Der Ruhrpilot


NRW: 
Die AfD-Erosion ist in vollem Gange…Welt
NRW: „Obergrenze? Eine Scheindiskussion“…RP Online
NRW: Billiger geht immer…Jungle World
Debatte: In Deutschland bildet sich eine neue Unterschicht…Welt
Debatte: Was die AfD spalten könnte…taz
Debatte: Giftige Blüten einer zerfallenden Religion…FAZ
Debatte: Welt aus Glas…Cicero
Ruhrgebiet: Energielabor Ruhr…Coolibri
Bochum: Zahlreiche Spielhallen stehen vor dem Aus…WAZ
Dortmund: Intown wird wieder Herr über den Hannibal…WAZ
Duisburg:
 Lückenschluss am Innenhafen rückt näher…WAZ
Essen: Nach 15 Jahren neuer Flüsterasphalt auf der A40…WAZ

Der Ruhrpilot

Michael Grosckek Foto: Land NRW / R. Sondermann


NRW:
 Sozi alter Schule soll SPD zu neuem Glanz verhelfen…RP Online
NRW: Eine Schule für Allah…RP Online
Debatte: Diese verlogene Debatte über Familiennachzug…Welt
Debatte: Alle werden Bürger…Jungle World
Debatte: Mit Spahn & Co. ins Koma?…Post von Horn
Debatte: Aufklärung für Erwachsene…Novo
Debatte: Die schwarze Woche der Kurden…Spiegel
Debatte: AfD-Wähler anfällig für Falschnachrichten…FAZ
Bochum: Neues Justiz-Zentrum am Ostring erwacht jetzt zum Leben…WAZ
Dortmund: Kritik an Ruhrhochdeutsch-Macher aus freier Kulturszene….WAZ
Duisburg: Leere Stühle in der Dezernentenrunde…RP Online
Duisburg: Lehmbruck-Enkel berichten über ein Leben mit Kunst….WAZ

„Wir und Heute“ – Wir kommen in Frieden

„Wir kommen in Frieden“ – das sagen Spanier in Katalonien, Römer vor Asterix und Kölner Literaten im Revier. Meist fühlen sich eine Menge Menschen danach überspielt. Und schmeißen Steine. In diesem Fall fliegt der erste Brocken von Martin im freundlichen Familienpodcast „Wir und Heute“ aus Essen nach Köln.

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

Dortmund: BVB verlängert Vertrag mit Roman Bürki bis 2021

Roman Bürki. Foto: Robin Patzwaldt

Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem Torhüter Roman Bürki heute vorzeitig bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der 26-Jährige spielt seit Sommer 2015 für den achtmaligen deutschen Fußballmeister.

„Roman passt sportlich und menschlich hervorragend zu Borussia Dortmund“, betont Sportdirektor Michael Zorc und fügt hinzu: „Wir mögen seinen Spielstil, sehen bei ihm ein großes Entwicklungspotenzial und gehen fest davon aus, dass er das, was in ihm steckt, schon bald wieder konstant abrufen wird.“

Bürki, der 2015 nach 34 Bundesliga-Einsätzen für den SC Freiburg an die Strobelallee gewechselt war und fester Bestandteil des Schweizer Nationalmannschafts-Kaders (7 A-Länderspiele) ist, bestritt für den BVB bislang 68 Erstliga- sowie 14 Europapokal-Partien. In diesem Sommer gewann er mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal.

„Ich bin sehr glücklich über das Vertrauen, das mir Borussia Dortmund in einer für mich durchaus schwierigen Phase entgegenbringt – und ich bin sehr froh und stolz, im Tor dieser tollen Mannschaft zu stehen, der ich alles unterordne“, sagt der Schweizer.

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Dogan Akhanli Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW: 
Dogan Akhanli bei Rückankunft in Deutschland beschimpft…Welt
NRW: Rief V-Mann aus NRW zu Terror auf?….RP Online
NRW: Immer weniger Sozialwohnungen…RP Online
Debatte: Deutschland muss lernen, Grenzen zu ziehen, Prioritäten zu setzen…Welt
Debatte: EU will Beitrittshilfen für Türkei kürzen…FAZ
Ruhrgebiet: Falschmeldung der Uni verunsichert tausende Studenten…WAZ
Bochum: Schauspielhaus zeigt launige Adaption von Kaurismäki-Film….WAZ
Dortmund: Polizei-Chef will Bodycams für Nordstadt-Beamte…WAZ
Duisburg: Kliniken kämpfen gegen die Krätze…RP Online
Essen: Missbrauch im Kirchenchor…WAZ

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Mitglieder des kalifornischen Charters mit typischen Lederkutten Foto: Lee Brimelow Lizenz: CC BY 2.0


NRW:
 „Ihr Alltag besteht aus Gewalt, Drogen und Zwangsprostitution“…Welt
NRW: Willkommen in der Verantwortung …Bild
Debatte: Komplizierte gute Laune…taz
Debatte: Die zweite CDU-Reihe macht gegen Merkel mobil…FAZ
Debatte: »Geiler Tag« für die Rechte…Jungle World
Debatte: „Recht auf Auswanderung, kein Recht auf Einwanderung“…Welt
Debatte: Die Angst des Establishments vor der Demokratie…Novo
Ruhrgebiet: Wirtschaftsklima weiter verbessert…KStA 
Bochum: Streetart-Künstler werten Hausfassaden auf…WAZ
Dortmund: G9 macht schlauer als G8…WAZ
Duisburg: Nach der Promotion soll es weitergehen…RP Online
Essen: Experten streiten über Sozialhilfe für Flüchtlinge…WAZ

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Debatte:
 Bloß keine sozialdemokratische Konsenssause…Welt
Debatte: Das muss Jamaika erst einmal knacken…Zeit
Debatte: Lindner zeigt sich als Stratege…Post von Horn
NRW: Türkei setzt Rocker der „Osmanen Germania“ gegen Gegner ein…General Anzeiger
NRW: Laschet kritisiert Glasers Kandidatur als Bundestagsvize…RP Online
Debatte: Jetzt hilft nur Radikalität…taz
Debatte: Religion ist nicht das Leben selbst…NZZ
Debatte: Marx hat nie vom Paradies geträumt…FAZ
Ruhrgebiet: „Unsägliche Kulturpolitik“ – Herholz verlässt Literaturbüro…WAZ
Bochum: Gedenken an die Reichspogromnacht…Bo Alternativ
Bochum: Eigenwillige Performance in der Zeche Eins sucht nach neuen Wegen…WAZ
Dortmund: Prozess gegen Sergej W. beginnt womöglich erst 2018…WAZ
Duisburg: Zweifel an überdurchschnittlicher Leistung…RP Online
Essen: Wechselstimmung wie nie im Stadtrat..:WAZ
Essen: Bis 2030 fehlen 9000 Wohnungen…WAZ

„Dealer“ sind Händler

Ein Polizeieinsatz in der Dortmunder Nordstadt sorgt für große Diskussionen. Dieser Einsatz gegen einen Messerstecher war notwendig. Die Besucher des Nordpol ahnten nicht, dass es um eine schwere Straftat ging. Sie dachten, die Polizei würde, wie so oft, die schwarzen Jungs an der Straßenecke schikanieren. Immer wieder geht die Polizei dort gegen tatsächliche und vermeintliche Dealer vor. Mit einer Entkriminalisierung von sogenannten Betäubungsmitteln wäre es wohl nie zu der Auseinandersetzung gekommen.

Es ist Alltag in der Dortmunder Nordstadt. An der Münsterstraße, im Keuningpark, am Borsigplatz stehen junge Männer rum und bieten ihre Waren an. Viele handeln mit Cannabis, manche auch mit „härteren“ Drogen. Viele der Männer sind als Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Ihre Perspektiven auf dem regulären Arbeitsmarkt sind miserabel. Mit dem Verkauf von Drogen bessern sie ihr Einkommen mehr schlecht als recht auf. Da Cannabis und Co. illegal sind, gehören auch Polizeiaktionen gegen den Handel zum Nordstadt – Alltag. Kleine Kontrollen gibt es ständig und alle drei, vier Wochen rücken Hundertschaften im Stadtteil ein, kontrollieren schwarze Männer und wühlen durch Gebüsche, auf der Suche nach ein paar Gramm Gras. Die Razzien bringen nicht viel, die Händler sind klug, tragen ihre Ware nicht am Körper und selbst wenn, wird niemand wegen einem Tütchen Mariuhana eingesperrt. Das ist ein Kreislauf, den es in der Nordstadt und an vielen anderen Orten in Deutschland, wie dem Ebertplatz in Köln oder der Hafenstraße in Hamburg, schon seit Jahren gibt.

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Der Dorstfelder Hannibal wurde geräumt Foto: Ralf Hüls Lizenz: CC BY-SA 2.0 DE


Dortmund: 
Geräumtes Hochhaus erst in zwei Jahren wieder bewohnbar…Bild
NRW: Bistums-Sprecher kündigt nach Twitter-Skandal…Bild
NRW: Machtkampf an der Grünen-Spitze…RP Online
Debatte: Generation nach Merkel…taz
Debatte: Wagenknecht und Bartsch vor Entmachtung…FAZ
Debatte: Der Grünstreifen am Horizont…FAZ
Debatte: Schengen ist tot. Nur die Trauerfeier fehlt…Welt
Debatte: Kämpfe in Kirkuk ausgebrochen…Jungle World
Debatte: Der Nordirak befindet sich an der Schwelle zum Krieg…NZZ
Ruhrgebiet: Literatur aus dem Ruhrpott hat es schwer…Coolibri
Ruhrgebiet: Kampf um den Nachtexpress zwischen Duisburg und Mülheim…WAZ
Bochum: Studenten entdecken ihr Herz fürs Theater…WAZ
Dortmund: Dokom21 weiht größtes Rechenzentrum im Ruhrgebiet ein…Ruhr Nachrichten
Essen: AWO-Bundesschiedsgericht bestätigt Ausschluss von Guido Reil…WAZ
Essen: Linken-Ratsherr Gültekin lobt vor Gericht die PKK…WAZ

Update 2: Der Kollege mit dem Schlagstock

Der Journalist René W. am Freitag mit Schlagstock in der Nordstadt unterwegs.

Linke Aktivisten haben am Sonntag ein Video von einem Polizeieinsatz am Wochenende in der Dortmunder Nordstadt veröffentlicht (Ruhrbarone-Bericht , Ruhrbarone-Kommentar ). Der dazugehörige Artikel, mit Video auf der Plattform Indymedia kritisiert, dass Polizisten mit Schlagstöcken einen Menschen daran hindern, den Einsatz zu filmen. Einer der Polizisten ist aber eigentlich gar keiner, sondern der Journalist René W. In dem Video geht er mit einem gezogenen Schlagstock auf den Filmenden los.

„Verpiss dich mit deiner Kamera!“, ruft der Reporter der filmenden Person entgegen. „Ich darf Sie filmen“, entgegnet eine Stimme. „Nein, du darfst mich nicht filmen“, ruft der Gefilmte wieder, dreht sich dann um und kehrt zurück zur Straße, wo der Hundeführer sich über einen am Boden liegenden Mann beugt. W. trägt Jeans, eine schwarze Weste und einen Tonfa. Er ist klar am Einsatz beteiligt und wirkt für Außenstehende wie ein Polizist. Dass er normalerweise als Blaulicht-Reporter unterwegs ist, ist in dieser Filmsequenz nicht zu erkennen.

Kollege W. trägt einen sogenannten Tonfa, auch Einsatzmehrzweckstock genannt. Paragraph 42a des Waffengesetzes verbietet das Führen von „Hieb- und Stoßwaffen nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1“. Auch von der Dortmunder Polizei gibt es dazu einen Info-Flyer. Mit einem „berechtigten Interesse“ etwa zur Berufsausübung, ist es erlaubt, diese Art von Schlagstöcken zu tragen. Dafür ist allerdings eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Ob René W. so eine Genehmigung hat, ist unklar. Zur Berufsausübung eines Journalisten gehört es in jedem Fall nicht, einen Schlagstock mitzuführen.

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