Loifior + 4Spurig, Dienstag, 11. Februar, 20.00 Uhr, Sissikingkong, Dortmund
Frühstück

Petra-Meurer-Theatertage: Ehrungen für die freie Szene…Der Westen
Jagd & Hund: Neuer Besucherrekord…Radio91.2
Phoenix See: Gute Wasserqualität…Radio91.2
BVB: „Das hat mal richtig Spaß gemacht“…Spiegel
BVB: „Dortmund wird geil!“…Bild
BVB: …beklagt Verletzungen von Reus und Bender…General Anzeiger
Der Ruhrpilot
NRW: 137 unaufgeklärte Nazi-Morde?…Welt
NRW: Schwarzer wird nicht der letzte Promi-Fall sein…Manager Magazin
NRW: Wirtschaftsminister lädt zum ersten «Chemie-Gipfel»…Kölner Stadtanzeiger
Debatte: Die Politik braucht einen Verhaltenskodex…Post von Horn
Essen: Zwist um Haus der Geschichte geht weiter…Der Westen
Essen: Energiewende im Fokus der E-World Energy & Water…Bild
Dortmund: Ehrungen für die freie Szene…Der Westen
Duisburg: Wie die Loveparade-Katastrophe nachwirkt…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Paten für Freiluft-Galerie gesucht…Der Westen
Landesmediengesetz NRW: Die Vielfalt, die sie meinen
Am Freitag war ich auf der Klausurtagung der Medienkommission der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf. Was sich die Landesregierung unter der Förderung „regionaler und lokaler digitaler Medien“ vorstellt, ist mir nun klarer geworden.
Am Freitag traf sich die Medienkommission der Landesanstalt für Medien (LfM) zu einer Klausurtagung in Düsseldorf. Die Medienkommission, deren Mitglieder Politikern und Lobbyisten sind, die sich selbst allerdings als engagierte Bürger sehen, traf sich, um über die Stiftung Partizipation und Vielfalt zu beraten. Ich war als Journalist eingeladen, mich zur Stiftung zu äussern und an der Diskussion teilzunehmen. Meine Artikel in den vergangenen Tagen zu dem Thema hier im Blog waren das Ergebnis meiner inhaltlichen Beschäftigung mit dem Projekt und so etwas wie eine Vorbereitung auf die Klausurtagung.
Dabei wurde deutlich, in welche Richtung die Unterstützung regionaler und lokaler digitaler Medien gehen wird – und da in verschiedenen Redebeiträgen immer eines dieser Medien –Hallo-Herne – genannt wurde, liegt es nahe, das Hallo-Herne als Beispiel für die Art von Digitalen Medien sieht, die man gerne von Seiten der Landesregierung und ihr nahestehenden Fachleuten und Organisationen unterstützen möchte.
Frühstück

OB-Wahl: 14.2. – Entscheidung über möglichen Sierau Rücktritt…Radio91.2
Bevölkerungsentwicklung: Düstere Aussichten für Dortmund…Welt
Oper: „Tannhäuser“ nach erstem Akt abgebrochen…Der Westen
BVB: Dortmund schießt Werder in den Abstiegskampf…Welt
BVB: Erbarmungslose Dortmunder schießen Werder ab…RP Online
BVB: Dortmund rennt offene Türen ein…FAZ
BVB: Der neue alte BVB…Kicker
BVB: Frankfurt ist bereit für den BVB…Welt
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Während Berlin, Hamburg und Köln wachsen schrumpft das Ruhrgebiet weiter…Welt
Debatte: Vernunft statt Ökoirrsinn…Welt
Ruhrgebiet: Die Krise der Stromriesen ist ein Absturz mit Ansage…Der Westen
NRW: CDU warnt vor Rückzug der Chemie…General Anzeiger
NRW: Geheimniskrämerei um neues Jagd-Gesetz…Welt
Bochum: Logistiker Neovia will Joint Venture fortsetzen…Der Westen
Bochum: “Die Erinnerung muss das Vergessen besiegen”…Bo Alternativ
Duisburg: EU-Kommissar sieht in Hochfeld potemkinsches Dorf…Xtranews
Duisburg: Geld oder Leben ist das Motto der Duisburger Akzente…Der Westen
Dortmund: „Tannhäuser“ nach erstem Akt abgebrochen…Der Westen
Essen: Wunsch und Wirklichkeit beim Bio-Mül…Der Westen
Frühstück
OB-Wahl: Andere sollen gemeinsamer Wahl zustimmen…Der Westen
OB-Wahl: Pressekonferenz mit Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) über den möglichen Rücktritt zwecks Harmonisierung der Wahltermine…Pottblog
Kultur: Freie Szene zeigt ihr Können…Der Westen
BVB: Götze kassierte 3,7 Millionen vom BVB…Spiegel
BVB: Der 20. Bundesliga-Spieltag im Telegramm…General Anzeiger
BVB: Neuzugang Milos Jojic soll dem BVB jetzt schon weiterhelfen…Der Westen
BVB: Sorgt Obraniak für Aufwind?…Weser Kurier
Der Ruhrpilot

NRW: Streit um Kosten der Inklusion…RP Online
NRW: Wirtschaft wieder optimistischer…RP Online
Bochum: Viktoria-Quartier der Zukunft auf bunten Plänen zu besichtigen…Der Westen
Dortmund: Andere sollen gemeinsamer OB-Wahl zustimmen…Der Westen
Duisburg: EU-Sozialkommissar schaut sich in Duisburg um…Welt
Duisburg: Aus für Zwei-Euro-Jobs bedroht Sozialvereine…Der Westen
Essen: Folkwang und Bezzola – ein Missverständnis…Der Westen
Update: Online: WAZ geht nach Berlin
Wie das Medienmagazin Newswroom gerade meldet, wird die Funke-Mediengruppe, nennen wir sie der Gewohnheit halber einfach mal weiter WAZ, ihr Digital-Geschäft nach Berlin verlagern:
Die Konzentration in Berlin soll für die verschiedenen Beteiligungen des Familienkonzerns („Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, „Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung“, „Braunschweiger Zeitung“, „Thüringer Allgemeine“, „Hamburger Abendblatt“, „Berliner Morgenpost“) verschiedene Lösungen finden, jedes Produkt soll für das jeweilige Verbreitungsgebiet angepasst werden.
Für Thomas Ziegler, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, ist die Konzentration des Digital-Geschäfts in Berlin ein Bekenntnis für die Verzahnung von Print und Digital. Berlin soll nach seinen Vorstellungen der Motor der digitalen Entwicklung werden, dafür ist das Unternehmen jetzt bereit, Geld in die Hand zu nehmen.
Für das Ruhrgebiet ist das sicher keine gute Nachricht, aber der Gang nach Berlin ist eigentlich nur eine logische Konsequenz aus dem Springer-WAZ Deal. Der Essener Verlag kauft von der Axel Springer SE das Hamburger Abendblatt, die Berliner Morgenpost und die Zeitschriften Hörzu, Bild der Frau, TV Digital, Funk Uhr, Bildwoche, TV Neu und Frau von heute. Somit Verlag ist endgültig kein Ruhrgebietsunternehmen mehr, sondern bundesweit aufgestellt. Und wenn man ehrlich ist, folgt die WAZ damit auch nur einem Trend: Unzählige Kreative und Journalisten haben in den vergangenen Jahren das Ruhrgebiet verlassen, sind nach Berlin, Köln oder Hamburg gegangen. Nur wer so dumm war, dem Kreativwirtschaftsgerede von Gorny und Konsorten zu glauben, reibt sich jetzt verwundert.
Update:
Die Pressemitteilung:
ESSEN, 07.02.2014. Die FUNKE MEDIENGRUPPE baut in Berlin ihr neues digitales Entwicklungs- und Servicezentrum auf. FUNKE DIGITAL wird ab März 2014 aus der Bundeshauptstadt das Digitalgeschäft für alle journalistischen Produkte des Unternehmens bündeln und vorantreiben.
Die neue Unit wird die Forschung und Entwicklung innovativer journalistischer Digitalprodukte verfolgen, Apps und Software-Lösungen weiter entwickeln, deren Vermarktung forcieren sowie Support für die gesamte Unternehmensgruppe anbieten. Geleitet wird FUNKE DIGITAL von Stephan Thurm. Das Digitalgeschäft der FUNKE MEDIENGRUPPE steht auf zwei Säulen: Einerseits der konsequenten Überführung des Kerngeschäfts in die digitale Welt und zum zweiten dem Aufbau neuer Geschäftsfelder.
„Berlin ist digitales Kraftzentrum. Hier tummeln sich Talente, hier ist der wichtigste Marktplatz für digitale Ideen. Deshalb bauen wir von hier aus eine Plattform für Innovationen auf, setzen die besten Ideen um und stellen sie der gesamten Gruppe zur Verfügung. Dabei orientieren wir uns konsequent an internationalen Benchmarks“, sagt Stephan Thurm. FUNKE DIGITAL wird zunächst in das Neue Kranzler Eck am Kurfürstendamm, in die unmittelbare Nachbarschaft der Berliner Morgenpost ziehen. Ein zentraler Digitalstandort bedeutet aber keineswegs identische Produkte an allen Unternehmensstandorten.
„Die Anforderungen, die unsere verschiedenen Medien an digitale Produkte und Lösungen stellen, sind unterschiedlich. Aber wir möchten Kräfte bündeln, um schneller voran zu kommen und Ressourcen optimal zu nutzen“, so Thurm. Neben dem neuen Digitalstandort in Berlin wird es auch weiterhin digitale Units in Essen und an den anderen Standorten der FUNKE MEDIENGRUPPE geben. FUNKE DIGITAL lebt vom kreativen Input der Digital-Mitarbeiter aller Titel – sie werden in den Aufbau der neuen Einheit eingebunden.
„Wir setzen auf Print, Digital und deren intelligente Verzahnung. FUNKE DIGITAL wird von Berlin aus der Motor der digitalen Entwicklung der FUNKE MEDIENGRUPPE sein“, sagt Thomas Ziegler, Geschäftsführer der FUNKE MEDIENGRUPPE. „Wir schaffen damit gute Voraussetzungen für die Integration der Axel Springer-Titel und gehen einen weiteren Schritt in Richtung führendes nationales Medienhaus.“
„Es gibt eben viele, denen die Nähe zum Staatsgeld mehr bedeutet, als die Freiheit.“

Viele Leser dieses Blogs werden sich noch an David Schraven erinnern. David gehörte zu den Gründern der Ruhrbarone und arbeitet seit 2010 als Leiter der Rechercheabteilung für die WAZ. Neben seiner journalistischen Arbeit engagiert sich David im Bundesvorstand des Netzwerks Recherche, einem der renommiertesten Zusammenschlüsse von Journalisten in Deutschland. Ich sprach mit David über die Pläne der Landesregierung, mittels der Stiftung Partizipation und Vielfalt Recherchen und lokale Online-Angebote zu finanzieren.
Ruhrbarone: Das Netzwerk Recherche, in dessen Vorstand Du sitzt, hat nach einem Papier der Landesanstalt für Medien die Unterstützung der Stiftung Partizipation und Vielfalt signalisiert. Wie passt das Zusammen – sind die Streiter für unabhängigen Journalismus auf einmal dafür, dass sich die Politik mit Geld mehr Einfluss bei Journalisten und Medien kauft?
David Schraven: Ganz sicher wollen wir vom Netzwerk nicht, dass sich Politiker mit Geld Einfluss kaufen. Tatsächlich ist mir schleierhaft, wie wir als Netzwerk Recherche als Unterstützer der Stiftung genannt werden können. Fakt ist, die Landesanstalt für Medien hat uns angefragt, ob wir bei der Stiftung mitwirken wollen. Fakt ist auch: Wir sind noch in einem Meinungsbildungsprozess und solange der nicht abgeschlossen ist, wollen wir auch nicht im Zusammenhang mit der Stiftung genannt werden.
Ruhrbarone: Wie schätzt Du die Stiftung ein?
Schraven: Ich persönlich finde die Idee der Stiftung unsäglich. Der Staat hat sich grundsätzlich aus dem Mediengewerbe herauszuhalten. Dass es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt ist in Ordnung, aber damit reicht es dann auch.
