Szene aus „Juller“ Foto: Tom Schulze Lizenz: Copyright
Im April hatte „Juller“, das Theaterstück über den jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch, in Leipzig Premiere. Nun geht kommt das Theater der Jungen Welt für zwei Gastspiele nach Nordrhein-Westfalen.
Wann genau Julius „Juller“ Hirsch starb, weiß niemand. Das offizielle Todesdatum ist der 8. Mai 1945, der Tag der deutschen Kapitulation, aber vermutlich wurde er direkt nach seiner Ankunft im März 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet. Mit ihm starb einer von zwei jüdischen Nationalspielern, ein vierfacher süddeutscher Meister und zweimaliger deutscher Fußballmeister. Als Fußball dabei war, sich von einem Gekicke auf einer Wiese zu einem Sport mit Taktik, Trainern und Strukturen zu entwickeln, war Hirsch dabei, ein für seine Zeit typischer Stürmer, klein, aggressiv und schnell.
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Heute die Grünen, früher die Piraten: Die Kleine Anfrage nach „Politisch motivierte Kriminalität Rechts“ hat im Landtag NRW eine lange Tradition. Die AfD griff die Idee auf und kopierte gleich die ganze Anfrage – nur die Worte „rechts“ und „links“ wurden ausgetauscht:
Hier die Kleine Anfrage der Grüne Abgeordneten Verena Schäffer:
Und hier die kopierte Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Christian Blex. Blex war nur zu dumm, überall rechts gegen links auszutauschen.
Nun denn, Blex hat ja noch ein paar Jahre Zeit, auf Kosten der Steuerzahler zu üben.
„Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ wusste schon der bayerische Jürgen Wegmann. Ähnliches könnten sich auch Frauke Petry und Marcus Pretzell denken. Die beiden scheidenden AfDler haben sich die Domain „Die Blauen“ sichern lassen und halten offen, ob sie unter diesem Namen eine Partei gründen wollen. Keine gute Idee, denn „Die Blauen“ gibt es und das schon seit 2008, wie sie auf Facebook schreiben:
Die Blauen gründeten sich im Sommer 2008 als eine alternative politische Interessenvertretung und sind überwiegend im Saarland vertreten. Vereinzelt finden sich aber auch Anhänger im Rest der Republik, der Schweiz und den USA.
Und mit Petry und Pretzell wollen sie nichts zu tun haben:
Wir möchten an dieser Stelle jedoch betonen, dass wir weiterhin für ein weltoffenes Land stehen und mit Rassisten nichts zu tun haben. Wir distanzieren uns von jeglichem Hass, der durch diverse Parteien, die sich zwar mit uns die Farbe aber nicht die politische Couleur teilen, verbreitet wird. Wir stehen für ein friedliches Miteinander und Nächstenliebe. Nicht zu vergessen, dass wir uns schon seit Jahren gegen Cellulite und für das Vollsein einsetzen.
Ebenso viel Pech mit einem neuen Namen hatte übrigens der von Petry gemeinsam mit Gauland aus der AfD vertrieben AfD-Gründer Bernd Lucke. Er nannte seine neuen Partei ALFA. Dumm, dass es bereist einen Verein mit dem selben Namen gab, der sich gegen Analphabetismus engagierte und seinen Namen nicht hergeben mochte. Lucke wich auf den Namen Liberal-Konservative Reformer aus, den man in dem Augenblick vergisst, in dem man ihn gelesen hat.
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Egal was Frauke Petry und ihr Lover Marcus Pretzell mit ihrer neuen Organisation „Die Blauen“ noch vorhaben – das Rennen um die attraktivsten Facebookadressen haben sie schon verloren. Seit Tagen sichern Anhänger der Partei Die PARTEI auf Facebook „blaue Seiten“. Ob Berlin, Pforzheim oder Köln: Die PARTEI ist schon da.