Der Ruhrpilot
Folkloreindustrie: Bergleute für Kohle-Pakt…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Grüne wollen Castor-Transport stoppen…Welt
CDU: Röttgen verteidigt Erkundung von Gorleben…Ruhr Nachrichten
Kultur: Fahrt frei am Tag der Vielheit…Der Westen
Kultur II: Schauspiel Dortmund legt „Woyzeck“ auf Eis…Der Westen
Gelsenkirchen: Ausgeloftet…Gelsenkirchen Blog
S21: Augenzeugenberichte zum 30. September…F!XMBR
Internet: BKA lanciert Vorratsdatenspeicherungspapier…Netzpolitik
Blogs: Barcamp in Stuttgart…Pottblog
YMS2010: Eine Innenstadt
Gestern waren wir in der Innenstadt Kairos. Dabei begegneten wir Menschen, die es in Deutschland kaum noch gibt. Kaufleute, die in ihren eigenen Geschäften ihrer Arbeit nachgehen.
Auch in Kairo gibt es Einkaufszentren, aber es sind nicht allzu viele. Der Einzelhandel ist traditionell organisiert: In kleinen, zumeist inhabergeführten Geschäften, kann man alles kaufen: Vom iPhone über den Anzug bis zu Lebensmitteln. Das führt nicht nur zu einem herrlich unübersichtlichen Angebot, das Lust darauf macht entdeckt zu werden, sondern auch zu einer extrem lebendigen Innenstadt. Ohne die immer gleichen Ketten von Zara bis H&M und ohne die Citykiller von ECE oder mfi ist eine Stadt lebendig, laut und pulsierend. Die letzten Reste dieser Urbanität, die auch in Europa eine lange Tradition hat, geben wir gerade auf, in dem wir die Reste unsere Innenstädte den Citykillern überlassen.
Erinn Williams
Erinn Williams, Montag, 4. Oktober, 20.30 Uhr, Bahia de Cochinos, Castrop Rauxel
Der Ruhrpilot:
Dortmund: Nazi-Überfall vom Mai 2009 erst 2011 vor Gericht…Der Westen
Ruhrgebiet: Suche nach neuer Solidarität…Westfälische Nachrichten
Bochum: Life Streaming – Mit nackten Füßen ans andere Ende der Welt…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Bermudadreieck als Vorbild…Der Westen
Duisburg: Theater am Marientor wird verkauft…Der Westen
Wirtschaft: Hochtief erwartet Schützenhilfe vom Bund…Der Westen
S21: Angst vorm Sehen…Exportabel
Internet: Startschuss für Hadopi…Netzpolitik
Werbung: Evoniks neue BvB-Reklame…Pottblog
YMS2010 – 1: Kairo – ein erster Eindruck
Groß. Richtig groß. Das war mein erster Eindruck als ich über Kairo flog.
Es dauerte bestimmt zwanzig Minuten, die wir über diese Stadt mit ihren 20 Millionen flogen. Das Wort „Metropolregion“ will ich so schnell im Zusammenhang mit Nestern wie Dortmund, Essen oder auch Düsseldorf nicht wieder hören.
Was faszinierend ist, ist der offensichtlich Mangel an jeder Stadtplanung – und Kairo funktioniert doch. Irgendwie. Kairo war bis zum Nasser-Putsch Anfang der 50er Jahre eine wunderbare historische Stadt mit gerade einmal drei Millionen Einwohnern. Heute leben hier 20 Millionen. Die Stadt wuchert in ihr Umland hinein, und doch findet man immer wieder charmante Ecken. Das Ganze ist ein sich selbst organisierendes Stadtwesen – sicher mit vielen Problemen, aber auch sehr faszinierend.
Zeraphine
Der Ruhrpilot
Karstadt: Insolvenz ist Geschichte…Welt
Umland: Köln und Düsseldorf nähern sich an…RP Online
Umland II: SPD-Public Relation…Zoom
Ruhr2010: Ungewöhnliches Kanalkonzert…Der Westen
Duisburg: Wird die Stahlproduktion aus Duisburg vertrieben?…Der Westen
Dortmund: Phoenixsee wird geflutet…Ruhr Nachrichten
Gelsenkirchen: bild.sprachen – Messe für angewandte Fotografie…Hometown Glory
Internet: Kostenloskultur?…Wirres
Internet II: Netzneutralität im Telekommunikationsgesetz…Netzpolitik
Young Media Summit 2010
Und weg. Heute fliege ich nach Kairo – zum Young Media Summit 2010. Das Young Media Summit wird von der DW-Akademie der Deutschen Welle in Zusammenarbeit mit dem Deutschland-Zentrum an der Deutschen Botschaft Kairo organisiert. Über die Einladung haben wir uns sehr gefreut. Und, ja, wir waren auch ein wenig stolz dabei sein zu dürfen.
In Kairo treffen sich arabische mit deutschen Journalisten und Blogger. Aus Deutschland dabei sein werden Julia Seeliger (Zeitrafferin, taz) , Markus Beckedahl (Netzpolitik), Teresa Bücker (SPD.de), Hardy Prothmann (Heddesheimblog) und Annina Luzie Schmid (Girls can Blog) sowie zahlreiche Blogger aus dem arabischen Raum. Hier die ganze Teilnehmerliste.
Pressefreiheit gilt in Arabien nicht viel. Erst im Winter wurde ein Blogger in Ägypten zu sechs Monaten Haft verurteilt. Umso mehr Respekt habe ich vor den Kollegen, die dort ihre Arbeit machen und ich freue mich sehr, sie kennen lernen zu dürfen. Ich werde versuchen von Kairo aus die Ruhrbarone zu pflegen, andere von uns werden mehr tun als üblich und wenn es mal hakt – habt bitte Verständnis.
Ohrenfeindt
Ohrenfeindt, Samstag, 2. Oktober, 20.00 Uhr, Underground, Köln
