In den letzten Tagen sorgten Aussagen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke für Schlagzeilen, welche er offenbar anlässlich einer Presserunde am Donnerstag in Berlin traf. Er beschäftigte sich darin mit dem FC Bayern München, beklagte dessen sportliche und wirtschaftliche Übermacht. Seine Aussagen sorgten für Irritationen, wurden im Nachhinein relativiert, teilweise sogar korrigiert. Es erfolgte am Freitag sogar ein klärendes Gespräch mit dem FC Bayern München, um entstandene Irritationen auszuräumen.
Dabei ist jedoch, der aus meiner Sicht für BVB-Anhänger interessanteste Teil seiner Aussagen etwas ‚unter den Tisch gefallen‘. Aki Watzke sprach in Berlin nämlich auch von kräftigen Investitionen in den Kader im Sommer, von Neuverpflichtungen, welche helfen sollen die sportliche Lücke zu den Bayern demnächst wieder etwas zu schließen.
„Wir werden im Sommer investieren, und das nicht wenig. Wir werden einiges machen. Mal sehen, was wir für unser Geld noch kriegen“, kündigte Watzke in Berlin an: „Wir werden ein paar Ausrufezeichen setzen und haben noch Raum für Steigerungen im Gehaltsbudget.
Seit Tagen schon vedichteten sich die Anzeichen, aber erst seit wenigen Minuten ist es jetzt auch offiziell bestätigt: Borussia Dortmund hat auf den langfristigen Ausfall von ‚Kuba‘ Blaszczykowski reagiert und ist auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Für angeblich gute 2 Millionen Euro Ablöse verstärkte sich der BVB mit dem Serben Milos Jojic von Partizan Belgrad:
Borussia Dortmund hat den serbischen Mittelfeldakteur Milos Jojic unter Vertrag genommen. Der 21-Jährige, in der ersten Liga seines Heimatlandes gerade zum Spieler der Hinrunde (15 Partien, 6 Tore, 7 Vorlagen) gewählt, unterschrieb beim BVB einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2018.