Frühling im Westfalenpark in Dortmund: Warum sich ein Besuch auch schon im März lohnt

Im Westfalenpark in Dortmund im März 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Der Kalender sagt fast noch Winter, doch wer im März durch den Dortmunder Westfalenpark spaziert, merkt schnell: Der Frühling steht bereits in den Startlöchern.

Während viele Menschen Parks und Gärten erst ab April oder Mai auf dem Zettel haben, entfaltet dieser weitläufige Park schon deutlich früher seinen ganz eigenen Reiz. Gerade jetzt liegt eine besondere Stimmung über den Wegen, Wiesen und Beeten – eine Mischung aus Ruhe, Erwartung und den ersten Farbtupfern des neuen Gartenjahres.

Weiterlesen

Popp nach Dortmund – PR-Coup oder der Beginn einer echten Fußballgeschichte?

Das Stadion in Dortmund im Februar 2025. Foto: Robin Patzwaldt

Während sich der Männerfußball am Samstag wieder einmal in gewohnter Lautstärke um sich selbst drehte, schob sich plötzlich eine Nachricht in die Schlagzeilen, mit der wohl kaum jemand gerechnet hatte: Alexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmund. Und zwar nicht zu irgendeinem ambitionierten Frauen-Bundesligisten – sondern zu einem Team, das aktuell noch in der Regionalliga herumturnt. Drittklassig.

Das ist ungefähr so, als würde plötzlich ein ehemaliger Champions-League-Sieger beschließen, seine Karriere in der Kreisliga zu beenden – nur mit deutlich größerer medialer Begleitung. Denn eines ist dem BVB mit diesem Transfer definitiv gelungen: Ganz Fußball-Deutschland schaut plötzlich auf eine Mannschaft, die bisher eher ein Randdasein fristete.

Weiterlesen

Abschied ohne Applaus: Die nächste BVB-Abrechnung

BVB-Sportgeschäftsführer Lars Ricken steht vor großen Herausforderungen. Foto: Robin Patzwaldt

Bei Borussia Dortmund lässt sich die verfehlte Personalpolitik der vergangenen Jahre inzwischen kaum noch kaschieren. Der kommende Sommer droht zu einer Art Sammelstelle für Fehlentscheidungen zu werden. Mehrere Spieler verlassen den Klub ablösefrei – und hinterlassen dabei vor allem eines: ein finanzielles Loch.

Millionenverluste sind programmiert. Nicht nur, weil mögliche Ablösesummen ausbleiben. Sondern auch, weil einige dieser Profis über Jahre hinweg Gehälter kassierten, die im Rückblick nur schwer zu rechtfertigen sind. Während der Kader sportlich immer dünner an wirklichen Unterschiedsspielern wird, muss der Klub gleichzeitig versuchen, ohne entsprechende Einnahmen eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen.

Der einstige Ruf als Sprungbrett für Weltstars wirkt inzwischen wie eine ferne Erinnerung.

Weiterlesen
Werbung


Katzenköter im youtube-Roulette

Punkrock direkt aus der Herzkammer des Ruhrgebiets: Katzenköter.| Foto: Charles Dörfel

Katzenköter kommen aus Dortmund und sind tief im lokalen Underground und der Subkultur verankert. Die Band steht für einen rauen, direkten Punk-Sound, der mit viel Humor und skurrilen Alltagsbeobachtungen spielt. Ihre Texte handeln mal von Hackfleisch, mal von der Stadt Gütersloh oder von Combos aus einer Hochhaussiedlung – Deutschpunk mit schrägem Blick auf den Alltag. Live sind Katzenköter regelmäßig in alternativen Locations und bei Szene-Festivals unterwegs, so auch am kommenden Samstag (7. März) im Café Banane an der Rheinischen Straße 14 in Dortmund. In der regionalen Punk-Community gelten sie als feste Größe mit eigenwilligem Witz und unverwechselbarer Attitüde. Was sonst noch wichtig ist, erklärt Gitarrist Charles Dörfel im youtube-Roulette.

Weiterlesen

Der BVB zwischen Frust und Realität – Eine kritische Bestandsaufnahme

Sebastian Kehl (links), Niko Kovac (Mitte) und Lars Ricken (rechts) bei der Trainervorstellung in Dortmund im Februar 2025. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Tja, was fangen wir nun mit der aktuellen Situation von Borussia Dortmund an? Nach dem gestrigen Ausscheiden in der UEFA Champions League gegen Atalanta Bergamo ist die Saison 2025/26 für den BVB – da muss man sich nichts vormachen – im Grunde schon gelaufen. Und das im Februar. Für einen Klub mit den eigenen Ansprüchen ist das ein ernüchternder Befund.

Das vorzeitige Aus im DFB-Pokal und nun auch in der Königsklasse hinterlässt einmal mehr das Gefühl einer verpassten Chance. Wieder wurden zentrale Saisonziele verfehlt: kein Pokalfinale in Berlin, nicht einmal das angestrebte Achtelfinale in Europa. Die Fans kennen dieses Drehbuch inzwischen leider zu gut. Die Frage ist nicht mehr, ob etwas schiefgelaufen ist, sondern warum es immer wieder passiert.

Weiterlesen

Dortmund protestiert gegen Auftritt von Björn Höcke

Trotz heftigen Regenwetters versammelten sich über 3000 Demonstranten um gegen Björn Höcke zu demonstrieren | Foto. Peter Hesse

Trotz strömenden Regens haben mehr als 3.500 Menschen vor dem Dortmunder Rathaus gegen eine Rede von Björn Höcke protestiert – laut, friedlich und deutlich zahlreicher als erwartet. Statt der prognostizierten 800 Demonstrierenden füllten viele Dortmunder Bürgerinnen und Bürger den Platz und setzten ein sichtbares und friedliches Zeichen.

Weiterlesen
Werbung


Die Stadt Dortmund untersagt AfD-Empfang im Rathaus

Das Rathaus in Dortmund. Bild: Stefan Laurin 

Die Stadt Dortmund will verhindern, dass der umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke am kommenden Sonntag im Rathaus am Friedensplatz spricht. Den geplanten Neujahrsempfang der AfD-Ratsfraktion hat Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) für den kommenden Sonntag (22. Februar) deshalb in der vorgesehenen Form heute untersagt.

Wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt , erklärt Oberbürgermeister Kalouti die für Sonntag geplante Veranstaltung im Rathaus für „nicht zulässig“. Ziel sei es, das Rathaus als „zentralen Ort der Demokratie in Dortmund“ zu schützen. Mit der Einladung Höckes als Gastredner verliere der Empfang den Charakter einer Fraktionsveranstaltung, so schreibt der Oberbürgermeister an die AfD. Stattdessen handele es sich faktisch um eine Parteiveranstaltung – und solche seien im Rathaus grundsätzlich nicht gestattet.

Weiterlesen

Saturn am Westenhellweg vor dem Aus – Mein letzter Grund für Dortmund verschwindet

Vor Saturn am Westenhellweg in Dortmund im Juli 2021. Foto: Robin Patzwaldt

Unser aller Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Das Internet hat eben fast alles verändert, auch die Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten. Und nein, diese Tendenzen sind nicht aufzuhalten. Das ist uns allen längst klar und wurde hier im Blog der Ruhrbarone im Laufe der vergangenen Jahre ja auch schon häufiger und emotional diskutiert.

Und dennoch war die Meldung vom Donnerstagabend, dass Saturn am Dortmunder Westenhellweg zum Sommer dicht macht, wohl nicht nur für mich ein echter Schlag in die Magengrube.  Da tröstet es wenig, dass, wer den Laden in den letzten Jahren regelmäßig beobachtet hat, den Niedergang auch optisch hat schon länger kommen sehen können. Der immense Sanierungsbedarf des Gebäudes wird nun auch als Grund dafür genannt, dass der Mietvertrag nun seitens Saturn nicht verlängert wird. Wie dem im Detail auch sei. Jetzt ist es also offiziell: Bald ist Schluss. Für die City Dortmund ist das keine Randnotiz, das ist ein echter Treffer in die Weichteile.

Weiterlesen

Neustart statt Stillstand: Warum ein Kehl-Abgang dem BVB helfen könnte

Sebastian Kehl. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Ein möglicher Wechsel von Sebastian Kehl zum HSV, wie er aktuell in einigen Medien diskutiert wird, würde in Dortmund zunächst für Schlagzeilen sorgen – und vermutlich für empörte Reaktionen in der Vereinsführung. Doch jenseits der Emotionen lohnt sich ein genauer Blick. Denn so unbequem es klingt: Ein Abgang Kehls wäre für Borussia Dortmund möglicherweise genau der Impuls, den der Klub seit Jahren vergeblich sucht.

Weiterlesen