Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit!
Datum und Uhrzeit: 26.04.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Junkyard
Adresse: Schlägelstraße 57
Ort: 44145 Dortmund
Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit!
Datum und Uhrzeit: 26.04.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Junkyard
Adresse: Schlägelstraße 57
Ort: 44145 Dortmund

Michael Alago gehört zu den schillernden Figuren hinter den Kulissen der internationalen Musikindustrie. Geboren am 13. Oktober 1960 wächst er in kleinen Verhältnissen in Brooklyn, New York auf. Ende Mai kommt Alago nach Deutschland und präsentiert seine Doku, der Film wird auch in Dortmund und Düsseldorf gezeigt – wo es im Anschluss ein ausführliches Gespräch mit dem Musik-Produzenten geben wird.

Es ist eine dieser Entscheidungen, die auf den ersten Blick vernünftig klingen – und auf den zweiten zunehmend irritieren. Borussia Dortmund verzichtet im Sommer offenbar auf ein klassisches Trainingslager, um die Belastung für die Spieler gering zu halten. Angesichts eines vollen Kalenders mit Weltmeisterschaft und anschließender Regeneration scheint das nachvollziehbar.
Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell die Bruchstellen in dieser Argumentation. Denn gleichzeitig steht eine kommerziell geprägte Asien-Reise im Terminplan. Weniger Reisen für die Spieler? Offenbar nur dann, wenn sie keinen direkten wirtschaftlichen Nutzen bringen.

Es gibt diese Momente als Fan, in denen sich alles ein wenig schwerer anfühlt. Wenn die Gegenwart nicht mehr die Leichtigkeit vergangener Tage trägt, wenn Entscheidungen des Vereins Fragen aufwerfen und wenn die Identifikation bröckelt. Genau in so einer Phase findet man sich aktuell als Anhänger von Borussia Dortmund wieder. Und dann – fast wie aus dem Nichts – meldet sich jemand zu Wort, der wie kaum ein anderer für eine der schönsten Epochen dieses Vereins steht: Neven Subotic.

Es ist mal wieder diese Phase, in der man sich bei Borussia Dortmund fragt, ob das alles eigentlich ein großer Plan ist – oder einfach nur das wiederkehrende Gefühl, dass jemand mitten im Marathon beschlossen hat, spazieren zu gehen.
Die Bundesliga-Saison 2025/26 biegt auf die Zielgerade ein, doch der BVB wirkt dabei weniger wie ein ambitionierter Verfolger als vielmehr wie ein Team, das innerlich schon die Koffer für die Sommerpause packt.

Ein Besuch im Rombergpark Dortmund im April gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen im Ruhrgebiet. Wenn die Kirschbäume in voller Blüte stehen, verwandelt sich die ohnehin weitläufige Parkanlage in ein farbenprächtiges Frühlingspanorama, das sowohl Naturliebhaber als auch Fotografen begeistert, wie ich an diesem Wochenende wieder einmal feststellen durfte.

Die Aufregung beim BVB rund um Nico Schlotterbeck nach dem 0:1 gegen Leverkusen am Samstag ist groß. Doch wer die vereinzelten Pfiffe reflexartig als „unwürdig“ oder „respektlos“ abstempelt, greift zu kurz. Im Gegenteil: Sie sind ein Symptom. Ein Symptom für das, was bei Borussia Dortmund schon länger schiefläuft. Und sie sind – so unbequem das für manche klingen mag – völlig normal.

Die heute erfolgte Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund wirkt auf den ersten Blick wie ein Erfolg für alle Beteiligten. Ein Leistungsträger bleibt langfristig gebunden, der Klub gewinnt Planungssicherheit und vermeidet ein finanzielles Risiko. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Einigung ist weder ein klares Bekenntnis des Spielers zum BVB noch eine Lösung, die die Fans wirklich zufriedenstellen dürfte.

Ach, Kevin Großkreutz. Kaum ein ehemaliger Profi schafft es so zuverlässig, sich selbst in die Schlagzeilen zu bugsieren wie der Dortmunder Weltmeister ohne Einsatzminute von 2014. Zwischen Dönerwurf-Anekdoten und nostalgischen BVB-Bekenntnissen war eigentlich alles dabei. Und doch: Diesmal liegt er erstaunlich richtig. Ja, wirklich. Es tut fast weh, das zu schreiben – aber wenn Großkreutz dem VfL Wolfsburg den Abstieg wünscht, dann trifft er einen Nerv, den viele Fußballfans schon lange spüren.

Der Comedian und Poetry-Slammer Ryko erfindet die Ruhrgebiets-Comedy neu. Marc-Uwe Klings Känguru zettelt eine Rebellion an. Gefängnis-Chefin Nina Gygax bringt Poetry Slams und Väter-Kind-Treffen in die JVA. Oliver „Pille“ Pilsner holt Underground-Bands zum Dortmunder Hafen und Dietmar Bleidick führt durch das historische Bochum. Das Straßenmagazin im April.