NRW-CDU schmollt dem Internet

Allzu viel wusste die Union in NRW mit dem Internet ohnehin nicht anzufangen. Nach der verlorenen Wahl ist man endgültig auf Schmollkurs gegangen.

Es hat alles nix genutzt: Ob Webseite, twitternde Jung-Unionisten oder Facebook – das Engagement im Internet hat sich für die CDU in NRW nicht gelohnt. Die im Augenblick ziemlich kopflose Partei scheint daraus ihre Konsequenzen gezogen zu haben: Die eigene Internetseite wird nicht mehr aktualisiert. Klickt man auf cdu-nrw.de findet man ein empörtes Statement von CDU-Generalsektretär Andreas Krautscheid über die Pläne von SPD und Grünen. eine  Minderheitsregierung zu bilden. Veröffentlicht am 17. Juni. Klickt man auf „Aktuell„, verkündet Rüttgers, dass er für eine stabile Regierung zur Verfügung steht. Das war am 2. Juni, interessiert aber längst niemanden mehr.

Die CDU ist die einzige der Parteien im Landtag, die sich schmollend aus dem Internet zurückgezogen hat: Die Sites von SPD und Grünen sind Top-Aktuell. Und auch FDP und Linkspartei nutzen das Internet: Die FDP kritisiert die geplanten Schulden von Rot-Grün und die Linkspartei verkündet, den Politikwechsel vorantreiben zu wollen. Nur die CDU, die boykottiert das Internet.

Dir gefällt vielleicht auch:

11 Kommentare

  1. #1 | el-flojo sagt am 29. Juni 2010 um 17:34 Uhr

    Wahrscheinlich haben sie den Zettel mit ihrem Admin-Passwort verloren. 😀

  2. #2 | Claudia sagt am 29. Juni 2010 um 17:46 Uhr

    Den versteckt der Berger, bis die CDU ihm einen neuen Job besorgt hat 😉

  3. #3 | Angelika sagt am 29. Juni 2010 um 17:55 Uhr

    @#1 El-Flojo

    LOL

    So wird es sein! …

  4. #4 | Der Steiger sagt am 29. Juni 2010 um 18:21 Uhr

    Ich würde das zu gerne als Ghostwriter übernehmen. N schicker Audi als Dienstwagen würde mir reichen, und Händeschütteln für … so 800 Euro?

  5. #5 | Detlef Obens sagt am 29. Juni 2010 um 18:24 Uhr

    Tja, unsere Freunde von der CDU trauen diesem Medium nicht mehr! Zu verständlich! RENT-A-RÜTTGERS ist ja schliesslich erst durch das „Teufelswerk Internet“ ans Licht der Öffentlichkeit geraten!

    Nett von Dir, Stefan, das Du die Linke-NRW lobend erwähnst. (Ich weis, diese Damen und Herren liegen auch Dir sehr am Herzen!) Mir ja ja auch, bekanntlich,—immer wieder gern—,vor allem, wenn ich solche sehr gelungenen Schnappschüsse auf deren Website sehe:

    https://www.linksfraktion-nrw.de/uploads/pics/Frak_Bildungstreik_Lt.jpg

  6. #6 | peter sagt am 29. Juni 2010 um 19:34 Uhr

    @Detlef: Soviel Humor und Selbstironie hätte ich den NRW-Linken gar nicht zugetraut … insbesondere die alten K-Gruppler sind ja sonst doch eher trocken-humorlos, aber dieses Foto hat was 😉

  7. #7 | Nobbi sagt am 29. Juni 2010 um 22:33 Uhr

    Wer war nochmal Rüttgers ?

  8. #8 | zoom » Umleitung: Unis, Zuckerwatte, schmollende CDU, Ungläubige Down Under, Israel, Blackwater, Waldi und Lokales. « sagt am 29. Juni 2010 um 23:33 Uhr

    […] NRW-CDU schmollt dem Internet: Allzu viel wusste die Union in NRW mit dem Internet ohnehin nicht anzufangen. Nach der verlorenen Wahl ist man endgültig auf Schmollkurs gegangen. Es hat alles nix genutzt: Ob Webseite, twitternde Jung-Unionisten oder Facebook – das Engagement im Internet hat sich für die CDU in NRW nicht gelohnt. Die im Augenblick ziemlich kopflose Partei scheint daraus ihre Konsequenzen gezogen zu haben: Die eigene Internetseite wird nicht mehr aktualisiert … ruhrbarone […]

  9. #9 | Links anne Ruhr (30.06.2010) » Pottblog sagt am 30. Juni 2010 um 06:26 Uhr

    […] NRW-CDU schmollt dem Internet (Ruhrbarone) – Die Ruhrbarone haben festgestellt, dass die nordrhein-westfälische CDU sich quasi schmollend aus dem Internet zurückgezogen hat. […]

  10. #10 | Gerd Schibulski alias THE ZONK sagt am 1. Juli 2010 um 01:31 Uhr

    Na und? Das Blog der NRW- SPD (www.blog.nrwspd.de) ist auch tot. Da helfen halt keine Beiträge, die offensichtlich gefaked sind, keine extremlinken Positionen, keine SPD- Jubelchöre. Willst Du im Web überleben, braucht es Inhalte. Und die hatten weder die SPD noch die CDU…

  11. #11 | Nobbi sagt am 1. Juli 2010 um 11:43 Uhr

    Könntet Ihr das mal thematisieren, das kann doch nicht wahr sein:

    https://www.ksta.de/html/artikel/1277385908242.shtml

    Die Ex-Regierungschefs in NRW behalten auch nach ihrer Amtszeit einen Anspruch auf Chauffeur, Sekretärin und Dienstwagen. Bei Jürgen Rüttgers steht zu befürchten, dass er diese Privilegien volle fünf Jahre beansprucht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.