Es mag an der guten Küche liegen: Holland hat Brasilien aus der WM geworfen. Zeit für Trost zu sorgen. Natürlich mit Barry Manilow!
The Holy Hack Jacks
The Holy Hack Jacks, Samstag, 3. Juli, 21.00 Uhr, Panic Room, Essen
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: „Wir wären auf 1 in allen Rankings“…Buerpott
NRW I: Rot-Grün droht in NRW erste Abstimmungs-Schlappe…Der Westen
Dehm: Neues von der Komintern…Die Achse des Guten
Dehm II: Hitlervergleich beweist Godwins Law…Welt
Medien: Angst bei den Ruhr Nachrichten…Medienmoral NRW
Kunst: Contemporary Art Ruhr…Ruhr Nachrichten
NRW II: Lafontaine stellt Rot-Grün in NRW Bedingungen…Süddeutsche
NRW III: Rot-Grün spricht mit den Linken…Welt
NRW IV: Power im Pott – Sylvia Löhrmann…Stern
Ruhrgebiet II: Alle wollen von „Via“ profitieren…RP Online
Bochum: Mit Ölfässern die BP-Zentrale heimgesucht…Der Westen
Dortmund: Envio-Gelände bereits 2007 verseucht…Ruhr Nachrichten
Gelsenkirchen: Bang Bang Gelsen Open Air…Hometown Glory
Internet: Erste Anhörung der Enquete-Kommission…Netzpolitik
Internet II: Bremst Klassendenken die Digitalisierung?…Carta
Internet III: Was brachte Flattr?…Pottblog
Recht: Vorfahrt für Menschenrechte…Law Blog
Update: Linkspartei-Abgeordneter Dehm zur Gauck-Wahl: „Wahl zwischen Hitler und Stalin“
Diether Dehm Bundestagsabgeordneter der Linkspartei äußerte sich gestern im Fernsehen zur Alternative Gauck – Wulff.
Zur Frage, ob die Linkspartei auch Gauck wählen könnte, äußerte sich gestern Diether Dehm im Fernsehen. Er fragte den Reporter: „Was würden Sie denn machen, sie hätten die Wahl zwischen Stalin und Hitler? “
Man kann sie beide ablehnen. Aus guten und aus weniger guten Gründen. Aber die Wahl zwischen Gauck und Wulff mit der Wahl zwischen Hitler und Stalin zu vergleichen ist.. ja, was ist es? Dehm ist übrigens ein alter, überführter Stasi-Spitzel, kommt aus dem Westen und war früher in der SPD.
Mittlerweile hat sich Dehm entschuldigt und erklärt, er sei missverstanden worden. Blöd für Dehm, dass an dem Video wenig misszuverstehen ist.
The Decapitated
The Decapitated, Freitag, 2. Juli, 19.30 Uhr, Turock, Essen
Der Ruhrpilot
Wahl: Wulff siegt – Schwarz-Gelb verliert…Stern
Wahl II: Koalition redet sich die Wulff-Wahl schön…Spiegel
Wahl III: Lammert scherzt sich durch den Wahlkrimi…Welt
Wahl IV: Versteinerte Gesichter, gefallene Masken…FAZ
Wahl V: Die Linkspartei hat versagt…Querblog
Wahl VI: Nicht gesprungen…Zeitrafferin
Wahl VII: Die CDU entgleitet Merkel…Sprengsatz
Wahl VIII: Die hessische Landesvertretung wusste es als erste…Frontmotor
NRW: Forderung nach Doppelspitze in der CDU…Welt
Ruhrgebiet: 750 Jahre Knappschaft…Pottblog
Dortmund: Stadt sucht neuen Betreiber fürs FZW…Der Westen
Dortmund II: Envio freut sich über „reine Bleche“…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: Probleme am U-Turm mit der Videoinstallation…Der Westen
Duisburg: Hoffnungsbaum in Hochfeld…Xtranews
Bochum: Zur Fortsetzung des Tortenprozesses…Bo Alternativ
Gelsenkirchen: Kray or die…Gelsenkirchen Blog
Gelsenkirchen II: Architektur für jüdisches Leben in Gelsenkirchen…Hometown Glory
Medien: Bürgerreporter bei der WAZ-Gruppe: Chance für braune Schreiber?…Zoom
Pop: Wer zum Teufel ist Rolf Zuckowski?…Denkfabrik
Wir sollten nicht auf Gauck setzen, sondern auf uns
Eigentlich ist die Wahl des Bundespräsidenten nicht mehr als ein Machtzeichen. Egal ob Regierung oder Opposition: Wer seinen Kandidaten durchbringt macht seinen Führungsanspruch deutlich.
Mit uns, den Bürgern, hat das nicht viel zu tun. Und im Normalfall ist es auch ziemlich egal, wer Bundespräsident ist. Zum Beispiel die Reden: Ich habe erst eine erlebt, die wirklich historisch war. Richard von Weizsäcker hielt sie 1985. Alle anderen sind verpufft. Ich bin zufrieden wenn der Bundespräsident nicht allzu peinlich ist.
Trotzdem würde auch mir wünschen, dass Joachim Gauck gewählt wird. Nicht weil ich glaube, Christian Wulff würde den Job schlecht machen. Das würde er sicher nicht. Sondern weil ich mit der Politik unzufrieden bin. Nicht nur mit der Regierung, sondern damit, wie es in der Politik generell läuft. Meine Wertschätzung der Politiker hat einen Tiefpunkt erreicht. Mein Zutrauen in ihre Fähigkeiten auch. Aber würde sich das durch die Wahl Gaucks ändern? Nein. Unsinn. Mit der Wahl Gaucks sind Hoffnungen verbunden, die er, im unwahrscheinlichen Fall seiner Wahl, nicht erfüllen könnte.
Wenn viele jetzt Gauck fordern, fordern sie eigentlich eine andere Politik. Und die möchte ich eigentlich immer seltener nur Politikern überlassen. Ich möchte mitbestimmen. Nicht nur bei Wahlen, sondern auch bei Volksabstimmungen. Im Bund, im Land und in meiner Stadt. Gaucks Charme ist der Charme eines Bürgerrechtlers, der Charme eines Menschen, der gegen eine Diktatur aufbegehrte. Er forderte seine Rechte ein in einer Zeit, in der das gefährlich war. Wir sollten mehr Rechte einfordern. Und wir leben in einem Land, in dem das einfach und risikolos ist. Was Gauck in einer Diktatur konnte, sollten wir doch in einer Demokratie auch hinbekommen.
Logic Insanity
Logic Insanity, Donnerstag, 1. Juli, 21.00 Uhr, Ringlokschuppen, Mülheim
Der Ruhrpilot
NRW I: Rüttgers befördert noch schnell seine Mitarbeiter…Welt
NRW II: Politik wird weiblich…RP Online
Wahl: Der Präsidentenmacher…FAZ
Ruhrgebiet: Forstamt sperrt die Haard und Hohe Mark…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Anwohner nach PCB-Skandal in großer Sorge…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Auch Envio-Untermieter vergiftet…Der Westen
Duisburg: „Keine Kiste, die keiner will“…Der Westen
Essen: Unperfekthaus plant Coworkinghaus…Pottblog
Essen II: Heute das Steuer rumreißen…Der Westen
Umland: Neue Indizien zum Kölner Archiv-Einsturz…FAZ
Umland II: Anfrage der Sauerländer Bürgerliste zum Thema “PCB”…Zoom
Medien: 25% der Welt werden mit Zensur zum Verstummen gebracht…Mediaclinique
Hardware: Soziale Verantwortung in der Beschaffung von Computern…Netzpolitik
Internet: Über das Verbrennen der Erde…Blogbar
Recht: Das P-Konto kommt…Law Blog
NRW-CDU schmollt dem Internet
Allzu viel wusste die Union in NRW mit dem Internet ohnehin nicht anzufangen. Nach der verlorenen Wahl ist man endgültig auf Schmollkurs gegangen.
Es hat alles nix genutzt: Ob Webseite, twitternde Jung-Unionisten oder Facebook – das Engagement im Internet hat sich für die CDU in NRW nicht gelohnt. Die im Augenblick ziemlich kopflose Partei scheint daraus ihre Konsequenzen gezogen zu haben: Die eigene Internetseite wird nicht mehr aktualisiert. Klickt man auf cdu-nrw.de findet man ein empörtes Statement von CDU-Generalsektretär Andreas Krautscheid über die Pläne von SPD und Grünen. eine Minderheitsregierung zu bilden. Veröffentlicht am 17. Juni. Klickt man auf „Aktuell„, verkündet Rüttgers, dass er für eine stabile Regierung zur Verfügung steht. Das war am 2. Juni, interessiert aber längst niemanden mehr.
Die CDU ist die einzige der Parteien im Landtag, die sich schmollend aus dem Internet zurückgezogen hat: Die Sites von SPD und Grünen sind Top-Aktuell. Und auch FDP und Linkspartei nutzen das Internet: Die FDP kritisiert die geplanten Schulden von Rot-Grün und die Linkspartei verkündet, den Politikwechsel vorantreiben zu wollen. Nur die CDU, die boykottiert das Internet.

