die meisten von ihnen in die Kommunalpolitik. Bezahlt werden sie dafür nicht. Von der Aufwandsentschädigung, die in Großstädten wie Dortmund knapp über 500 Euro liegt müssen sie in der Regel einen großen Teil an ihrer Parteien spenden. Roland Mitschke, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ruhrparlament,
