
Oli Hilbring ist einer der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands. Seine Spezialität: Kalauer! Am kommenden Samstag (14. März) gastiert er mit großer Live-Show auf die Bühne des Yahoo in Waltrop.

Oli Hilbring ist einer der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands. Seine Spezialität: Kalauer! Am kommenden Samstag (14. März) gastiert er mit großer Live-Show auf die Bühne des Yahoo in Waltrop.

Katzenköter kommen aus Dortmund und sind tief im lokalen Underground und der Subkultur verankert. Die Band steht für einen rauen, direkten Punk-Sound, der mit viel Humor und skurrilen Alltagsbeobachtungen spielt. Ihre Texte handeln mal von Hackfleisch, mal von der Stadt Gütersloh oder von Combos aus einer Hochhaussiedlung – Deutschpunk mit schrägem Blick auf den Alltag. Live sind Katzenköter regelmäßig in alternativen Locations und bei Szene-Festivals unterwegs, so auch am kommenden Samstag (7. März) im Café Banane an der Rheinischen Straße 14 in Dortmund. In der regionalen Punk-Community gelten sie als feste Größe mit eigenwilligem Witz und unverwechselbarer Attitüde. Was sonst noch wichtig ist, erklärt Gitarrist Charles Dörfel im youtube-Roulette.

Tja, was fangen wir nun mit der aktuellen Situation von Borussia Dortmund an? Nach dem gestrigen Ausscheiden in der UEFA Champions League gegen Atalanta Bergamo ist die Saison 2025/26 für den BVB – da muss man sich nichts vormachen – im Grunde schon gelaufen. Und das im Februar. Für einen Klub mit den eigenen Ansprüchen ist das ein ernüchternder Befund.
Das vorzeitige Aus im DFB-Pokal und nun auch in der Königsklasse hinterlässt einmal mehr das Gefühl einer verpassten Chance. Wieder wurden zentrale Saisonziele verfehlt: kein Pokalfinale in Berlin, nicht einmal das angestrebte Achtelfinale in Europa. Die Fans kennen dieses Drehbuch inzwischen leider zu gut. Die Frage ist nicht mehr, ob etwas schiefgelaufen ist, sondern warum es immer wieder passiert.

Trotz strömenden Regens haben mehr als 3.500 Menschen vor dem Dortmunder Rathaus gegen eine Rede von Björn Höcke protestiert – laut, friedlich und deutlich zahlreicher als erwartet. Statt der prognostizierten 800 Demonstrierenden füllten viele Dortmunder Bürgerinnen und Bürger den Platz und setzten ein sichtbares und friedliches Zeichen.

Die Stadt Dortmund will verhindern, dass der umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke am kommenden Sonntag im Rathaus am Friedensplatz spricht. Den geplanten Neujahrsempfang der AfD-Ratsfraktion hat Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) für den kommenden Sonntag (22. Februar) deshalb in der vorgesehenen Form heute untersagt.
Wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt , erklärt Oberbürgermeister Kalouti die für Sonntag geplante Veranstaltung im Rathaus für „nicht zulässig“. Ziel sei es, das Rathaus als „zentralen Ort der Demokratie in Dortmund“ zu schützen. Mit der Einladung Höckes als Gastredner verliere der Empfang den Charakter einer Fraktionsveranstaltung, so schreibt der Oberbürgermeister an die AfD. Stattdessen handele es sich faktisch um eine Parteiveranstaltung – und solche seien im Rathaus grundsätzlich nicht gestattet.

Unser aller Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Das Internet hat eben fast alles verändert, auch die Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten. Und nein, diese Tendenzen sind nicht aufzuhalten. Das ist uns allen längst klar und wurde hier im Blog der Ruhrbarone im Laufe der vergangenen Jahre ja auch schon häufiger und emotional diskutiert.
Und dennoch war die Meldung vom Donnerstagabend, dass Saturn am Dortmunder Westenhellweg zum Sommer dicht macht, wohl nicht nur für mich ein echter Schlag in die Magengrube. Da tröstet es wenig, dass, wer den Laden in den letzten Jahren regelmäßig beobachtet hat, den Niedergang auch optisch hat schon länger kommen sehen können. Der immense Sanierungsbedarf des Gebäudes wird nun auch als Grund dafür genannt, dass der Mietvertrag nun seitens Saturn nicht verlängert wird. Wie dem im Detail auch sei. Jetzt ist es also offiziell: Bald ist Schluss. Für die City Dortmund ist das keine Randnotiz, das ist ein echter Treffer in die Weichteile.

Ein möglicher Wechsel von Sebastian Kehl zum HSV, wie er aktuell in einigen Medien diskutiert wird, würde in Dortmund zunächst für Schlagzeilen sorgen – und vermutlich für empörte Reaktionen in der Vereinsführung. Doch jenseits der Emotionen lohnt sich ein genauer Blick. Denn so unbequem es klingt: Ein Abgang Kehls wäre für Borussia Dortmund möglicherweise genau der Impuls, den der Klub seit Jahren vergeblich sucht.

Ohne Moos nix los – der alte Gunter-Gabriel-Klassiker passt gerade ziemlich gut zu Dortmund. Die Ruhrstadt muss den Gürtel enger schnallen: Stadtkämmerer Jörg Stüdemann zieht die finanzielle Notbremse und verhängt für 2026 eine haushaltswirtschaftliche Sperre. Vorerst gilt sie bis Ende März – dann liegt der Jahresabschluss 2025 auf dem Tisch.

Ein 3:3 bei Eintracht Frankfurt ist objektiv betrachtet kein schlechtes Resultat. Kaum ein Bundesligist fährt regelmäßig mit drei Punkten aus dem Deutsche-Bank-Park nach Hause, und selbst ein Rückstand kurz vor Schluss wird dort oft nicht mehr korrigiert. Auch für Borussia Dortmund gilt das grundsätzlich. Und doch fühlt sich dieses Remis des BVB vom Freitagabend wie ein weiterer Rückschlag an.

Kurz vor seinem Ende bleibt das Jahr 2025 für mich noch immer schwer greifbar. Es war kein Jahr der klaren Extreme, sondern eines der eher leisen, manchmal unbequemen Erkenntnisse. Besonders meine eigene Gesundheit hat mich länger beschäftigt, als ich es von mir kannte. Probleme, die zuvor kein Thema waren, traten plötzlich in den Vordergrund und haben mich seit dem Sommer zeitweise deutlich ausgebremst.
„Man wird eben älter“ – dieser Satz bekam in den vergangenen Monaten eine neue, sehr reale Bedeutung. So unangenehm diese Erfahrung auch war, sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Körper ernst zu nehmen und Gewohnheiten zu hinterfragen.